Papst für Friedensnobelpreis?

Grias eich!

Unlängst las ich, dass der Papst J.P.II. ein heisser Kandidat für den Friedensnobelpreis sein soll.

Wieso denn das? Was hat er denn getan?
Darf er sowas überhaupt annehmen wo doch der Friede und die Nächstenliebe sein Geschäft ist?

Wer hat eine Ahnug?

Danke im voraus
Dusan

hi dusan,

hm…arafat bekam 94 auch einen.

wies um die friedensaktivitäten ausschaut?
da las ich kürzlich folgenden text in publik-forum.

Revolutionär, Betonkopf und Brückenbauer

Ein Vierteljahrhundert Johannes Paul II.
Wie sehen die Religionen der Welt den polnischen Papst?

VON THOMAS SEITERICH-KREUZKAMP

An Johannes Paul II. scheiden sich die Geister.
Innerkirchlich ist der pol­nische Pontifex, der im Oktober vor 25 Jahren das »unmöglichste Amt der Welt« antrat vielen katholischen Kirchenreforme-rinnen und Kirchenreformern ein Gräuel. Denn Papst Wojtyla war es,

• der die Befreiungstheologie in Lateiname­rika unterdrückte;

• dessen 1979/80 vor der Öffentlichkeit ze­lebrierte ruppige Achtlosigkeit gegenüber dem Hilfe suchend nach Rom geeilten Erz­bischof Oscar Romero den salvadorianischen Erzbischof in den Augen rechts­extremer Mörder zum Abschuss symbolisch »freigab« (s. S.45);

• der in vielen Staaten systematisch erzkon­servative Bischöfe einsetzen ließ und

• der zu Anfang seiner Amtszeit, noch ganz im Banne seines in Polen berechtigten Anti-kommunismus, kaum gegen den Massen­mord an den Frauen und Männern der Kir­che der Armen in Südamerika protestierte.

Obendrein ist Papst Wojtyla in den kirchli­chen Frauenfragen ein unverbesserlicher Be­tonkopf. Ferner gab er dem skeptisch-konser­vativen Joseph Ratzinger aus Markt! am Inn für nahezu 20 Jahre praktisch das Theologie-Monopol in der Spitze der katholischen Welt­kirche. Erfreulicherweise hat der Papst 2001 diesen folgenreichen Fehlentscheid kor­rigiert, indem er Kardinal Walter Kasper als Ökumene-Verantwortlichen im Vatikan Rat­zinger gegenüberstellte. Damit hob der Papst dessen düsteres Monopol auf.

So kritisch Johannes Paul II. - aus Refor­merperspektive - innerkirchlich zu betrach­ten ist, so glanzvoll gestaltet sich seine Bilanz nach »außen

«: Der Krakauer Großintellektu­elle und zeitgenössische Mystiker ist der er­folgreichste Brückenbauer zu den nicht­christlichen Religionen, den die römische Kirche je hatte. Und Papst Wojtyla verkörpert in der Weltpolitik und den Kämpfen wider die menschenfeindliche Globalisierung wie kein zweiter Akteur das soziale Weltgewissen, den Schrei der Ausgegrenzten nach Teilhabe, Menschenwürde und Gerechtigkeit.

»25 Jahre Pontifikat Johannes Pauls II.: Eine Bilanz der Religionen«. Darüber sprachen in der Katholischen Akademie in Aachen zeit­gleich zum Interreligiösen Friedensgebet Rene Samuel Sirat von der Europäischen Rabbiner-Konferenz, Mohammed Amine Smaili, Profes­sor für Islamische Dogmatik und vergleichen­de Religionswissenschaften an der Univer­sität Rabat in Marokko, Gijun Sugitani, Gene­ralsekretär des Japan-Komitees der Kon­ferenz der Weltreligionen für den Frieden (WCRP), Mär Gregorios Ibrahim, syrisch-or­thodoxer Metropolit von Aleppo/Syrien und
andere Theologen. Frankreichs Großrabbiner Sirat erinnert im Blick auf Johannes Paul II. an das Bildwort »die schützenden Flügel« aus der Hebräischen Bibel. Sirat erinnert an die Geschichte von Rut (Rut 2,12) und Boas, an die Flügel der Cherubim (l Könige 8) und Se-rafim (Isaias 6, 2 ff), an die schützenden Flü­gel Gottes (Malachias 3,20) sowie an die »Flü­gel der Morgenröte« in Psalm 139 und »des Geistes« in Psalm 140. Von all diesen Flügeln lasse sich - aus jüdischer Sicht betrachtet -Papst Johannes Paul n. tragen. Sirat erinnert daran, dass der Papst die Juden stets als die »älteren Bruder« der Christen behandele, mit Respekt und Geschwisterliebe. Und daran, dass er in Jerusalem an der Klagemauer den Gott Israels gepriesen habe. Johannes Paul H. bedeute im über 1900 Jahre konfliktreichen Verhältnis der Christen zu den Juden die gro­ße Revolution.
Der islamische Dogmatiker Smaili be­schreibt aus der Sicht der Muslime die »Hei­ligkeit« des Papstes. Sie zeige sich »in der un­ermüdlichen Weltverantwortung, in den Rei­sen trotz Altersschmerzen, in der Leiden­schaft für Friede und Gerechtigkeit«. Smaili zitiert UN-Generalsekretär Khofi Annan. Der formuliere die Wahrheit treffend, indem er erkläre: »Papst Johannes Paul II. ist zur stärksten Stimme der Hoffnung und der Ge­rechtigkeit geworden, die wir zu unseren Lebzeiten je hörten.«
Und der Japaner Sugitani erinnert an die
Erfahrungen der Buddhisten mit Wojtyla
und unterstreicht den gewaltiosen Kampf
für den Frieden sowie gegen den Egoismus,
den der Papst »ganz ähnlich wie Buddha«
überzeugend lebe und predige. •

ob ein papst einen solchen preis annehmen darf?

warum nicht.
im anhang findest du eine liste der bisherigen preisträger.viele haben dabei sicher selbst formuliert, einfach nur ihren beruflichen oder moralischen verpflichtungen nachgekommen zu sein. also auch nur ihren job gemacht haben, wenn du so willst.
der preis ist mit einer netten sümmchen geldes verbunden, daß sicher für viele soziale belange verwendet werden könnte.

was noch dafür spricht: unsere liebe mutter kirche ist mit soviel unerfreulichem historischem und aktuellem ballast im gerede,
daß positive events erwünscht sein dürften…und ein nobelpreis schmückt!!!

Der radikale Pazifist im Petersdom

Gastkommentar von Thomas Seiterich- Kreuzkamp
(7.11.2001)

Krieg und Frieden: Der Vatikan in der aktuellen Weltpolitik. Kampf zwischen pazifistischer Jesus-Radikalität und cooler Weltklugheit

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… vom Autor

Mit Erlaubnis aus ‚Publik-Forum‘ 26. Okt.2001

Auf den Radikalpazifisten im Vatikan ist Verlass. Immer wenn ein Krieg - oder gar ein Weltkrieg - droht, schaltet Papst Johannes Paul II. sich ein. Er wirbt für Frieden auf der Basis von Gerechtigkeit, gegen militärische Vergeltung. Unter all den »Global Players« in der Champions League der Weltpolitik (von Bush bis Putin) ist der Papst aus Polen der Einzige, der radikal den politischen Pazifismus verficht.

Das war schon Anfang der 90er Jahre der Fall, beim Golfkrieg der UN, ausgeführt vornehmlich von den Militärs der USA. gegen den aggressiven irakischen Diktator Saddam Hussein. Und es ist heute erneut zu beobachten. Im Krieg der globalen »Allianz gegen den Terror« unter Führung der Vereinigten Staaten gegen das Terrornetz Al Queida des aggressiven Fundamentalisten Osama Bin Laden sowie gegen das afghanische Taliban-Regime vertritt der Papst - beharrlich, laut und aller Welt zum Trotz - den Pazifismus.

Dieser Pazifismus entspringt nicht irgendeiner pontifikalen Laune. Geschweige denn einem antiwestlichen oder antiamerikanischen-Sentiment. Nein, die konfliktfreudige Friedenslinie liegt in der persönlichen Theologie sowie in der persönlichen Lebensgeschichte von Papst Wojtyla begründet.

Theologisch: Wer diesen Papst verstehen möchte, kommt beim Lesen seiner Krakauer Vorlesungen und vatikanischen Enzykliken nicht umhin, wahrzunehmen, wie konsequent dieser zeitgenössische theologische Denker am ersten der Zehn Gebote festhält. »Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten herausgeführt hat. aus dem Sklavenhaus. Du wirst neben mir keine anderen Götter haben« (Exodus 20 und Deuteronomium 5).

Daraus resultiert bei Papst Wojtyla die Kritik an den politischen Machthabern und ihren Machtideologien. Ein Wort wie der von US- Präsident George W. Bush nach den Mordtaten vom 11.9. vorübergehend verwendete Begriff »Infinite Justice«, »unbegrenzte Gerechtigkeit«, als Motto für den Antiterrorkrieg erscheint dem Papst (im Verein mit hellsichtigen Juden und Muslimen) als eine grobe Gotteslästerung - weil allein Gott, dem Allmächtigen, die »Infinite Justice« zukommt, von der Präsident Bush unbedacht daherschwadronierte.

Des Papstes knallhartes Eintreten für das, was er unter einer »Kultur für das Leben« versteht. wurzelt in Wojtylas scharfkantigem Glauben an Gott, »den Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge«, wie dies im Credo der Kirchen feierlich bekannt wird.

Hier liegt die theologische Wurzel für seinen konsequenten Kampf gegen Geburtenkontrolle und Empfängnisverhütung; gegen Abtreibung; gegen jegliche soziale, wirtschaftliche und kulturelle Ausbeutung und Ungerechtigkeit (außer in den Kirchenstrukturen); gegen jeglichen Krieg; gegen die Machtansprüche der Biotechnologen und gegen die Vertreter der Lehre vom so genannten »Gnadentod« (Euthanasie) für Kranke im Endstadium.

Leidvoll »durchgekämpft« zu dieser Glaubens-Entschiedenheit hat sich der junge
Mann Wojtyla - Jahrgang 1920 - in den sechs langen Leidensjahren Polens unter der hit- lerdeutschen Barbarei von 1939 bis 1945. Es ist heutigen Deutschen, zumal Menschen der jungen Generation, zumeist nicht klar, was Hitlerdeutschland gegen Polen verübte: die systematische Ausrottung der polnischen Intelligenz. einschließlich der Priester.

Damals stieß Karol Wojtyla auf das Buch eines - als »düster« geltenden - spanischen Mystikers aus dem Karmeliterorden. Das Werk mit dem Titel »Die dunkle Nacht der Seele« des Heiligen Johannes vom Kreuz (1542-1591) passte auf die Geistesnot im gequälten Polen. Der Mystiker-Appell, sich neben Christus an die Front zu stellen, aller Verzweiflung zum Trotze, verfing und wurde zur Lebensdevise des jungen Theologen.

Wenn es um Gott und Christus geht, akzeptiert auch der alt gewordene Papst Karol Wojtyla - aus Wadowice, nahe Auschwitz - niemals ein liberales Wenn und Aber.

Die Radikalität seines Pazifismus bringt den Papst aktuell in Schwierigkeiten. Insbesondere die US- Bischöfe, angeführt von Kardinal Edward Egan von New York, betonen öffentlich das Recht auf Verteidigung sowie die »Lehre vom gerechten Krieg«. Ihr Lautsprecher im Vatikan ist der dem Opus Dei zugehörige Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls. Er fiel dem pazifistischen Papst öffentlich - und von der Weltpresse breit zitiert - in den Rücken. Innerhalb der römischen Kurie fightet Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano gegen den Pazifismus seines Chefs. Sodano kennt die US-Politik intimst, denn er wirkte jahrelang als Nuntius in Chile sowie als Papstdiplomat in den USA. Kardinal Sodano gilt als persönlicher Freund des ehemaligen US-Präsidenten George Bush senior und von dessen Sohn, dem derzeitigen US-Präsidenten Bush junior.

Eine dritte Fraktion mischt sich ein in den Vatikan-internen Kampf gegen die unbedingte Friedenslinie des Papstes. Sie orientiert sich weniger an dem »jesuanischen Pazifismus« von Johannes Paul II. als an einer taktisch und politisch reflektierten Haltung der »Weltklugheit«. Für sie steht beispielsweise der Tübinger Theologieprofessor und schwäbische Kurienkardinal Walter Kasper.

Er kritisiert moderat den Papst. Würde die Kirchenspitze die Lehre von der gerechten Verteidigung aufgeben, so würde sie für jeden Feind oder terroristischen Angreifer als Waschlappen und Weichei’, kalkulierbar. Deshalb dürfe von einem pragmatischen, theologisch durchdachten Verhältnis zu Krieg und militärischer (Gegen-)Gewalt nicht voreilig abgegangen werden. Die Lehre vom gerechten Krieg werde noch gebraucht, wenn Rom weiterhin mit »politischem Pazifismus« in der Politik mitmischen wolle.

Und der Papst? Er hält an seinem Pazifismus fest. Und an seiner Sorge für die Muslime und Christen in Nahost. einschließlich der von der US-Regierung verfemten »Schurkenstaaten« Libyen und Irak.

Liste der Friedensnobelpreisträger

(Weitergeleitet von Friedensnobelpreis)

Der Friedensnobelpreis wird jährlich am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, vom norwegischen König in Oslo überreicht.

Preisträger

2002
Jimmy Carter, ehemaliger Präsident der USA, für seine jahrelangen Beiträge zur Lösung internationaler Konflikte sowie der Förderung von Demokratie und Menschenrechten.
2001
Die UNO und ihr Generalsekretär Kofi Annan.
2000
Kim Dae Jung für seine Beiträge zur Verständigung Südkoreas mit Nordkorea.
1999
Ärzte ohne Grenzen (Médicins sans Frontières)
1998
John Hume und David Trimble für ihre Anstrengungen, eine friedliche Lösung im Nordirlandkonflikt zu finden.
1997
Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen und Jody Williams für ihre Anstrengungen, gegen Personen gerichtete Minen international zu bannen.
1996
Carlos Felipe Ximenes Belo und Jose Ramos-Horta, für ihre Anstrengungen, eine friedliche Lösung im Ost-Timor Konflikt zu finden.
1995
Joseph Rotblat und die Pugwash Conferences on Science and World Affairs für ihre Bemühungen, die Rolle von Atomwaffen in der internationalen Politik zu verringern.
1994
Jassir Arafat, Shimon Peres und Yitzhak Rabin für ihre Bemühungen zur Lösung des Nahostkonflikts.
1993
Nelson Mandela und Frederik Willem de Klerk, für Beiträge zur Beendigung der Apartheid in Südafrika.
1992
Rigoberta Menchu Tum (Guatemala), für ihren Einsatz für die Menschenrechte insbesondere von Ureinwohnern.
1991
Aung San Suu Kyi (Burma), für ihren Einsatz für die Menschenrechte.
1990
Michail Gorbatschow, für seine Beiträge zur Beendigung des Kalten Krieges.
1989
Tenzin Gyatso (14. Dalai Lama)
1988
Die Friedenstruppen der Vereinten Nationen
1987
Oscar Arias Sanchez, Präsident von Costa Rica, für seine Friedensvermittlungen in Mittelamerika.
1986
Elie Wiesel
1985
International Physicians for the Prevention of Nuclear War
1984
Desmond Tutu für seine Beiträge zur Beendigung der Apartheid in Südafrika.
1983
Lech Wałęsa, Gründer der polnischen Gewerkschaft und Menschenrechtsbewegung „Solidarität“.
1982
Alva Myrdal und Alfonso García Robles
1981
Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR)
1980
Adolfo Perez Esquivel (Argentinien), Menschenrechtsadvokat.
1979
Mutter Theresa (Indien)
1978
Mohamed Al-Sadat (Ägypten) und Menachem Begin (Israel) für den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel.
1977
Amnesty International für ihren Einsatz für politische Häftlinge.
1976
Betty Williams und Mairead Corrigan, Gründer des „Northern Ireland Peace Movement“ (umbenannt in „Community of Peace People“).
1975
Andrej Sacharow, Menschenrechtsadvokat in der UdSSR.
1974
Seán Mac Bride und Eisaku Sato (Premierminister von Japan)
1973
Henry Kissinger (USA) und Le Duc Tho (Vietnam, verzichtete auf den Preis) für das Friedensabkommen von 1973 in Vietnam.
Dieser Preis gilt als einer der umstrittensten.
1972
– Kein Preis verliehen –
1971
Willy Brandt (Bundeskanzler der BRD) für seine Ostpolitik.
1970
Norman Borlaug, Arbeit zur Verbesserung der Landwirtschaft.
1969
International Labour Organization (I.L.O.) (Genf)
1968
René Cassin, Präsident des Europäischen Gerichts für Menschenrechte
1967
– Kein Preis verliehen –
1966
– Kein Preis verliehen –
1965
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)
1964
Martin Luther King, Advokat für die Rechte farbiger US-Amerikaner.
1963
Internationales Komitee vom Roten Kreuz und die „Ligue des Sociétés de la Croix-Rouge“.
1962
Linus Pauling für seinen Einsatz zur Beendigung von Atomwaffentests.
1961
Dag Hjalmar Agne Carl Hammarskjöld, Generalsekretär der Vereinten Nationen.
1960
Albert John Lutuli (ANC).
1959
Philip Noel-Baker, Einsatz für internationalen Frieden.
1958
Georges Henri Pire (Belgien) Leiter der Flüchtlingshilfsorganisation „L’Europe du Coeur au Service du Monde“.
1957
Lester Bowles Pearson, ehemaliger kanadischer Außenminister, Präsident der Vollversammlung der Vereinten Nationen.
1956
– Kein Preis verliehen –
1955
– Kein Preis verliehen –
1954
Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR)
1953
George Catlett Marshall, Begründer des Marschall-Plans.
1952
Albert Schweitzer, Gründer des Tropenkrankenhauses in Lambaréné (Gabun).
1951
Léon Jouhaux, Gewerkschaftler.
1950
Ralph Bunche, Vermittler im Nahostkonflikt (1948).
1949
Lord John Boyd Orr von Brechin.
1948
– Kein Preis verliehen –
1947
Die Quäker, vertreten durch „The Friends Service Council (London)“ und „The American Friends Service Committee (Washington)“.
1946
Emily Greene Balch, Präsident der „Women’s International League for Peace and Freedom“, und John Raleigh Mott, Vorsitzender des „International Missionary Council“ und Präsident der „World Alliance of Young Men’s Christian Associations“.
1945
Cordell Hull, Mitgründer der Vereinten Nationen.
1944
Internationales Komitee vom Roten Kreuz
1943
– Kein Preis verliehen –
1942
– Kein Preis verliehen –
1941
– Kein Preis verliehen –
1940
– Kein Preis verliehen –
1939
– Kein Preis verliehen –
1938
„Office International Nansen pour les Réfugiés“
1937
Cecil of Chelwood (Lord Edgar Algernon Robert Gascoyne Cecil).
1936
Carlos Saavedra Lamas, Präsident des Völkerbundes, Vermittler im Konflikt zwischen Paraguay und Bolivien (1935).
1935
Carl von Ossietzky, Pazifist, Journalist.
1934
Arthur Henderson, Vorsitzender der Konferenz zur Entwaffnung des Völkerbundes (1932-1934).
1933
Sir Norman Angell (Ralph Lane).
1932
– Kein Preis verliehen –
1931
Jane Addams, Präsident der „Women’s International League for Peace and Freedom“;
Nicholas Murray Butler für seinen Einsatz für den Briand-Kellog-Pakt.
1930
Lars Olof Jonathan Söderblom für den Einsatz in der Ökumene.
1929
Frank Billings Kellogg, Verhandlungspartner des Briand-Kellog-Paktes.
1928
– Kein Preis verliehen –
1927
Ferdinand Buisson, Gründer und Präsident der „Ligue des Droits de l’Homme“ (Liga für Menschenrechte);
Ludwig Quidde.
1926
Aristide Briand, Beiträge zum Vertrag von Locarno und zum Dawes Plan;
Gustav Stresemann, Verhandlungspartner des Vertrages von Locarno.
1925
Austen Chamberlain, Verhandlungspartner des Vertrages von Locarno.
Charles Gates Dawes, Begründer des Dawes Plans.
1924
– Kein Preis verliehen –
1923
– Kein Preis verliehen –
1922
Fridtjof Nansen (Norwegen), Erfinder des Nansen-Passes für Flüchtlinge.
1921
Karl Hjalmar Branting;
Christian Lous Lange.
1920
Léon Victor Auguste Bourgeois, Präsident des Völkerbundes.
1919
Thomas Woodrow Wilson, Gründer des Völkerbundes.
1918
– Kein Preis verliehen –
1917
Internationales Komitee vom Roten Kreuz.
1916
– Kein Preis verliehen –
1915
– Kein Preis verliehen –
1914
– Kein Preis verliehen –
1913
Henri la Fontaine.
1912
Elihu Root.
1911
Tobias Michael Carel Asser (Niederlande);
Alfred Hermann Fried (Österreich) Gründer der Zeitschrift „Die Waffen nieder“ (später umbenannt in „Die Friedenswarte“).
1910
„Bureau International Permanent de la Paix“ (Bern).
1909
Auguste Marie Francois Beernaert;
Paul Henribenjamin Balluet d’Estournelles de Constant.
1908
Klas Pontus Arnoldson (Schweden);
Fredrik Bajer (Dänemark).
1907
Ernesto Teodoro Moneta (Italien);
Louis Renault (Frankreich).
1906
Theodore Roosevelt, für die Vermittlungsrolle im Friedensvertrag zwischen Russland und Japan von 1905.
1905
Bertha von Suttner, genannt Gräfin Kinski von Chinic und Tettau, vom „Permanent International Peace Bureau“.
1904
„Institut de Droit International“ (Institut internationaler Gesetze).
1903
Sir William Randal Cremer von der „International Arbitration League“.
1902
Élie Ducommun vom „Bureau International Permanent de la Paix“ in Bern;
Charles Albert Gobat von der „Inter-Parliamentary Union“ in Bern.
1901
Jean Henri Dunant, Gründer des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes;
Frédéric Passy, Gründer der Friedensgesellschaft Frankreichs („Société Française pour l’arbitrage entre nations“).

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensnobelpreis

viele grüße
fe

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Hi!
Danke dir. Sehr ausführlich. Ich hab bisher nur negative Dinge wahrgenommen(Betonkopf)

Wenn man so die Liste der Preisträger durchgeht hat man das Gefühl das Komitee weiss nicht mehr so recht wem sie einen Preis verleihen sollen.

Grüße Dusan