wir fliegen am Freitag das erste mal nach Paris. Wir möchten unbedingt bestimmte Gräber auf dem Pere Lachaise sehen. Wir haben uns bereits einen Lageplan mit den verschiedenen Divisionen ausgedruckt. Am Anfang sind die Gräber von Rossini und Chopin, mittendrin dann Morrison und Oscar Wilde und Edith Piaf sind am ganz anderen Ende. Wir würden uns ungern entscheiden müssen. Weiß denn jemand wie lange man von Anfang bis Ende läuft bzw. ist das überhaupt möglich?
wenn Du in normalem Tempo gehst, bist Du in einer knappen Viertelstunde einmal in West-Ost-Richtung quer durch.
Nicht enttäuscht sein vom Grab von Jim Morrison.
Zum Ausgleich empfehle ich die meines Erachtens viel schöneren Friedhöfe Montmartre (u.a. Heinrich Heine) und Montparnasse. Außerdem, wenn man mal in Ménilmontant ist, den Park Buttes Chaumont.
Vielen Dank schon mal
Wollte allerdings eher am Haupteingang rein und von Süd nach Nord
Ich schätze da läuft man ein ganzes stück länger?
Ich hab diesen Online Rundgang gemacht (irgendwie komisch dass es sowas für einen Friedhof gibt) und das sah von Süd nach Nord ganz schön weit aus…
Paris ist kompakter als man es von andern Metropolen gewohnt ist. Wer gut zu Fuß ist, kann die Stadt von Süd nach Nord locker in zwei Stunden durchqueren.
Geführte Besichtigungen auf dem Père Lachaise, bei denen die prominentesten Ruhestätten abgeklappert werden, dauern meist so um die zwei Stunden: Morrison, Piaf, Balzac, Chopin, Bécaud, M. Trintignant, , Modigliani, Héloïse + Abélard, Colette, Montand + Signoret, Proust, Apollinaire, Molière, La Fontaine, Delacroix, Géricault, Sarah Bernhardt, Kommunardenmauer.
Die meiste Zeit wird einem Besuch auf eigene Faust für die Suche der Gräber drauf gehen. Es sei denn du hast ein gutes Fußgänger-Navi,
Wie Martin finde ich auch die Friedhöfe Montmartre und Montparnasse schöner. Nicht nur wegen der Atmosphäre, auch weil dort, mal abgesehen von Piaf, Bashung und Pierre Desproges, eher die Leute ruhen, die mir was sagen.
Aber beim ersten Besuch ist der Père Lachaise natürlich schon ein Muss.
die Sache mit der Führung ist bissel Geschmackssache. Kurioserweise sind nämlich sonst gar nicht solche Massen von Leuten da unterwegs (abgesehen natürlich von dem arg gefledderten Grab von Jim Morrison - da sind die Lippenstifte bei Oscar Wilde noch regelrecht scharmant im Vergleich).
Man kann sich mit einem Plan des Friedhofes anhand der Nummerierung der Gräber recht gut zurechtfinden, finde ich. Im südlichen Teil hilft der Verlauf der Wege, im rechtwinklig angelegten nördlichen Teil helfen die Nummern. Mit ein bissel Übung in Orientierung im Gelände gehts natürlich noch leichter.