Pappelableger

Hallo an die Gärtner und Sachkundigen,

in unserem Gemeinschaftsgarten wurden im vergangenen Herbst zwei große pappeln gefällt.

Die Überreste von geschreddertem Stamm und Wurzel wurden im Garten verteilt (sah sehr hübsch aus :wink:.

Nun stellen wir fest seit einiger Zeit, dass wir wöchentlich mehrere hundert Ableger im gesamten Gartenbereich (egal ob Beet, Grünfläche oder Weg) ziehen können. Extrem schwierig zu entfernen sind diejenigen, die sich entlag der Wurzelläufe bilden und an den Stellen, wo die alten Pappeln standen.

Hat jemand einen Tipp, was zu tun wäre oder müssen wir uns darafu einstellen, bis zum St. Nimmerleinstag die Ableger zu rupfen?

Für Rat dankbar -

Gruß
Aquilegia A.

Hallo Aquilegia Alpina,

in unserem Gemeinschaftsgarten wurden im vergangenen Herbst
zwei große pappeln gefällt.

Die Überreste von geschreddertem Stamm und Wurzel wurden im
Garten verteilt (sah sehr hübsch aus :wink:.

Nun stellen wir fest seit einiger Zeit, dass wir wöchentlich
mehrere hundert Ableger im gesamten Gartenbereich (egal ob
Beet, Grünfläche oder Weg) ziehen können.

dabei dürfte es sich um Keimlinge der Flugsamen handeln. Freu Dich: sobald Du irgendwann im Sommer leichte „Watte“ im Wind treiben siehst, hat wieder irgendwo eine Pappel ihre Nachkommen auf die Reise geschickt.
DAS Problem ist nicht zu beheben. Bei uns im Garten sind es Erlen. Deren Kinder kann man nur „ziehen“, wenn sie nicht älter, als die Keimblätter sind. Danach braucht man Kraft.

Extrem schwierig zu
entfernen sind diejenigen, die sich entlag der Wurzelläufe
bilden und an den Stellen, wo die alten Pappeln standen.

Pappeln sind schwer umzubringen. Da lebt offenbar noch ein Teil des Wurzelsystems.

Hat jemand einen Tipp, was zu tun wäre oder müssen wir uns
darafu einstellen, bis zum St. Nimmerleinstag die Ableger zu
rupfen?

wie gesagt, Flugsamen kriegst Du jedes Jahr neu geliefert. Die Versuche der alten Wurzeln, sich zu einem Wald zu entwickeln, kannst Du abstellen. Dafür musst Du nur einmal eine Riesenarbeit auf Dich nehmen und weit genug nachgraben. Bedenke, ein Baum hat in der Regel unterirdisch mindestens den Umfang wie die oberirdische Krone. Säulenpappel gilt in diesem Fall nicht. Denk Dir alle schlank aufragenden Äste wie einen Regenschirm breit ausgefächert; dann kommt es ungefähr hin.

viele grüße
Geli

Mahlzeit,

dabei dürfte es sich um Keimlinge der Flugsamen handeln.

ja - Flugsamen sind sicherlich auch dabei…

DAS Problem ist nicht zu beheben. Bei uns im Garten sind es
Erlen. Deren Kinder kann man nur „ziehen“, wenn sie nicht
älter, als die Keimblätter sind. Danach braucht man Kraft.

Ja - das wissen wir, dass wir da Kraft brauchen :wink: bei der ersten Aktion haben wir zu dreieinhalbt dran gezogen und gegraben…

Pappeln sind schwer umzubringen. Da lebt offenbar noch ein
Teil des Wurzelsystems.

Das hatte ich befürchtet.

wie gesagt, Flugsamen kriegst Du jedes Jahr neu geliefert. Die
Versuche der alten Wurzeln, sich zu einem Wald zu entwickeln,
kannst Du abstellen. Dafür musst Du nur einmal eine
Riesenarbeit auf Dich nehmen und weit genug nachgraben.

naja, das wird dann die Gartenbaufirma tun müssen. Aber auf den Hinweis habe ich gewartet, dass man da etwas machen kann! Danke!

Bedenke, ein Baum hat in der Regel unterirdisch mindestens den
Umfang wie die oberirdische Krone.

Du - keine Frage, die Wurzeln konnten wir ganz gut nachverfolgen… das ist unglaublich, wie groß der Radius vom ursprünglichen STandort der Pappeln ist.

Danke Dir und Grüße zurück
Aquilegia A.