Huhu!
Ich habe gerade eine Theorie entwickelt und würde mal kurz Rückmeldung erhalten.
Also: Ich schlage mich seit ein paar Jahren mit Panikattacken rum, die auftreten, wenn ich in Situationen gerate, aus denen ich nicht so einfach heraus kann, das gilt für Orte/Fortbewegungsmittel wie volle Discos oder Bahn genauso wie z.B. wenn ich einen Termin habe, wo abzusehen ist, wie lange ich dort bleiben muss (wenn ich z.B. eine Unterrichtsstunde im Zuge meines Studiums halten muss). Es ist „nur“ der Gedanke, dass ich eben für diesen bestimmten Zeitraum an diesen Ort/Situation gefesselt bin und nicht raus kann, sollte ich Panik bekommen. Also mittlerweile klassische Angst vor der Angst mit ausgeklügelter Vermeidungstaktik, wo es nur geht.
Eine Therapie ist schon gemacht und hat nicht wirklich viel gebracht, die zweite ist auf dem Weg, sollte der Therapeut seinen AB mal abhören:wink: Das ist also in Arbeit.
So, nun entwickelt man ja im Laufe der Zeit Mechanismen um durch solche Situationen irgendwie durchzukommen. Nun hab ich eine neue, grundsätzlichere Idee, von der ich nicht genau weiß, ob sie was hilft.
Ich schaue zum Einschlafen immer irgendeine Serie, manchmal auch einen Film. Auf jeden Fall läuft etwas, etwas was ich schon kenne und mag, zur Berieselung nicht zum aktiven Aufpassen. Viele kennen das sicher (oder so ähnlich mit Hörspielen). Ich frage mich nun, ob es hilfreich wäre, das einzustellen. Ich kann Ruhe an sich nicht so gut ertragen, dann kreisen die Gedanken. Nicht mal unbedingt negative Gedanken, einfach jeglicher Bldösinn über meinen Alltag. Nun überlege ich, ob mir das Einschlafen in Stille vielleicht helfen könnte, auch innerlich ruhiger zu werden und irgendwann zu „lernen“, das Gedankenkreisen sein zu lassen. Und andererseits könnte es dazu führen, dass die Gedanken noch intensiver kreisen und sich das vielleicht sogar noch verstärkt, weil ich meine idealste Möglichkeit, abzuschalten, bereits gefunden habe.
Hm, versteht man, was ich meine? Weiß jemand Rat? Das klingt alles ein bischen nach rumdoktern. Aber vielleicht hilfts. Und vielleicht auch nicht, dann möchte ich die liebgewonnene Gewohnheit nicht „unnötig“ aufgeben:wink:
Ich weiß nicht mal, ob das eine Glaskugelfrage ist.
Liebe Grüße
Lockenlicht
