Moin Wissende,
bald ist an meinem Rad ne neue Kette (und dann auch gleich neue Ritzel) fällig.
Nun habe ich irgendwann mal von einer Tretkurbel mit einem ovalen Zahnrad gehört, das die Kraft besser ausnutzen soll, je nachdem, wie die Pedale gerade stehen, also oberer und unterer „Totpunkt“ entsprechen den beiden schmalen Bereichen des Zahnrades, Pedale vorne und hinten (wo man viel Kraft aufwenden kann) den breiten Bereichen.
Nun die Frage: Lohnt es sich, in so ein Kettenrad zu investieren? Wie sind Eure Erfahrungen?
Danke für Antworten.
Ciao!
Reinhard
Hallo Reinhard,
du meinst damit Ritzel mit dem soggenannten Bio-pace.
diese gibt es in 3 unterschiedlichen Ausführungen Low bis Highbiopace.
Ich selber fahre seit 10 Jahren Ritzel mit der mittleren Ausführung als Trekkingrad. Biopaceritzel lohnen sich meiner Ansicht nach schon, man muss sich aber auch daran gewöhnen da sich das Beschleunigungsverhalten des Rades gegenüber einem Kreisritzel ändert. Für Normalradfahrer die auf Deutschlands Radwegen, Strassen u.s.w. unterwegs sind halte ich ein Highbiopace für nicht erforderlich - ist eher was für MTB´s im Offroadbetrieb bzw. für´s Gebirge.
Gruss
Burkhard
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Hallo Burkhard, Hallo Reinhard,
… man muss sich aber auch daran gewöhnen da
sich das Beschleunigungsverhalten des Rades gegenüber einem
Kreisritzel ändert.
Das kann ich nur unterschreiben. Vor einem Kauf sollte man unbedingt intensiv testen. Ich hatte erst einmal das „Vergnügen“, mit einem Biopace zu fahren (auf den Arlberg rauf). Da die Übersetzung noch dazu für die Ebene ausgelegt war, musste ich zwangsläufig im Wiegetritt fahren - und wenn man dann den unrunden Lauf nicht gewohnt ist…
Bitte nicht falsch verstehen: Ob Biopace oder nicht hängt IMHO sehr stark vom Fahrer ab. Daher, wie bereits geschreieben, einige Zeit testen.
Alles Gute,
Puersti
gibt es auch ein physikalischen Grund?
Hallo alle zusammen,
ist die Kraft beim Fahrradfahren im schlechtesten Punkt nicht blos ein Bruchteil gegenüber der im Besten Punkt? Meines erachtens wird das doch perfekt dadurch Ausgeglichen, dass ich 0 Kraft brauche wenn ich ein wenig „hinter dem Antrieb“ zurückbleibe, und andererseits beliebig Kraft aufwenden kann, wenn ich ein wenig voreilen möchte.
Da die „Steifigkeit“ des Antriebs sehr sehr groß ist, sollte ein rundes Kettenblatt doch eigentlich perfekt sein. So ein speziell geformtes Kettenblatt erzeugt dagegen noch Verlustarbeit am Kettenspanner (allerdings evt. vernachlässigbar klein), da dieser pro Umdrehung 2 mal vor und zurückgeworfen wird.
Gibt es dazu (und zu den Kurbel mit Federn) eigentlich objektive Messungen / Untersuchungen? Wollte auch immer so eine haben, bis mich jemand vom Gegenteil überzeugt hat.
Gruß
achim
Hi
nach vielenm Infos wird das Zeug eh bereits seit 92 nicht mehr hergestellt, weil sich nicht durchsetzte…
HH
Hi,
http://www.smolik-velotech.de/glossar/b_BIOPACE.htm
mfg
W.
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Hi
nach vielenm Infos wird das Zeug eh bereits seit 92 nicht mehr
hergestellt, weil sich nicht durchsetzte…
HH
Auch hi,
ich hab auch vor Jahren mal einen Bericht gelesen das die Dinger sogar schlecht für die Gesundheit sind…keine Ahnung ob das stimmt, aber fand ich interessant…
Gruß Timon