Hallo allerseits,
Ich bräuchte mal Eure Hilfe.
Stellt euch mal folgenden Fall vor: Eine Frau (nennen wir sie Sissy) macht Anfang Februar eine Bestellung bei Globetrotter für einen Rechnungsbetrag von 500 Euro. Das Paket ist laut Paketverfolgung am 19.02. an einen Menschen namens ‚Berg‘ zugestellt. Dieser Herr/Frau Berg ist Sissy nicht bekannt. In Sissys Briefkasten befindet sich auch keine Benachrichtigung über eine Zustellung bei einem Nachbarn o.ä. Sie ruft bei Globetrotter an um zu melden, dass kein Paket angekommen ist, und auch ein Aushang am schwarzen Brett in dem Wohnhaus keinen Finder/Annehmer ermitteln konnte. Zugestellt wurde das Paket von der GLS. Ein Anruf dort ergibt, dass der Fahrer der die Lieferung getätigt hat einen Autounfall hatte im Krankenhaus liegt und noch nicht befragt werden konnte, wo das Paket abgegeben wurde. Sissy braucht aber die bestellten Sachen und gibt die Bestellung erneut ein. Diese erhält sie auch sachgerecht, probiert alles aus, behält die passenden Teile, den Rest sendet sie zurück und bezahlt die offene Rechnung. Zwischenzeitlich taucht ein GLS-Fahrer auf, der eine Unterschrift auf ein Papier von Sissy möchte, um den Verlust des vorangegangen Pakets zu melden. Sissy sieht auf dem Papier nur viele Zahlen, codes, ihre Adresse und die von GLS und Globetrotter, aber nirgends einen Vermerk:‚Ware nicht erhalten‘ oder ähnliches. Also unterschreibt sie nicht. Der GLS-Fahrer zieht beleidigt ab. Dann Ende März kommt die erste Mahnung von Globetrotter an Sissy, sie möge bitte den offenen Betrag von 500 Euro begleichen. Sissy ruft postwendend bei Globetrotter an und erklärt erneut, dass sie das Paket nie erhalten habe und GT möge sich an GLS wenden um den Schaden zu ersetzen. GT verspricht dies weiterzugeben in die Abteilung, die sich mit GLS in Verbindung setzt. Für Sissy ist der Fall erneut erledigt. Zwei Tage später am 02.04. steht erneut der GLS-Fahrer vor der Tür mit dem Stück Papier (mit vielen Zahlen, Codes und den Adressen der Beteiligten) und erklärt Sissy nochmals, dass das der übliche Gang zur Verlustmeldung sei und sie das Schriftstück unterschreiben müsse, damit er den Verlust überhaupt korrekt melden könnte. Sissy kann auf den ersten Blick nichts genaues erkennen, ebenso keine Vermerk über die Zustellung oder auch Nichtzustellung. Der Fahrer erklärt nochmal, dass Sie damit NICHT Die Paketannahme bestätigt, sondern nur den Verlust und dass das das übliche Prozedere sei. Das Annahmen mit dem Scanner aufgenommen werden (er zeigt ihr den Scanner) und Verluste mit dem Schriftstück. Er habe überhaupt kein Interesse daran ihr eine Unterschrift abzujubeln für ein Paket das sie nicht erhalten hat. Das leuchtet Sissy ein, also unterschreibt sie, damit es endlichc ein Ende hat und hält die Angelegenheit wieder für erledigt. Am 18.04 erhält Sissy wieder ein Schreiben von Globetrotter. Eine Mahnung, mit Androhung der Beauftragung eines Inkassounternehmens, wenn sie den Betrag von nunmehr ca. 510,- Euro nicht bis Ende April begleiche. Sissy ist außer sich und so schlau wie sie ist, ruft sie nochmals die Paketverfolgung auf zu dem Paket, das verschwunden ist um zu schauen, ob dort ein Vermerk über den Verlust des Pakets zu finden ist. Zu ihrem Entsetzen findet sie aber den Eintrag: 02.04. Annahme durch Empfänger SISSY. Das verschlägt ihr erst mal den Atem, denn sie hat ja das Paket nie erhalten. Nun bleiben nur die beiden Möglichkeiten: 1. Es handelt sich um ein Versehen. 2. Der GLS-Fahrer hat sie um ihre Unterschrift betrogen. Entweder hat er sie abkopiert und selbst unterschrieben, oder er hat ihr den Scanner unter das Papier als Schreibstütze gehalten, ohne dass Sissy es wirklich wahrgenommen hat. Aber so richtig sicher ist sie sich nicht. Nur eben, dass sie nie ein Paket erhalten hat. Was soll Sissy nun tun? Zunächst wird sie natürlich Globetrotter nochmals informieren dass das Paket nie bei ihr angekommen ist und dass sie keine Unterschrift geleistet hat in der Absicht eine Zustellung zu bestätigen. Dann hat sie sich überlegt das ganze auch noch als Einschreiben zu verfassen um das ganze nicht wieder telefonisch abzuhandeln. Außerdem hat sie eine Frist von ca. 10 Tagen gesetzt für eine Stellungnahme seitens Globetrotter. Außerdem hat sie ein zweiseitiges Einschreiben an GLS verfasst, indem sie den Fall ganz genau schildert und rechtlichen Schritte androht (wegen der ergaunerten Unterschrift, falls es sich nicht um ein Versehen handelt). Ebenfalls mit Setzung einer Frist für die Stellungsnahme seitens GLS. Sissy hat aber überhaupt keine Ruhe und möchte nun von jemandem der genaueres weiß wissen, wie es für sie aussieht. Sie kann ja nicht ‚beweisen‘, dass sie die Unterschrift für was ganz anderes geleistet hat. Darum wollte ich euch bitten, ihr zu helfen. Vielen Dank im Voraus und
viele Grüße
Ani
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