Das sind schlechte Nachrichten bei einigen tausend zu
bearbeitenden Foddos… Nicht nur wegen des
exorbitanten Speicherplatzes…
Hallo,
angesichts der heutigen Festplattenkapazitäten und der dazugehörigen Preise ist der notwendige Speicherplatz eigentlich nicht mehr _das_ Thema. - Aber mir fällt eigentlich eher diese Aussage von Dir auf:
…wegen der WESENTLICH längeren Zeiten für Laden,
Vorschauen, Bearbeitungen, Speichern, die mit der
fetten Datei einhergehen.
Üblicherweise, wenn auch bei schneller Hardware nicht unbedingt spürbar, dauert das Öffnen und Schliessen einer komprimierten Datei _länger_ und nicht kürzer, da sie bei diesen Vorgängen eben gleichzeitig ent- bzw. gepackt werden muss.
Und entgegen Deiner (von mir vermuteten) Annahme ist die geöffnete Datei keinesfalls mehr komprimiert, sondern liegt unkomprimiert im Arbeitsspeicher. Bei der Kontrolle der Bildgrösse solltest Du dies feststellen können. Insofern spielt das Dateiformat des geöffneten Bildes überhaupt keine Rolle für das Zeitverhalten des Programms bei der Bildbearbeitung.
Noch ein Satz zu Deinem ersten Posting:
… wird das Bild mit den Änderungen gespeichert, ABER wenn ich
es danach wieder aufrufe ist die Qualität WIRKLICH schlecht…
Die Datei schrumpft auch ordentlich im Vergleich zur Originaldatei.
Und: Nein, ich verändere nichts an
Bildgröße, Komprimierungsgrad oder ähnlichem…
Und genau das tust Du doch, wenn vielleicht auch, ohne es selbst zu merken. Anders ist die Dateigrössenänderung jedenfalls nicht zu erklären. Ich arbeite selbst nicht mit PSP, aber vielleicht gibt es dort eine Voreinstellung, die die Komprimierung einer Datei auf Kosten der Bildqualität erhöht. Wäre zwar als Option ungewöhnlich, aber eine Erklärung. - Normalerweise behält ein Bildverarbeitungsprogramm die (Komprimierungs-) Parameter einer geöffneten Datei bei und bietet sie im Speichern-Dialog wieder an.
Und noch etwas: Mit einem halbwegs professionellen Programm - und ich rechne PSP durchaus dazu - macht die einmalige, je nach Bildmotiv auch mehrmalige Komprimierung einer Datei auf höchster Qualitätsstufe keine Probleme. Man muss schon Augen wie ein Adler haben, dass einem dann die typischen Komprimierungsartefakte sofort auffallen. Speichere Deine Dateien also ruhig im JPEG-Format, um Deine Festplattenresourcen zu schonen, vermeide aber einen Wechsel der Komprimierungsstufe.
Gruss,
Andreas