Liebe Experten,
eine Freundin bekam von ihrem Frauenarzt folgendes Schreiben:
„Die mikroskopische Untersuchung des Zellabstiches vom Muttermund hat einen auffälligen Befund ergeben. Es sollte daher eine Kontrolle dieses Zellabstriches vom Muttermund in ca. drei Monaten erfolgen. Ausdrücklich hervorheben möchten wir noch, dass gegenwärtig keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Krebserkrankung bestehen.“
Sie ist durchaus etwas beunruhigt. In ihrem Mutterpass hat sie eben nachgelesen, und dabei kam heraus, dass vor einem Jahr eine Krebsvorsorgeuntersuchung gemacht wurde, bei der als Ergebnis PAP II notiert wurde, wozu sich ihr gegenüber dann aber niemand weiter geäußert hat.
Auf welcher Gefahrenstufe muss sich jene Freundin sehen?
Vielen Dank im Voraus!
Levay
Hallo
also ich bin kein Experte, kann Dir aber sagen dass ein PAP II nichts schlimmes ist.
Ein PAP II ist eigentlich schon standart, da ein PAP I so gut wie nie vorliegt.
Pap II bedeutet, dass vereinzelt abnorme und entzündliche, aber nicht schwerwiegend veränderte Zellen vorliegen. Sind die Veränderungen ausgeprägter kann eine Entzündungsbehandlung oder hormonelle Behandlung sinnvoll sein.
Ich selber hatte schon einen PAP III D bei dem dann eine Konisation erfolgte, später sogar einen PAP IVA, und auch hier eine Konisation.
Aber bei einem PAP II… nö, keine Sorge.
Du kannst Deine Freundin also beruhigen. Regelmässige Kontrollen sind sinnvoll. Dass Deiner Freundin damals nichts gesagt wurde liegt ganz einfach daran, dass es nicht nötig war, weil es nichts besorgniserregendes ist.
Hallo Levay - hier kannst Du nachlesen:
http://www.cyberdoktor.de/cgi-bin/wwwthreads/showfla…
Gruß von Irmgard
Ergänzung
Danke für die ersten beiden Antworten.
Wie muss man den Brief des Arztes wohl deuten? Ich bin leider absoluter medizinischer Laie, und jene Freundin sorgt sich schon ein wenig.
Levay
Wie muss man den Brief des Arztes wohl deuten? Ich bin leider
absoluter medizinischer Laie, und jene Freundin sorgt sich
schon ein wenig.
Servus Levay,
was gibt es an diesem Brief zu deuten? Er ist explizit, gibt klare und verständliche Handlungsrichtlinien und lässt IMO auch nichts offen. Ist der Befund und seine Beurteilung Dir nicht aufregend genug?
Gruß
Kai Müller