Panische Angst vor Impfungen! Was tun?

Hallo.
Ich habe schon seit ca. 4 Jahren eine panische Angst vor Impfungen. Als kleines Kind hatte ich nicht eine so große Angst davor, aber inzwischen (mit 16 Jahren)mache ich mir auch Gedanken darüber was bei einer Impfung so passiert. Und dann kommen mir so Gedanken wie: Da werden tote Viren in dich reingespritzt, die jetzt in deiner Blutbahn sind. Oder: Da wird ein spitzes Metällröhrchen in deinen Arm gerammt. (Ich weiß, das klingt jetzt echt voll bescheuert, aber das ist so in etwa das, wo ich am meisten vor Angst habe :smiley:). Auch das Gefühl wenn der Arm auf einmal so „voll“ vom Impfstoff wird, ich finde das so schrecklich, dann fühlt es sich gleich so an als würde der Arm platzen oder so und dann sind das auch noch diese ekelhaften Impfstoffe selber. Meine Angst davor ist wirklich extrem und ehrlich gesagt muss man mich auch festhalten damit man mir ne Impfung geben kann, ich weine dann, würde am liebsten auch schreien, aber alles was ich von dem Arzt (meinem Vater übrigends :smiley:) höre ist dann, dass ich mich nicht so anstellen soll, kleine Kidner machen das problemloser als ich.Das hilft mir in der Situation aber wirklich nicht. Ich weiß auch, dass das „Albern“ klingt, aber ich stelle mich nciht an! Ich habe WIRKLICH Panik davor und mache bestimmt auch nicht gerne so ein Theater wegen so einem kleinen Pieks, aber es überkommt mich halt dann, weil ich Angst habe. Außerdem bin ich den ganzen Tag davor und danach einfach nur fertig weil ich solche Angst habe.

Ich weiß, einige denken sich jetzt wahrscheinlich: such dir nen guten Psychologen! Aber ich möchte versuchen diese Angst so zu überwinden und wollte hier einmal fragen, ob ihr wirklich GUTE Tipps zum Beruhigen habt. Denn nächste Woche steht wieder eine an… :confused:

Hallo !
Das, was Du beschreibst, klingt nach einer Phobie; also einer unangemessen ausgeprägten Angst einer Situation gegenüber. Das typisch Krankhafte daran ist ja gerade, dass der oder die Betroffene weiß, dass die Angst im Grunde unnötig ist, man sich aber dennoch nicht dagegen wehren kann. Trotzdem gibt es Wege aus der Angst. Eine Psychotherapie kann da hilfreich sein, prinzipiell kann man das aber auch selbst schaffen. In Deinem Fall würde ich, wenngleich ich kein Psychiater bin, mit einer anderen Denkweise an die Sache herangehen, indem ich den Schwerpunkt der „Gefahr“ im Geiste verlagere. Damit meine ich, dass Du bei dem Wort „Impfung“ nicht die Spritze mit der für Dich bedrohlich wirkenden Kanüle und den „gefährlichen“ Impfstoffen vor Augen haben solltest, sondern eher die unter Umständen lebensbedrohliche Krankheit, die mit der Impfung verhindert werden kann. Auch die Mißempfindungen bei der Impfung selber kann man anders bewerten (z.B. nicht „mein Arm platzt durch ein gefährliches Serum“, sondern lieber „in meinem Arm gelangt nun etwas, das mich vor Krankheit schützt. Das Druckgefühl sagt mir, dass der schützende Impfstoff an die richtige Stelle gelangt und so optimal wirken kann“).
Pathologische Angst ist nahezu IMMER ein Produkt von negativ geprägten Gedanken. Sie ist somit ein Bild, dass in unserem Kopf entsteht ! Wenn ich dieses Bild nun nicht mit düsteren Farben (= negativen Gedanken), sondern mit freundlichen Farben (= positive Gedanken) einfärbe, dann wird sich mit der Zeit alles ändern.
Irgendwann wird so Dein Unterbewußtsein die Impfung nicht mehr als bedrohlich, sondern neutral oder gar positiv bewerten und dann wird in der Regel auch die Angst nachlassen. Das ist keine Sache, die von heute auf morgen funktioniert, sondern braucht meist eine längere Zeit. Aber der Versuch lohnt sich. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg !

Kai

Hallo,

Ich habe schon seit ca. 4 Jahren eine panische Angst vor
Impfungen.

Nur vor Impfungen, oder ist es die Nadel selbst? Wie sieht es z.B. aus, wenn man dir Blut abnimmt? Oder war das noch nicht nötig?

Auch das
Gefühl wenn der Arm auf einmal so „voll“ vom Impfstoff wird,
ich finde das so schrecklich, dann fühlt es sich gleich so an
als würde der Arm platzen oder so und dann sind das auch noch
diese ekelhaften Impfstoffe selber.

… aber alles was ich von
dem Arzt (meinem Vater übrigends :smiley:) höre ist dann, dass ich
mich nicht so anstellen soll, kleine Kidner machen das
problemloser als ich.

Das ist ja nicht sehr hilfreich! Wenn dein Vater so mit deiner Angst umgeht, dann würde ich an deiner Stelle zu einem anderen Arzt gehen.

Ich weiß auch, dass das „Albern“ klingt, aber
ich stelle mich nciht an!

Das glaube ich dir. Es ist nicht gespielt, man hat WIRKLICH große Angst.

Bei mir waren es nicht die Impfungen, sondern eine Nadel in der Vene. Den Grund dafür habe ich bei einer Rückführung in ein vergangenes Leben gesehen.

Ich weiß, einige denken sich jetzt wahrscheinlich: such dir
nen guten Psychologen!

Die Theorie der Psychologen hat eine große Schwachstelle: Sie geht davon aus, dass wir nur einmal leben. Somit können viele Traumata nicht wirklich aufgedeckt werden.

Gute Tipps? … Bis nächste Woche wird das mit einer Rückführung wohl nicht mehr klappen. Aber es wird ja nicht die letzte Impfung in deinem Leben sein, und das wäre wirklich der Tipp, den ich dir geben würde.

Erwarte nicht, dass es eine kuschelige Therapiesitzung mit Tee, Keksen und ein bisschen Eso-Musik wird. Eine Rückführung in ein vergangenes Leben hat es ziemlich in sich, weil du dabei eben die Ursache deines jetzigen Problems nacherlebst. Und zwar so, wie du es schon einmal durchgemacht hast. Man spürt sogar Schmerzen, wenn auch stark gedämpft. Es ist mehr wie die Erinnerung an einen Schmerz.

Nun ja, ich möchte hier nur noch so viel schreiben:
Ich hatte jedesmal, wenn mir Blut abgenommen wurde oder ich gar eine Infusion bekam, Todesangst. Nicht übertrieben. Müsstest du mal die Ärzte fragen, die das damals gemacht haben.

In der Rückführung habe ich die Ursache im Jahr 1943 oder 1944 gesehen. Und von einem Tag auf den anderen war die Angst verschwunden. Mittlerweile kann ich mit meinem Arzt bei einer Blutabnahme entspannt plaudern.

Wenn dich das Thema näher interessiert, fragt doch noch mal weiter unten im Esoterikforum, oder noch besser auf http://www.esoterikforum.at

Schöne Grüße

Petra

Hi Kai!
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Klingt alles sehr verständlich was du da schreibst und vor allem umsetzbar!

Das hört sich ja interessant an! Und da ist „dir“ etwas passiert, dass du heute noch (oder eher inzwischen nicht mehr) die Angst vor Nadeln hast?

Also ich meine mit der Angst so ziemlich alles an der Impfung. Vom Geruch des Desinfektionsmittels bis hin zu dem Druckgefühl während der Impfung.
Mein Vater ist dann auch nicht böse mit mir, auch sehr geduldig, aber da er halt so viele Menschen am Tag impft o.Ä. kann er nicht verstehen, dass ich solche Panik habe.

Auch dir danke für die Antwort!

Hallo,

ich bedaure es sehr, dass dein Vater deine Ängste nicht nachvollziehen kann. Eigentlich sollte ein Mediziner empathisch genug sein, die Sorgen und Ängste seiner Patienten zu verstehen.
Ich kann mir auch vorstellen, dass die Ansicht nicht gerade hilfreich für dich ist. Hast du mal mit dem Gedanken gespielt, deswegen einen anderen Mediziner zu konsultieren? Meinst du, das könnte dir vielleicht helfen?

Ansonsten halte ich eine Verhaltenstherapie ebenfalls für sinnvoll.

Grüße
Liete

Naja, die Angst vor Impfschäden ist nicht ganz unbegründet.
Besonders FSME-Impfungen verursachen bei rund 30% Kopfschmerzen, über die Hälfte zeigt Irritationen an der Injektionsstelle, bei wenigen treten Übelkeit und sogar vorrübergehende Lähmungserscheinungen an bestimmten Körperteilen auf.
Gegen Grippe impfen würde ich mich nicht, die Impfstoffe sind sehr schlecht attentuiert und dann wird das Immunsystem herabgesetzt, sodass man ständig Infektionen bekommt. Möglicherweise verwenden manche abgelaufene Impfungen, so wie es bei der „Schweinegrippeimpfung“ der Fall ist.

Ein wahnsinnig hilfreicher Beitrag gegen die Ängste der Autorin!

Liebe UP: Die meisten Impfschäden sind vorrübergehender Natur mit rascher Spontanremission und durchaus zu verkraften, wenn man es zur eigentlich Erkrankung in Relation setzt.
Dank Impfungen sind wir heute einige schwerwiegende Erkrankungen weitestgehend los, die vor einiger Zeit viele Tausend Menschen das Leben gekostet hat.

Hallo nochmal,

Das hört sich ja interessant an! Und da ist „dir“ etwas
passiert, dass du heute noch (oder eher inzwischen nicht mehr)
die Angst vor Nadeln hast?

Ganz genau! Und übrigens denke ich, dass ich hier kein Ausnahmefall bin. Es gibt so viele Menschen, die eine starke, ihnen unerklärliche Angst vor eigentlich harmlosen Dingen haben. Ich denke da z.B. an die Angst vor Spinnen, vor Wasser, Höhenangst, Flugangst, etc. All das kann den Tod bedeuten. Es gibt Giftspinnen, ertrinken und irgendwo runterfallen/gestoßen werden kann man natürlich auch, und Passagierflugzeuge gibt es nun auch schon fast 70 Jahre lang, wenn man die Zeppeline mitzählt, sogar noch länger. Aber diese Menschen haben ja nicht pauschal vor allem Angst, was ihnen gefährlich werden könnte. Sondern eben nur vor einer Sache. Und zwar, weil sie damit bereits einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben, an die sie sich zwar nicht mehr bewusst erinnern können, die aber doch irgendwo noch gespeichert sind.

Mein Vater ist dann auch nicht böse mit mir, auch sehr
geduldig, aber da er halt so viele Menschen am Tag impft o.Ä.
kann er nicht verstehen, dass ich solche Panik habe.

Ok. … Wenn er sich keinen Grund dafür denken kann (z.B. irgendein Erlebnis als Baby, an das du dich nicht erinnern kannst), dann führt die Spur wohl weiter zurück.

Würde mich ja nicht wundern, wenn wir ähnliches erlebt hätten :wink:

Schöne Grüße

Petra

Angst vor den Impfschäden hab ich ja gar nicht, ich bin auch überzeugt, dass mein Vater mich nicht irgendwelchen unnötigen Gefahren aussetzen würde :smiley: Ich denke ja auch, dass Impfungen ne gute Sache sind, im Prinzip.

Es könnte schon sein, dass ich auch die Atmosphäre seiner Praxis mit den schlechten Impf-Erfahrungen in Verbindung bringe und es könnte hilfreich sein, mich woanders zu impfen. Jedoch wäre es mir schrecklich unangenehm, bei einem anderen Arzt so einen Aufstand zu machen, auch wenn ich es gar nicht will :frowning:

Ich habe schon seit ca. 4 Jahren eine panische Angst vor
Impfungen. Als kleines Kind hatte ich nicht eine so große
Angst davor, aber inzwischen (mit 16 Jahren)mache ich mir auch
Gedanken darüber was bei einer Impfung so passiert.

Ich muß da auch mal meinen Senf dazugeben: Bis auf die Beiträge von Liete und Kai sind die Postings wenig hilfreich. Jener von PTCA sogar gefährlich falsch: „Die Grippeimpfung schwächt die Immunabwehr“. Naja, deshalb sollen sich gerade ältere Menschen dieser Impfung unterziehen, weil es sich mit geschwächter Immunabwehr besser lebt??

Zurück zur Sache: Was Du beschreibst, nennt man eine (typische) neurotische Fehlhaltung. Wobei ich Kai in einem Punkt nicht zustimme, nämlich dem der Selbstheilung. Ich fürchte, das bringt nichts.
Die richtige Anlaufstelle für Dich wäre ein Facharzt für psychosomatische Medizin oder die Überweisung zu einem klinischen Psychologen.
Ich fürchte, ohne fachliche Hilfe kommst aus diesem gefährlichen Teufelskreis nicht raus.

Ich sage nicht, dass Impfungen schlecht sind - das wäre irrsinnig.
Man muss sich aber auch vor Augen führen, dass es Fälle gibt wo Menschen nach solchen Impfungen gelähmt oder sogar tot sind - nicht das später sowas kommt wie „ich habe das nicht gewusst!“.

Keine Angst, wenn ich dann tot bin komme ich dir bestimmt nicht mit „ich habe das nicht gewusst!“ :smiley:
Nein mal im Ernst: ich bin mir schon bewusst darüber, dass Impfungen auch negative Auswirkungen haben können und danke dir, dass du versucht hast, zu helfen!

Hallo,

ja du hast vollkommen Recht. Impfungen sind totaler Schrott.

Viel besser die Erkrankungen durchmachen.

Eine nette Polio, einen netten Wundstarkrampf… auch die liebe Grippe mal so richtig in der schönsten Form…

Da bleiben wahrscheinlich kaum schäden und man kann getröst weiter so einen Blödsinn schreiben. :stuck_out_tongue:

Liebe Grüsse

Anja

Hallo,

Steht das wieder so in Deinen schlauen Büchern?!

Ich denke, du solltest dir mal eine nette FMSE angedeihen lassen. Dann therapierste dich mal ausnahmsweise selbst mit den Angaben die du immer so hier abgibst.

Ich komme dann gerne dich besuchen…

Liebe Grüsse

Anja

Hast du meinen Artikel überhaupt erstmals zu Ende durchgelesen?
Ich schrieb bereits, dass ich kein Impfgegner bin, sondern sie für eine sinnvolle Innovation halte.
Man muss sich aber vor Augen führen, dass es auch Impfschäden gibt, auch wenn es so manche Ärzte nicht einsehen sollen (ich nehme einmal an, du gehörst zu der Sorte, oder?).
Niemand soll eine Polio oder FSME durchmachen, das ist totaler Blödsinn.