Ozonbelastung durch Blei-Gel-Akku. Abhilfe?

Hallo Experten,

ich habe schon seit mehreren Jahren eine kleine Solaranlage, die allerdings zur Zeit nicht besonders günstig konfiguriert ist.

Das Modul hat eine Maximalleistung von 50 Watt, der Akku hat nur 7Ah und die meiste Zeit ist nur ein Keyboard als Verbraucher angeschlossen.

Eigentlich würde ich gerne mein Notebook mit der Anlage betreiben doch für einen zuverlässigen Betrieb bräuchte ich 100 bis 150 Watt verfügbare Spitzenleistung.

Da die Anlage in der aktuellen Konfiguration kaum einen Nutzen hat, habe ich auch nur eine sehr kleine, portable Batterie angeschlossen.

Jetzt ist es aber anscheinend so, dass durch den Energieüberschuss trotz Laderegler in der Batterie sehr viel Ozon produziert wird. Ich habe kaum Quellen und Angaben zu diesem Phänomen gefunden aber die Batterie steht im Zimmer und riecht an sonnigen Tagen sehr stark nach Ozon.

Ich weiß auch nicht, wie die Gasungsregelung darauf Einfluss nehmen könnte, soweit ich weiß habe ich sie jedoch per Jumper abgeschaltet, da sie bei Gel-Akkus nicht verwendet werden soll. Einige Hersteller schreiben wiederrum in ihre Produktbeschreibungen, dass sie eine besonders schonende Gasungsregelung haben, die sogar für Gel-Akkus geeignet sein soll. Aber ist das hierbei nicht generell unnötig? All zu viel weiß ich leider nicht über das Thema und hoffe darauf, dass hier vielleicht jemand etwas Licht in mein Dunkel bringen kann.

Viele Grüße

Michael

Hallo,

Jetzt ist es aber anscheinend so, dass durch den
Energieüberschuss trotz Laderegler in der Batterie sehr viel
Ozon produziert wird. Ich habe kaum Quellen und Angaben zu
diesem Phänomen gefunden aber die Batterie steht im Zimmer und
riecht an sonnigen Tagen sehr stark nach Ozon.

Ich weiß nicht, was Du da riechst, aber Ozon kann es nicht sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator#Verschl…
oder komplizierter, dafür mit allen beteiligten Reaktionen:
http://www.basytec.de/pbbatterie/Bleibatterie.html
Wenn aus dem Gel-Akku tatsächlich irgendwas rauskommt - was füllst Du denn wann nach? Und kannst Du den Laderegler und den Akku mal näher beschreiben? Typ?
Gruß
loderunner

Ich weiß nicht, was Du da riechst, aber Ozon kann es nicht
sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator#Verschl…
oder komplizierter, dafür mit allen beteiligten Reaktionen:
http://www.basytec.de/pbbatterie/Bleibatterie.html
Wenn aus dem Gel-Akku tatsächlich irgendwas rauskommt - was
füllst Du denn wann nach? Und kannst Du den Laderegler und den
Akku mal näher beschreiben? Typ?

Ich hab leider keine Möglichkeit, irgendwelche Gase in der Raumluft messtechnisch zu erfassen aber dem Geruch nach ist es ganz klar Ozon, wo auch immer es herkommen mag.

Die einzige Quelle, die ich bei meinen darauf fogenden Recherchen gefunden habe und die irgendwie damit in Zusammenhang stehen könnte ist folgende: http://www.chemieexperimente.de/Ozon/23_1kon.htm

Aber irgendwie sind dadurch noch mehr Fragen offen, da ja aus einer geschlossenen Gel-Batterie eigentlich nichts austreten sollte.

Der Laderegler ist ein Solara SR 130 TL und der Akku stammt von Conrad Energy (Artikel-Nr. 250202) bzw. HUANYU

Ich hoffe, diese Angaben sind nützlich zur Klärung des Phänomens.

Viele Grüße
Michael

Noch immer ungeklärt bitte helfen - Danke :smile: (owT)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

…ist es ganz klar Ozon, wo auch immer es herkommen mag.

Aber irgendwie sind dadurch noch mehr Fragen offen, da ja aus
einer geschlossenen Gel-Batterie eigentlich nichts austreten
sollte.

Doch, wenn der Druck beim Laden, im Akku zu groß wird,
muß über ein Sicherheitsventil, Sauerstoff bzw. Knallgas entweichen können.

3.1.2 Geschlossene Bleibatterie

Die geschlossene Bleibatterie enthält keinen flüssigen Elektrolyten.
Statt dessen ist dieser entweder an ein feines Glasfaservlies (Vliesbatterien)
oder ein Silicagel aus feingemahlenem Siliziumdioxid (Gelbatterien) gebunden.
Daher können Gaskanäle zwischen den Elektroden entstehen,
der an der positiven Elektrode entstandene Sauerstoff
kann zur negativen Elektrode diffundieren und wird dort wieder zu Wasser.

Dabei wird die negative Elektrode wieder entladen.
Zusammen mit der Ladereaktion (6) wird der gesamte Prozeß als Sauerstoffkreislauf bezeichnet. …
Aufgrund des Überdruckventils, welches trotzdem entstehendes Knallgas entweichen läßt, wird die Bauform im Englischen als „Valve Regulated“ bezeichnet.
http://www.basytec.de/batallg/batallg.htm

Die Ladespannungseinstellung bei VRLA-Batterien sollte Temperatur kompensiert werden,
weil Hitze ist ein echter Killer von VRLA-Batterien.

Innerhalb der Betriebstemperatur von 15 °C bis 25 °C
ist eine temperaturabhängige Anpassung der Ladespannung nicht erforderlich.
Liegt die Betriebstemperatur dauernd außerhalb dieses Temperaturbereiches,
sollte die Spannung angepa8t werden.
Der Temperaturkorrekturfaktor beträgt -0,005 V/Z je K.

Viele stationäre Batterien befinden sich in Räumen ohne Klimaanlage.
Jede Temperaturerhöhung von 8°C führt zu einer Halbierung der Lebenserwartung.
Eine VRLA-Batterie, die bei 25°C 10 Jahre dauern sollte,
wird nur während 5 Jahren gut arbeiten, wenn sie bei 33°C betrieben wird.
Ist sie einmal durch Hitze beschädigt worden,
besteht kein Mittel, um die Kapazität wieder zu verbessern.

Verhindern Sie das Leckwerden von Zellen.
Die meisten VRLA werden leck bei 0.3 Bar (5 psi).

Viele Grüße
Michael

mfg
W.

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