Paradeisersuppe aus Österreich

Hallo ihr österreichischen Menschen, meine Oma hat ne tolle Paradeisersuppm gekocht, von der mein Vater heut noch schwärmt. Ostern kommt er zu Besuch, da würde ich ihn gerne überraschen. Leider ist die Oma schon lange tot und keiner weiss so recht, wie sie geht.
(BITTE net googeln sagen, suche Hausrezept!).
Servus Allu
Für die Nichtösterreicher: Das ist ne Tomatensuppe

Schwer leckere (gebundene!) Paradeisersuppe
Hallo Allu!

Da ich nicht weiß, wie versiert du im Kochen bist, hab ich das Rezept nochmal sehr detailliert aufgeschrieben:

1 kg abgezogene, frische Tomaten
½ - 1 Liter Rinderbrühe (wenn nicht frisch, dann ruhig Instant!)
2-3 Knoblauchzehen gepresst
2 EL Olivenöl (kann auch „normales“ Öl sein, je nach Gusto!)
1-2 El Weinessig
grobes Meersalz (Abschmecken!)
1 Messerspitze Zucker
frisch (!) gemahlener Pfeffer
4 mehlig kochende Kartoffeln, geviertelt
2 Karotten, in kleine Würfel geschnitten
1 EL Tomatenmark
½ Teelöffel Rosenpaprika scharf
½ Rosenpaprika edelsüß
2-3 Charlotten (wahlweise „normale“ Zwiebeln)

Zum Garnieren und je nach gewünschtem Geschmack: frische Basilikumblätter (abgespült und in die einzelnen Blätter zerrupft!) oder einen Klecks geschlagene Sahne (ohne Zucker!) in die Mitte der heißen Suppe geben.

Tomaten in heißem Wasser abbrühen, abziehen, entkernen.
Zwiebel sehr fein würfeln.

Zwiebeln im heißen Topf mit dem Olivenöl andünsten. Wenn die Zwiebeln „glasig“ sind, Tomaten und gepressten Knoblauch und das Tomatenmark hinzufügen. Ca. 5 Min. mitdünsten, dabei fleißig rühren. Dann mit der Brühe ablöschen. Sobald alles wieder „blubbert“ , geviertelte rohe Kartoffeln, die gewürfelten Karotten, den gesamten Paprika, ein wenig Salz, Essig, den Pfeffer und den Zucker rein. Temperatur sofort stark runterschalten, die ganze Chose ca. 30 Min. köcheln lassen. Die Kartoffeln sollten absolut zerfallen und zerkocht sein, um der Suppe die nötige Bindung zu geben. Wenn sie das nicht sind: Kartoffeln rausfischen, mit dem Pürierstab bearbeiten oder mit einer Gabel sehr, sehr sorgfältig zerdrücken und wieder in die Suppe geben.

Sollte die Suppe jedoch zu „dickflüssig“ sein: Mehr Rinderbrühe!

Danach Temperatur ganz ausschalten. Abkühlen lassen, durch ein Sieb streichen! Bitte nicht auf „schnell“ machen und mit dem Zauberstag bearbeiten! Ruhig einen Tag im Kühlschrank „ziehen“ lassen. (Kann also supergut einen Tag vorher vorbereitet werden. Reste, die übrig bleiben, einfach einfrieren! )

Beim wiederholten Aufwärmen:

Nochmal mit Essig, Salz, frischgemahlenem (!!!) Pfeffer abschmecken.

Beim Servieren wahlweise mit Basilikum (eher auf italienische Art, würzig) oder mit geschlagener Sahne (eher auf österreichische Art, „fein“) dekorieren.

Solltest du noch Fragen haben, melde dich! Ich habe auch noch sehr feine Rezepte für „klare“ Tomatensuppe!

Bon appetit!

Gruß,

Luzie
(die jetzt natürlich schon wieder Kohldampf schiebt!)

Danke Luzie…
… da hast du dich ja schwer für mich ins Zeug gelegt! Werde die sehr lecker klingende Paradeisersuppe gleich mal ausprobieren.
PS.: Wusste gar nicht, dass es da verschieden Sorten gibt…
LG! Allu

2-3 Charlotten (wahlweise „normale“ Zwiebeln)

Hi Luzie,

Du Kannibalin !!! Da dies in unseren Breitengraden aber kein sehr geläufiger Name ist, darf man dann auch auf das „Gemüse“ zurückgreifen und Schalotten (oder échalottes) nehmen?

Grinsegruß
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off topic

Du Kannibalin !!! Da dies in unseren Breitengraden aber kein
sehr geläufiger Name ist, darf man dann auch auf das „Gemüse“
zurückgreifen und Schalotten (oder échalottes) nehmen?

Moin Sticks,

neeee, es sollten schon „Charlotten“ sein, wahlweise sehr junge, die noch die Eierschalen hinter den Ohren kleben haben. Die sind so schön zart im Geschmack. Vor allem im Abgang… *fettdiabolischgrins*

Schönen Sonntach,

Gruß,

L.

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