Moin,
Patient P hatte einen Verkehrsunfall, bei dem sein rechter Nervus Ulnaris lädiert wurde. Folge: permanente leichte (konstante) Paraesthesien in Kleinem und Ringfinger sowie im Außenhandbereich. Röntgenaufnahmen und MRT der Handwurzel erbrachten keine signifikanten, sichtbaren Befunde und Tests mit elektrisch evozierten Potentialen vom Ellenbogen bis zum kleinen Finger waren im Vergleich zur nicht betroffenen Seite nicht deutlich unterschiedlich zu nennen.
Welche medizinischen Möglichkeiten gibt es, um die Ursache der vorhandenen Paraästhesien des Patienten P herauszufinden und zu therapieren?
Wie kann P mit juristischer Relevanz medizinisch nachweisen, daß die ihn störenden Paraästhesien überhaupt vorhanden sind, ohne chirurgisch den betroffenen Nerven freilegen zu lassen?
Gruß
Uwe