ich weiss nicht ob ich in diesem Brett richtig bin falls nicht gebt mir einen tip wo ich besser komme.
ich habe eine frage zu dem Fach Pädagogik. Welche Berufe kann man damit machen für welche wären sie sinnvoll und vorallem was mich z.Z. interessieren würde was würde sich als Praktikum (9. Klasse) dafür eignen!?
Hallo Phips!
Der erste Teil Deiner Frage ist ziemlich allgemein gestellt. Meinst Du Pädagogik als Studienfach oder als Ausbildungsrichtung? Und was für eine Art von Pädagogik?
Grundsätzlich beschreibt dieser Begriff ja alles, was als Beruf mit Erziehung zu tun hat. Ob das jetzt Kindergarten ist, oder Hort, …; es gibt ja z.B. auch Sonderschulpädagogik - das hat zwar mehr mit Schule und Unterrichten zu tun, aber bei dieser speziellen Schulart ist der pädagogische Anteil einfach deutlich höher als z.B. am Gymnasium.
Was Dein Praktikum angeht, da kommt es natürlich auch ein bißchen auf Deine Neigungen an; aber z.B. eines im Kindergarten zu machen, ist sicher nicht die schlechteste Wahl. Interessant und aufschlußreich wäre z.B. auch eines in einem Heim für schwer erziehbare Kinder - das ginge dann in Richtung Heilerziehungspflege. In diesem Fall würde ich mich aber von der jeweiligen Heimleitung beraten lassen; die können am besten einschätzen, ob das geht (z.B. auch alterstechnisch).
Soweit mal. Ich hoffe, es war in der Kürze etwas Hilfreiches dabei.
Hedwig
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Hallo Phips!
Der erste Teil Deiner Frage ist ziemlich allgemein gestellt.
Meinst Du Pädagogik als Studienfach oder als
Ausbildungsrichtung? Und was für eine Art von Pädagogik?
Grundsätzlich beschreibt dieser Begriff ja alles, was als
Beruf mit Erziehung zu tun hat. Ob das jetzt Kindergarten ist,
oder Hort, …; es gibt ja z.B. auch Sonderschulpädagogik -
das hat zwar mehr mit Schule und Unterrichten zu tun, aber bei
dieser speziellen Schulart ist der pädagogische Anteil einfach
deutlich höher als z.B. am Gymnasium.
Hallo Hedwig,
ich rede vom Studienfach Pädagogik und wollte halt wissen welche Richtungen beruflich ich mit diesem Studium einschlagen könnte. Ich denke das geht dann mehr in Richtung Lehrerberuf…, also im Prinzip denke ich mal keine Sozialpädagogik.
Ich bin zwar nicht Hedwig, aber ich antworte trotzdem mal…
ich rede vom Studienfach Pädagogik und wollte halt wissen
welche Richtungen beruflich ich mit diesem Studium einschlagen
könnte. Ich denke das geht dann mehr in Richtung
Lehrerberuf…, also im Prinzip denke ich mal keine
Sozialpädagogik.
Wenn du Pädagogik / Erziehungswissenschaften studierst, arbeitest du eigentlich nicht als Lehrer. Mögliche Tätigkeitsfelder sind: Erziehungsberatung, Erwachsenenbildung, Heime, Behindertenarbeit, Jugendarbeit, Schulpädagogik, in der Wirtschaft… so genau ist das nicht festgelegt. Mehr findest du hier: http://berufenet.arbeitsamt.de/
Zwischen Pädagogik und Sozialpädagogik ist der Unterschied recht gering, trotzdem gibt es welche. Pädagogik wird ausschließlich an einer Uni gelehrt und das Studium zielt mehr auf die Wissenschaft ab. Sozialpädagogik wird an einer FH angeboten und ist praxisnaher.
Lehrer werden auch Pädagogen genannt, das stimmt. Der Studiengang ist aber ein anderer.
Wenn du Pädagogik / Erziehungswissenschaften studierst,
arbeitest du eigentlich nicht als Lehrer.
Wie kommst du darauf?
Also, an der Hamburger Uni ist es jedenfalls so:
Es gibt den Fachbereich Erziehungswissenschaft (ein deutsches Wort für Pädagogik). Man kann entweder
Pädagogik auf Magister studieren. Damit kann man theoretisch später in allen möglichen pädagogischen Bereichen arbeiten. Praktisch ist es aber schwierig, damit später etwas zu kriegen.
oder man studiert Pädagogik auf Lehramt, um Lehrer zu werden. Dann muss man neben Pädagogik noch weitere Fächer studieren. Vor dem Studium muss man sich entscheiden, welches Lehramt man nimmt (z. B. Grund- und Hauptschule oder Sonderpädagogik).
Dann gibt es noch die Möglichkeit, Sozialpädagoge oder Erzieher zu werden. Das studiert man aber, soweit ich weiß nicht an der Uni. Das Fach Pädagogik bildet aber auch da natürlich einen wichtigen Schwerpunkt.
Gruß!
Christian
Wenn du Pädagogik / Erziehungswissenschaften studierst,
arbeitest du eigentlich nicht als Lehrer.
Wie kommst du darauf?
…
oder man studiert Pädagogik auf Lehramt, um Lehrer zu
werden. Dann muss man neben Pädagogik noch weitere Fächer
studieren.
Ich meinte, dass man als Erziehungswissenschaftler nicht als Lehrer arbeitet. Das Lehramtsstudenten auch das Fach Erziehungswissenschaften belegen, ist klar. Aber mit dem Fach alleine wird man kein Lehrer.
Dann gibt es noch die Möglichkeit, Sozialpädagoge oder
Erzieher zu werden. Das studiert man aber, soweit ich weiß
nicht an der Uni.
Sozialpädagogik studiert man an einer FH. Erzieher studiert man nicht, das ist eine schulische Ausbildung.
Sozialpädagogik studiert man an einer FH. Erzieher studiert
man nicht, das ist eine schulische Ausbildung.
Beides richtig. Nur:
Der Ausbildungsinhalt der ErzieherInnen ist weit praktischer veranlagt und trotzdem so fachlich fundiert, dass die meisten ErzieherInnen, die ich kenne, mit den ASozialpädagogen (SCNR)locker mithalten können. Die Ausbildung zum Erzieher ist rechtlich einer Meisterprüfung gleichgestellt, und die KMK arbeitet an einer Erweiterung zum FH-Studium (Dipl. Erzieher?!?).
Sozialarbeiter sind prima Sesselpupser im Jugendamt, *sorry*
weil sie SGB-Inhalte mitstudieren, aber eben meist Labertaschen,
Erzieher arbeiten effektiver und billiger (nach BAT) am Brennpunkt.
Soviel vom
MainBrain
(der mit einer Soz.Päd. verheiratet ist, weil sie aus der Art schlägt)
*heul* kanns sein das das langsam bissl zu hoch für mich wird. ich komm net mehr mit. xD was wollt ihr mit der diskussion Soz. Päd. vs. Erzieher eigentlich sagen xD!?
baibai
Phips
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Also, an der Hamburger Uni ist es jedenfalls so:
Es gibt den Fachbereich Erziehungswissenschaft (ein deutsches
Wort für Pädagogik). Man kann entweder
Pädagogik auf Magister studieren. Damit kann man theoretisch
später in allen möglichen pädagogischen Bereichen arbeiten.
Praktisch ist es aber schwierig, damit später etwas zu
kriegen.
oder man studiert Pädagogik auf Lehramt, um Lehrer zu
werden.
Tja, daran sieht man, dass Hamburg nicht das Maß aller Dinge ist . Es gibt an vielen Universitäten (Oldenburg, Frankfurt/Main, Mainz, Hannover, Marburg, Hildesheim usw.) einen Diplomstudiengang Pädagogik oder Erziehungswissenschaften, mit dem man kein Lehrer wird. Pädagogen (Uni) haben weniger praktisches Wissen als Menschen von der FH und die wiederum haben weniger praktisches Wissen als ERzieher von der Fachschule. Mit dem wissenschaftlichen Wissen geht es genau andersherum, die Studiengänge an den Universitäten sind eher am wissenschaftlichsten ausgerichtet.