Paranoide psychose/amphetaminpsychose

hallo zusammen,
ich wurde vor ca. 2 jahren gegen eine paranoide psychose mit atypischer neuroleptika behandelt. symptome waren verfolgungswahn und halluzinationen.

das medikament habe ich ca 6 monate eingenommen, es ging mir gut - da ich aber 18 kg zugenommen hatte ließ ich die medikamente sein.

ausgelöst wurde diese psychose meiner meinung nach von amphetaminen die ich lange zeit ziemlich hoch dosiert genommen habe.

seit dem habe ich gelegentlich wahnideen, glaube leute können unter einer decke stecken, haben irgendetwas vor. durch gespräche mit mitmenschen schaffe ich es aber von diesen ideen abstand zu nehmen, sind aber dennoch irgendwie präsent. ich beziehe häufig kleinigkeiten und gesichtsausdrücke auf mich, was mich verunsichert und dazu führt das ich mich zurückziehe. ausserdem kann ich niemandem richtig vertrauen und bin ultra verletzlich.

meine frage: sollte ich wieder medikamente nehmen? wenn ich das so lese wahrscheinlich schon… wie schaut es mit einer therapie aus? brauche ich eine oder reicht das einfache tabletten schlucken? beim psychiater weiss ich nicht wirklich was ich sagen soll, denn ich erkenne wahnideen - allerdings meist erst nach tagen oder wochen da brauch ich keinen doc für. was meint ihr dazu?

Hi b-man
(endlich mal kein alpha-männchen)

beim psychiater weiss ich nicht wirklich
was ich sagen soll, denn ich erkenne wahnideen - allerdings
meist erst nach tagen oder wochen da brauch ich keinen doc
für. was meint ihr dazu?

Naja, du scheinst da so 'ne gratwanderung zu machen zwischen psychotisch und schizotypischer Persönlichkeit. Letztere kriegen die Kurve meistens hne ständig Neuroleptika zu nehmen.
Also - wenn du es selber so empfindest - und dein Umfeld auch, dass du ohne psychiatrische Hilfe auskommst, ist doch wunderbar.
Gruß,
Branden