Hallo,
vielleicht kann mir hier jemand helfen.
ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Kreislaufschwäche beim Autofahren und konnte nicht mehr weiter fahren.Hatte noch meinen kleinen Sohn dabei und mein Mann mußte mich abholen.
Dann Monate später wurde es mir mal kurz schwarz vor den Augen.Muß dazu sagen habe niedrigen Blutdruck.
Auf jedenfall habe ich dann gemerkt, dass ich das Fahren immer mehr gemieden habe, aus Angst. Mittlerweile ist es so weit, dass ich schon Schweißausbrüche bekomme wenn ich weiss ich soll fahren.Nur eine kleine Strecke zum einkaufen kann ich noch bedenkenlos fahren.Ansonsten bekomme ich Herzrasen und Schwächegefühle.Wenn jemand mit fährt der auch zur Not fahren könnte gehts etwas.
Normal ist das nicht mehr und ich denke ich bin ein Fall für den Psychater.Da meine Eltern nun nicht mehr die jüngsten sind, ist es absehbar, dass sie bald einen Fahrer brauchen.Nur ich kann dies nicht.
hat jemand Erfahrung mit so was und kann mir raten?
Gruß Marion
Hallo,
vielleicht kann mir hier jemand helfen.
ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Kreislaufschwäche beim
Autofahren und konnte nicht mehr weiter fahren.Hatte noch
meinen kleinen Sohn dabei und mein Mann mußte mich abholen.
Dann Monate später wurde es mir mal kurz schwarz vor den
Augen.Muß dazu sagen habe niedrigen Blutdruck.
Hallo Marion,
Dieses Gefühl kenne ich. Habe zu hohen Blutdruck aber nach Einnahme von Drucksenkern läuft alles normal. Dann vergiss nicht: Du hast Angst vor der Angst. Gegenmittel: Sag’Dir: Wo bleibst Du Angst - ich erwarte Dich, komm doch, ich bin bereit ! Sie wird nicht kommen !!
Gruss: hardy
Hallo, Marion,
die schon genannte Angst vor der Angst ist ein gutes Stichwort. Nach dem zu urteilen, was Du schreibst, könnte dies die Ursache für Deine Schwierigkeiten, Auto zu fahren, sein. Wenn dem so wäre, ließe sich dagegen etwas tun. Prinzipiell gibt es mindestens zwei Möglichkeiten:
-
Medikamente (z.B. ein Antidepressivum - ja, so ein Medikament kann tatsächlich auch in solchen Fällen helfen, und damit ist nicht gesagt, daß jemand depressiv bist)
-
bestimmte Formen von Psychotherapie.
Am besten machst Du einen Termin bei einem Facharzt und / oder Psychotherapeuten und läßt Dir weiterhelfen.
Beste Grüße,
Oliver Walter
Hallo,
oder Marion liest weiterhin fleissig Sueddeutsche.de und stellt modische Krankheiten hier ein: http://www.sueddeutsche.de/,mucl2/automobil/special/…
Einen Tag nach dem Artikel hier dieses Symtom?? Bitte, ich glaube nicht an Zufälle.
Grüße,
Roland
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Hallo, Roland,
oder Marion liest weiterhin fleissig Sueddeutsche.de und
stellt modische Krankheiten hier ein:
http://www.sueddeutsche.de/,mucl2/automobil/special/…
ah, beim Überfliegen hatte ich das Gefühl, daß es ein guter Artikel ist. Das dort beschriebene Fahrtraining ist eine Art von Psychotherapie, an die ich dachte. Danke dafür.
Allerdings ist Panik beim Autofahren keine „modische Krankheit“, nur weil darüber gestern etwas in der Zeitung stand. Meistens ist es so, daß das, was aus Wissenschaft und Medizin in die Tagespresse gelangt, schon seit 10 Jahren oder länger bekannt ist. So auch in diesem Fall.
Beste Grüße,
Oliver Walter
Allerdings ist Panik beim Autofahren keine „modische
Krankheit“, nur weil darüber gestern etwas in der Zeitung
stand. Meistens ist es so, daß das, was aus Wissenschaft und
Medizin in die Tagespresse gelangt, schon seit 10 Jahren oder
länger bekannt ist. So auch in diesem Fall.Beste Grüße,
Oliver Walter
Hallo Herr Dr. Walter,
mir kam bloss der zeitliche Zusammenhang zwischen Artikel und Post hier im we-wei-wa so seltsam vor. Wenn Marion wirklich Probleme hat: ich glaube der Artikel ist sehr konstruktiv.
Viele Grüße sendet,
Roland
Hallo, Roland,
den Doktor kannst Du gern in der Anrede weglassen und mich mit Oliver oder Oliver Walter ansprechen.
mir kam bloss der zeitliche Zusammenhang zwischen Artikel und
Post hier im we-wei-wa so seltsam vor.
Ja, im world-wide-web kommt einem manchmal manches sehr seltsam vor. Aber zumindest Du hast es ja nicht bös gemeint.
Wenn Marion wirklich
Probleme hat: ich glaube der Artikel ist sehr konstruktiv.
Ja, ich denke auch, daß der Artikel sehr gut war. Danke Dir fürs Posten.
Beste Grüße,
Oliver
Hallo Roland,
habe keine Süddeutsche Zeitung gelesen.
Und glaub mir ich könnte gut auf diese " modische Krankheit verzichten ".
Grüße Marion
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Hallo Marion,
dann lese dir doch den Artikel durch in der SZ. Da steht auch drinnen welche Therapien in Deutschland angeboten werden. Sollten noch fragen sein: einfach die Redation anmailen.
Mir kam nur der zeitliche Zusammenhang zwischen Meldung und Symtom so seltsam vor. Gute Besserung wünscht,
Roland Sirtl
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Hallo,
vielleicht kann mir hier jemand helfen.
ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Kreislaufschwäche beim
Autofahren und konnte nicht mehr weiter fahren.Hatte noch
meinen kleinen Sohn dabei und mein Mann mußte mich abholen.
Dann Monate später wurde es mir mal kurz schwarz vor den
Augen.Muß dazu sagen habe niedrigen Blutdruck.
Habe ich auch, dagegen hilft regelmäßiger Ausdauersport.
Auf jedenfall habe ich dann gemerkt, dass ich das Fahren immer mehr gemieden habe, aus Angst. Mittlerweile ist es so weit, dass ich schon Schweißausbrüche bekomme wenn ich weiss ich soll fahren.Nur eine kleine Strecke zum einkaufen kann ich noch bedenkenlos fahren. Ansonsten bekomme ich Herzrasen und Schwächegefühle.Wenn jemand mit fährt der auch zur Not fahren könnte gehts etwas.
Ich verstehe ganz gut, was Du mitmachst und kenne die Qual psychisch Bedingter Herzbeschwerden aus eigener Erfahrung. Wenn Du Dich nicht schämst, dann hilft es bei Panikattacken laut zu beten und um Hilfe zu bitten(wirkt natürlich nur dann, wenn es ernsthaft geschieht). Psychisch hilft es auch, Sicherheiten zu schaffen (Handy mit Kurzwahltaste für Notarzt)
Normal ist das nicht mehr und ich denke ich bin ein Fall für den Psychater.
Je mehr Du Dich in die Sache reinsteigerst, um so verrückter macht es Dich. Die scheinbar bequemste Lösung Beruhigungstabletten zu schlucken, ist langfristig die problematischste. Dein Herzleiden musst Du natürlich sorgfältig vom Arzt abklären lassen. Außerdem hast Du eine Familie, die soll Dich nicht bemitleiden sondern unterstützen.
Da meine Eltern nun nicht mehr die jüngsten sind, ist es absehbar, dass sie bald einen Fahrer brauchen.Nur ich kann dies nicht.
Du hast keinerlei Verpflichtung, für Deine Eltern den Chaffeur zu spielen. Wenn Du nicht kannst, dann müssen sie eben eine andere Fahrgelegenheit finden. Vielleicht bist Du immer nur für andere da und vernachlässigt Deine eigenen Bedürfnisse, kann das sein?
hat jemand Erfahrung mit so was und kann mir raten?
Ich wünsche Dir alles Liebe für den weiteren Weg. Nur Mut, die Angst wird immer schwächer, und wenn es länger dauert oder auch mal Rückschläge gibt, dann habe Gedult mit Dir selbst.
Gruß Gerold
Hallo Marion,
schau doch mal bei www.bdp-verband.org
Das ist der Berufsverband der Psychologen, die können Dir sicherlich jemanden empfehlen, der sich in Deiner Nähe auf sowas spezialisiert hat. Vielen hilft in so einer Situation ein Verhaltenstherapeut der dann gemeinsam Expositionstraining macht. Schritt für Schritt, immer nur das was ihr vorher vereinbart habt und immer nur soweit, wie es für Dich okay ist. Und lass Dich bloß nicht von den Worten Theapie oder Phobie oder so abschrecken. Die meisten Menschen haben ja vor irgendwas Angst, was eigentlich völlig unsinnig ist. Und Du weißt immerhin, wo Deine Angst herkommt und willst was dagegen tun, was schon mehr ist als viele andere von sich behaupten können. Und in professioneller Begleitung gelingt Dir sicherlich auch das Fahren bald wieder.
Ich drück Dir die Daumen 
Elisabeth