Hallo,
folgendes Problem:
Ich habe in meinem Latex-Dokument A4paper eingestellt und die Ränder so definiert, dass es gut aussieht. Wenn ich das ganze ausdrucke, sind die Ränder aber an jeder Seite etwas breiter. Zb ist in der PDF-Ansicht die Seitenzahl ziemlich mittig zwischen unterem Textrand und Seitenende, im Ausdruck etwa bei 1/3 unterm Textrand, 2/3 überm Seitenände. Sieht so aus, als sei die ganze Seite leicht geschrumpft. Habe keine Erklärung, habe es auf verschiedenen Druckern probiert, jeweils A4-Format ausgewählt. Hat jemand eine Idee??
Hallo,
Ich habe in meinem Latex-Dokument A4paper eingestellt und die
Ränder so definiert, dass es gut aussieht.
wie hast du das denn gemacht - Minimalbeispiel wäre gut.
Dass Textsatz wirklich gut aussieht, erfordert einiges an Erfahrung. Es ist daher meist besser sich auf Pakete wie typearea aus den KOMA-Klassen zu verlassen, die vollautomatisch gute Entscheidungen treffen.
Wenn ich das ganze ausdrucke, sind die Ränder aber an jeder
Seite etwas breiter.
Nur beim Ausdruck? Dann hätte ich mal die Skalierungsfunktion von Acrobat im Verdacht.
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PHvL
Ich hab scrreprt mit BCOR1cm genommen und die Ränder mit /addlength… etwas verkleinert.
Ja, das Problem ist nur beim Druck, im Viewer sieht’s genau so aus, wie ich es haben will. Ich hab’s aus Linux raus gedruckt, mit KPdf, und mit Acrobat. Letzteres ist etwas besser, entspricht aber nicht 100% der Bildschirmansicht. Habe die Ränder überall auf 0 gestellt.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Ich hab scrreprt mit BCOR1cm genommen und die Ränder mit
/addlength… etwas verkleinert.
\addtolength?
Es stellt sich die Frage, warum man ein recht gutes Programm zur Satzspiegelberechnung benutzt, wenn man dann dessen Ergebnisse von Hand wieder verpfuscht.
Hast du gute Gründe, warum du nicht den Standardweg wählst, die Seitenränder zu verkleinern - d. i. vermittels DIV-Option typearea anzuweisen, die Seite in mehr Streifen einzuteilen?
Ja, das Problem ist nur beim Druck, im Viewer sieht’s genau so
aus, wie ich es haben will.
Dann ist es wohl kein LaTeX-Problem, sondern eines deines PDF-Viewers oder des Druckertreibers. Damit bist du hier nicht mehr ganz im richtigen Brett.
Ich hab’s aus Linux raus gedruckt, mit KPdf, und mit Acrobat.
Standardmäßig ist z. B. in Adobe Reader die Option „Seitenanpassung“ („Page Scaling“) auf „In Druckbereich einpassen“ („Fit to Printable Area“) eingestellt. Dies führt dann dazu, dass die Seiten im Zweifelsfall verkleinert werden.
Tritt das Problem auch bei Postscript auf?
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PHvL
Hallo,
Ich hab scrreprt mit BCOR1cm genommen und die Ränder mit
/addlength… etwas verkleinert.\addtolength?
Es stellt sich die Frage, warum man ein recht gutes Programm
zur Satzspiegelberechnung benutzt, wenn man dann dessen
Ergebnisse von Hand wieder verpfuscht.
Weil ich das Ergebnis gesehen habe und dachte „ich möchte gerne unten und rechts weniger Rand“. Also habe ich genau das mit dem Befehl gemacht.
Mag sein, dass es mit der von dir genannten Methode besser geht, leider ist mir die nicht vertraut.
Hast du gute Gründe, warum du nicht den Standardweg wählst,
die Seitenränder zu verkleinern - d. i. vermittels
DIV-Option typearea anzuweisen, die Seite in mehr Streifen
einzuteilen?Ja, das Problem ist nur beim Druck, im Viewer sieht’s genau so
aus, wie ich es haben will.Dann ist es wohl kein LaTeX-Problem, sondern eines deines
PDF-Viewers oder des Druckertreibers. Damit bist du hier nicht
mehr ganz im richtigen Brett.Ich hab’s aus Linux raus gedruckt, mit KPdf, und mit Acrobat.
Standardmäßig ist z. B. in Adobe Reader die Option
„Seitenanpassung“ („Page Scaling“) auf „In Druckbereich
einpassen“ („Fit to Printable Area“) eingestellt. Dies führt
dann dazu, dass die Seiten im Zweifelsfall verkleinert werden.Tritt das Problem auch bei Postscript auf?
PS hab ich nicht versucht, aber ich denke auch, dass es am Viewer liegt. Ich hoffe nur, die beim Druckcenter machen das richtig… 
Gruß
Moritz
Also, ich hab das jetzt mal mit typearea (also \areaset{}{}) versucht. zum verlgeich, vorher hatte ich dafür BCOR1cm und
\addtolength{\textheight}{3cm}
\addtolength{\topmargin}{-1cm}
\addtolength{\textwidth}{1cm}
\addtolength{\oddsidemargin}{-0.5cm} benutzt, zusammen mit einer Kopfzeile und einer Kopfüberschrift jeweils.
Das hatte zur Folge, dass ich (ohne Kopf) einen Textkörper von ca. 15x22cm hatte mit den Rändern (ca.)
oben (incl. Kopfzeile, also von der ersten Textzeile an) 3,3cm
links 3,5cm
rechts 2,5cm
unten 4,2cm mit der Seitenzahl mittig zwischen letzter Zeile und Rand.
Und ziemlich genau so möchte ich es auch haben, standardmäßig ist mir der Rand viel zu groß.
Jetzt habe ich, um dies nachzuempfinden, BCOR1cm gelassen und
\areaset{15cm}{22cm}
verwendet.
Das Ergebnis ist Textkörper 15x20,7cm (vermutlich, weil er die Kopfzeile jetzt mit zum Textkörper zählt?) und Ränder
oben 3,9cm (also zu viel, vermutlich selbes Problem)
links UND rechts 3cm (was ist mit der Bindungskorrektur passiert?!)
unten 5cm (und die Seitenzahl ist jetzt zu hoch)
Gibt’s da einfache Abhilfe, oder bleibe ich doch lieber bei meiner alten Methode?
Viele Grüße
Hallo,
Also, ich hab das jetzt mal mit typearea (also \areaset{}{})
versucht.
ich hatte die DIV-Klassenoption vorgeschlagen. Damit kann man die Seitenränder verringern, ohne durch manuelle Eingriffe die Harmonie des Satzspiegels zu stören.
Hast du das Kapitel über die Satzspiegelberechnung der KOMA-Script-Anleitung gelesen oder auch den Artikel „Satzspiegelkonstruktionen im Vergleich“ (siehe )?
Jetzt habe ich, um dies nachzuempfinden, BCOR1cm gelassen und
\areaset{15cm}{22cm}
verwendet.
\areaset erwartet die Bindekorrektur als optionalen Parameter.
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PHvL
Hab mir das gerade mal angesehen, blicke aber nicht ganz durch, wie ich damit erreiche, was ich haben will.
Was müsste ich dann denn machen, wenn ich die beschriebenen Ränder plus 1cm Bindungskorrektur machen will?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Hab mir das gerade mal angesehen, blicke aber nicht ganz
durch, wie ich damit erreiche, was ich haben will.
ich gehe davon aus, dass dein Ziel ist, weniger Rand zu haben und somit breiteren und längeren Textbereich. Dies erreichst du damit, dass du den DIV-Wert erhöhst. Dafür, dass die Zeilen nicht zu lang werden, bist du dann aber selbst verantwortlich.
Was müsste ich dann denn machen, wenn ich die beschriebenen
Ränder plus 1cm Bindungskorrektur machen will?
Das Ziel bestimmte Ränder zu erreichen erscheint mir nicht erstrebenswert. Solltest du dennoch unter Vernachlässigung typographischer Grundregeln auf derart krummen Rändern bestehen, so kannst du typearea komplett weglassen und alles mit geometry o. Ä. manuell einstellen.
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PHvL
Ich hab das jetzt mal mit DIV14 und BCOR1cm versucht, sieht ganz ok aus. Quasi genauso, wie ich es mir vorher einfach definiert hatte, auch ohne, dass Latex sich das selbst überlegt. Bzw. scheint es da mit mir dann einer Meinung zu sein
Mit DIVcalc ist es grausig, mehr Rand als Text. Nur habe ich jetzt das Problem, dass er manche Zeilen übervoll Packt, dass sie also am rechten Rand rausgucken. Vor allem dort, wo ich ein Datum (20.09.2001) stehen habe. Gibt es eine Möglichkeit Latex zu sagen, dass er das jeweils nach dem Punkt umbrechen darf, ohne einen Trennstrich zu machen? Wenn ich 20.-09.-2001 schreibe, trennt er ja mit Strich…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Mit DIVcalc ist es grausig, mehr Rand als Text.
letztere Behauptung würde ich bezweifeln.
Hier offenbart sich aber lediglich ein grundsätzliches Problem: einspaltiges Layout auf dem breiten A4 ist kaum sinnvoll möglich. Es hat Gründe, warum Bücher selten in A4 gedruckt werden.
Nur habe ich jetzt das Problem, dass er manche Zeilen übervoll
Packt, dass sie also am rechten Rand rausgucken.
Das Verfahren bei pathologischen Umbrüchen ist normalerweise:
- Trennungen prüfen,
- Umformulieren,
- Moderate Anpassung der Parameter, die den Umbruch beeinflussen.
[vgl. etwa das LaTeX-Sündenregister]
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PHvL