ich habe mich vor drei Tagen auf der A3 mal als Samariter betätigt.
in einem Stau ist ein Auto liegen geblieben (ein alter Opel… wie klischeehaft ) und natürlich auf der ganz linken Spur.
Mein Bruder und ich sind also vor das Auto gefahren, haben die Kiste angehängt und auf den Standstreifen gezogen. Eigentlich wollten wir die 2 Mädels (nein, das haben wir erst gesehen als wir schon davor standen) noch gerade die nächste Ausfahrt rausziehen, aber die hatten das noch nie gemacht und waren dementsprechend fertig mit den Nerven. Erschwerend kam noch hinzu das die 2 nur englisch sprachen und das nicht gerade meine 2. Muttersprache ist…
Fazit der Aktion: 2 erleichterte Mädels die nun entspannt auf den Abschlepper warten konnten und ein verlorener Bolzen meiner Abschleppstange die somit unbrauchbar ist - shit happens …
meine Frage ist jetzt, würdet ihr sowas auch machen oder nicht und wenn nein warum nicht ? trauen sich die meißten einfach nicht oder haben nicht das nötige equipment, oder… ?
Die Frage stellt sich mir halt weil die wohl schon eine ganze Weile da rum standen…
sorry, aber ich halte „helfen“ für den Normalfall
und nie,
aber auch wirklich nie,
würde es mir in den Sinn kommen…
Nein, wirklich nicht, aber ich kann mir nunmal auch nicht vorstellen im Radio oder gar TV aufzutreten. Vielleicht fehlt mir aber auch nur der erforderliche Exhibionismus. Andererseits kann ich mir aber auch nicht vorstellen wie es in einem, nun sagen wir mal „Buchhalter“ aussieht *erheitert*.
ich habe letztens mit meinem alten Starlet auch einen Golf aus dem Kreisverkehr (Abfahrt SP-West) rausgezogen zur Info-Bucht kurz vorm Ortseingang.
Ist für mich eine Selbstverständlichkeit, aber auf der ganz linken Spur würde ich „es auch nur tun“, wenn da ein Stau drumherum wäre. Bei Normalverkehr nicht, denn dazu muß erstmal die Autobahnmeisterei die Spur sperren, denn alles andere wäre
S E L B S T M O R D
Ich habe Mir eben aus solchen Gründen eine Warnweste ins Auto gelegt, denn schnell macht es Batsch und ein Fahrzeug hat Dich erfaßt, zumal viele Leute das Warndreieck nur kurz hinter dem Auto aufstellen. 50m sind oft viel, leider.
versteh mich nicht falsch, ich bin nur nett, nicht lebensmüde…
die Geschwindigkeit der anderen war knapp über schrittgeschwindigkeit, ich steig auch nicht auf der linkne spur aus wenn der rest mit 100kmh vorbeifliegt…
ich wollte mich hier auch nicht darstellen, mich hatte einfach nur mal interessiert was andere leute davon abhält mal anzuhalten und hilfe anzubieten… und dabei meine ich noch nicht mal so eine spezielle situation.
in der vergangenheit wurden schon einige versuche von adac und ko durchgeführt mit dem erfolg das offensichtlich verletzte über eine stunde am straßenrand rumlagen, bis mal einer angehalten hat…
meine Frage ist jetzt, würdet ihr sowas auch machen …
wenn ein Auto am Standstreifen steht und entweder schon genug rumstehen oder nur jemand drinhockt und „handyt“ fahr ich weiter…
ging mir auch schon ähnlich:
Ampel
zweispurig
Pannenauto
aber meint Ihr einer hätte mal dem Mädel da vorne geholfen?!
-> alle ham sich vorbeigemogelt
-> mit dem Erfog, daß es nur 1 PkW pro Grünphase geschafft hat…
-> dabei war offensichtlich, daß da kein Ledernacken-Marine am Steuer
saß und das Mädel das offensichtlich nicht schaffte,
das Auto wegzuschieben (es aber am versuchen war)
-> also aussteigen, vorlaufen, Wagen 5m weiterschieben
-> fragen ob se Handy zwengs ADDAZZ oder so haben, alles ok, tschüß…
-> zurückgehen, einsteigen, weiterfahren: war das so kompliziert???
mir ist zum Glück selbst mal in einer ähnlichen Situation geholfen worden als wir auf der ehemaligen Transitstrecke von Westberlin nach Helmstedt liegen geblieben waren. Es war mein erstes Auto, ein Fiat Mirafiori nahezu schrottreif und mein Führerschein vier Wochen alt. Da es auf der Transitstrecke ja quasi unter Todesstrafe verboten war, privat abzuschleppen, hielt niemand an, um zu helfen. Und gerade als die Vopos kamen, um den DDR-eigenen Abschleppdienst zu rufen und Strafe zu kassieren, hielt ein alter VW Golf mit Berliner Kennzeichen an. Der Fahrer machte die Vopos darauf aufmerksam, dass auf der Gegenfahrbahn 10 Kilometer weiter vorne ein Unfall stattgefunden hätte. Die Vopos also nix wie rein ins Auto, über die Mittelspur und ab in die Gegenrichtung. Kaum waren sie außer Sichtweite, montierte der Berliner sein Abschleppseil an meinen alten Fiat und schleppte uns über die Grenze auf den nächsten westdeutschen Rastplatz. Das hat nicht nur ´ne Menge Ärger erspart, sondern auch viel Geld. Hat wohl aber auch nur funktioniert, weil die Grenze nicht mehr so weit war.
Seitdem warte ich immer drauf, dass ich mich bei jemandem revanchieren kann, aber bisher kam ich nie in die Situation (bzw. andere waren einfach schneller).
versteh mich nicht falsch, ich bin nur nett, nicht
lebensmüde…
Habe ich nicht, ich wollte nur darlegen, wo bei mir die Grenzen liegen, dalich letztens einen unserer Linienbusse vom Standstreifen holen mußte mit starkem Wasserverlust auf der linken Fahrzeugseite und die Lkw im Abstand von 10cm vorbeibrummten, daß der Straßendreck hochwirbelte. Gott sei Dank, war dort ein Grünstreifen und die Leitplanke vor einer Brücke zu Ende, sodaß ich den Bus auf den Grünstreifen rangieren konnte.
in der vergangenheit wurden schon einige versuche von adac und
ko durchgeführt mit dem erfolg das offensichtlich verletzte
über eine stunde am straßenrand rumlagen, bis mal einer
angehalten hat…
Bis Herbst 2000 fuhr ich Reisebus. Westkreuz Frankfurt, Leerfahrt nach DO: Zähfließender Verkehr, Schrittgeschwindigkeit, ein Auto mit leicht dampfendem Kühler rechts auf dem Notstreifen, danebenstehend eine hochschwangere Frau. Ich schaue die an, öffne im Rollen die Tür und frage ob sie Hilfe braucht, oder jemand schon für sie das tätigt: „Nein, ich habe kein Handy, bisher hat niemand gehalten, kann nicht weit laufen, weil schwanger und das Auto kaputt“. Da habe ich den ADAC angerufen.
Meinst Du EIN Auto von den vielen hätte mal gefragt ??
Mir unverständlich.
Aber: Wenn es draußen Dunkel ist, sperre ich den Wagen per ZV zu, mach die Seitenscheibe einen Spalt auf, frage erst mal und versuche die Lage zu sondieren…
aber meint Ihr einer hätte mal dem Mädel da vorne geholfen?!
-> alle ham sich vorbeigemogelt
-> mit dem Erfog, daß es nur 1 PkW pro Grünphase geschafft
hat…
-> dabei war offensichtlich, daß da kein Ledernacken-Marine
am Steuer
saß und das Mädel das offensichtlich nicht
schaffte,
das Auto wegzuschieben (es aber am versuchen war)
-> also aussteigen, vorlaufen, Wagen 5m weiterschieben
-> fragen ob se Handy zwengs ADDAZZ oder so haben, alles
ok, tschüß…
-> zurückgehen, einsteigen, weiterfahren: war das so
kompliziert???
Letzte Woche ähnlich in Speyer am Kreisverkehr: Komme hin, Auto will aus Kreisverkehr raus, aber macht keinen Mucks mehr. Mit dem Bus den Kresiverkehr gesperrt, WB an, dem Mann geholfen zu schieben und fertig.
Gab es nicht wiedermal einen Dummkasper, der hupen mußte ? *grrrr* Net hupen, sondern schieben helfen…