Es passiert doch immer wieder. Pakete werden vor der Tür abgestellt ohne irgendeine Unterschrift bekommen zu haben - und das mitunter auch bei recht teuren Waren. Heutzutage kann man ja jede Menge Dinge bestellen. Nehmen wir ein Handy oder gar einen Laptop, der einfach vor der Tür abgestellt wird. Da kann es durchaus schnell vor kommen, dass diese Dinge gestohlen werden, besonders dann wenn die Bewohner des Hauses für einige Tage gar nicht da sind - aber auch in nur einer Stunde.
Was passiert dann?
Muss der Lieferant dafür haften und zahlen?
Oder kommt es erst zu Ermittlungen? (gegen den Lieferant oder denjenigen, für den das Paket gedacht war, da dieser es ja auch einfach hätte nehmen können und dann so tun, als wäre es nie angekommen?
Das ganze kommt ja nun wirklich nicht selten vor. Habt ihr sogar selbst Erfahrungen?
Wenn der Absender nachweisen kann, das der Empfänger das Paket erhalten hat, gilt es als zugestellt. Hast du /oder Nachbar dies durch Unterschrift bestätigt??
Also: Mülltonne…
Gruß Werner
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owT
abgestellt ohne irgendeine Unterschrift bekommen zu haben
Wenn der Absender nachweisen kann, das der Empfänger das Paket
erhalten hat, gilt es als zugestellt. Hast du /oder Nachbar
dies durch Unterschrift bestätigt??
ohne Worte
Hallo Maria,
da ich das gleiche auch schon diverse Male erlebt habe und mich immer wieder darüber ärgere, interessiert mich auch brennend wie das ganze rechtlich aussieht.
Und ich schließe noch eine Frage an: Dürfen die Paketboten Pakete einfach so vor die Tür stellen? Weiß jemand wo das geregelt ist? Oder ist dies von den Regelungen des jeweiligen Dienstleisters abhängig?
Gruß
Samira
Hallo!
Es passiert doch immer wieder. Pakete werden vor der Tür
abgestellt ohne irgendeine Unterschrift bekommen zu haben -
und das mitunter auch bei recht teuren Waren. Heutzutage kann
man ja jede Menge Dinge bestellen. Nehmen wir ein Handy oder
gar einen Laptop, der einfach vor der Tür abgestellt wird. Da
kann es durchaus schnell vor kommen, dass diese Dinge
gestohlen werden, besonders dann wenn die Bewohner des Hauses
für einige Tage gar nicht da sind - aber auch in nur einer
Stunde.
Was passiert dann?
Es kommt auch auf die Art der Sendung an. Paket? Päckchen?
Ein Päckchen z.B. wird, wenn es passt, ja auch ohne Unterschrift in den briefkasten gesteckt. Beim Paket ist eigentlich eine Empfangsbestätigung zwingend notwendig!
Muss der Lieferant dafür haften und zahlen?
Der Empfänger meldet beim Lieferanten, dass er die Ware nicht erhalten hat. Der Lieferant wendet sich an den Lieferservice.
Oder kommt es erst zu Ermittlungen? (gegen den Lieferant oder
denjenigen, für den das Paket gedacht war, da dieser es ja
auch einfach hätte nehmen können und dann so tun, als wäre es
nie angekommen?
Rein theoretisch ist das möglich… Ist aber halt keine schöne Art…
Das ganze kommt ja nun wirklich nicht selten vor. Habt ihr
sogar selbst Erfahrungen?
Ich „glaube“, der Lieferant ist dem Empfänger gegenüber verpflichted die Ware erneut zu senden und der Lieferant wird den Paketdienst dann in Regress nehmen, da dieser den ordnungsgemäßen Empfang nicht belegen kann.
Aber wie gesagt, es kommt auf die Versandtart an.
Da ich aber kein Paketdienstexperte bin, ist das meine persönliche Meinung hierzu.
Gruß
Samy
Wenn der Absender privater Natur ist, so geht das Risiko des Transportes zu Lasten des Käufers (wie das nun mit der Beweislast aussieht weiß ich nicht). Bei gewerblichen Verkäufern trägt dieser selbst das Transportrisiko. Er versichert sich dagegen indem er für den Transport Versicherung bezahlt (mit dem Porto), das Transportunternehmen jetzt das Risiko übernimmt. Und genau dieses Unternehmen ist dann in der Pflicht, wenn es nicht nachweisen kann, wo das Paket verblieben ist. Päkchen/einfacher Brief/Warensendung laufen ohne Versicherung, wenn die Sachen wegkommen, dann sind sie eben weg, der Dumme ist der Käufer.
Viele Grüße
Selorius
Weitgehend unbekannt, aber ich verweise immer wieder gern darauf: Ansprüche könnten aus §§ 425, 428 HGB (ggf. i.V.m. § 407 HGB) bestehen.
Levay
Hallo,
ohne rechtliches Wissen kann ich über eine kürzliche Lieferung berichten.
Ich habe Ware bestellt, die nicht grad „günstig“ war. Für mich ist es immer ein Akt, so etwas in Empfang zu nehmen, weil ich berufstätig bin und man ja nie so genau weiß, wann der Bote vorbeikommt.
Auf Nachfrage, ob der Bote, in diesem Fall DHL, die Ware nicht in unserer Garage abstellen könnte wurde mir erklärt, dass das nicht ginge, weil die Unterschrift … insbesondere bei dem Wert … absolut erforderlich sei. Ich könne ja meine Nachbarn bitten, die Unterschrift zu leisten, die dann wiederum den Menschen von der DHL bitten, die Ware dort abzustellen, wo ich sie dann gern hätte.
Das leuchtet mir schon ein. Wenn das Paket einfach vor der Haustür abgestellt wird und zufällig jemand vorbeikommt und es mitnimmt …
dann ist es zwar nicht weg, aber es hat ein anderer.
Allein von meinem Rechtsempfinden her kann das gar nicht gehen, dass der Bote das Paket einfach vor die Tür stellt.
In meinem Fall war es so, dass ich nicht zu Hause war, abends die Ware in der Garage entdeckt habe, kein Nachbar unterschrieben hat
und zum Glück auch kein böser Bub vorbeigekommen ist
Ich war ganz froh darüber, dass das so geklappt hat. Richtig gelaufen ist das aber sicher nicht.
Der Lieferant kann ganz einfach nicht beweisen, dass die Ware tatsächlich angekommen ist.
Liebe Grüße
usch