ich hab vor mit meiner Freundin paar Tage nach Paris zu reisen. Zum einen möchten wir ins Disneyland zum anderen ein wenig die Stadt besichtigen. Wir werden mit dem Auto dort hinfahren.
Nun höhrt man ja doch hin und wieder von brennenden Autos und Ausschreitungen in Paris/Frankreich.
Gibt es vielleicht gewisse Viertel dort, die man meiden sollte?
Nun höhrt man ja doch hin und wieder von brennenden Autos und
Ausschreitungen in Paris/Frankreich.
Gibt es vielleicht gewisse Viertel dort, die man meiden
sollte?
Ja, die Champs Elysée, die Prachtstraße der Paraden und Schlachten, den Montmartre, wo nur wirre Künstler rumstolpern, den Eiffelturm, da stürzen sich (besonders jetzt, nach dem Spiel gestern gegen Mexiko) die Franzosen scharenweise in suizidaler Absicht runter, dann Notre Dame, wo Du von fanatischen Priestern ins Innere gezogen wirst, schon gar nicht in die Ecke um die Sorbonne herum, da lungern gewaltbereite Studenten - hach, ich könnte noch viel mehr erzählen, denn Paris ist sooo gefährlich!
Nee echt, ich wundere mich manchmal, mit welcher Ängstlichkeit hier Reisen angegangen werden (welche Autobahn sollte ich nehmen, damit ich Stau vermeiden kann…). Wir sind früher einfach losgefahren und haben halt geguckt, was da so kommt und es war immer spannend und aufregend und als Tramperin schon mit 16 hatte ich auch den einen oder anderen etwas „schwierigeren“ Moment…
Zuletzt haben sie übrigens in Berlin Autos angezündet …
Zuletzt haben sie übrigens in Berlin Autos angezündet …
Und wenn mich jetzt nicht alles täuscht, ist in Paris (also im richtigen Stadtgebiet) noch kein Auto bei Ausschreitungen angezündet worden; hier handelt es sich eher um die Gebiete der Isle de France rund um Paris - an Orten, wo man eigentlich gar nicht hinkommt …
Grüße,
Tomh
PS: Ein spektakulärerer Suicid, als vom Eifelturm zu springen, wäre auf den Kreisverkehr Charles de Gaulles-Etoile zu laufen
ich hab vor mit meiner Freundin paar Tage nach Paris zu
reisen. Zum einen möchten wir ins Disneyland zum anderen ein
wenig die Stadt besichtigen. Wir werden mit dem Auto dort
hinfahren.
Ich hoffe, du bist ein guter Autofahrer! Stell dir einen Kreiverkehr in der Stadt mit vier Fahrspuren vor, die nicht markiert sind, und die die anderen Autofahrer auch ohne zu blinken wechseln, wie es ihnen beliebt. Dann hast du in etwa eine Idee davon, was dich beim Autofahren in Paris erwartet.
Nun höhrt man ja doch hin und wieder von brennenden Autos und
Ausschreitungen in Paris/Frankreich.
Ja, aber das ist in der Banlieue in problematischen Wohnvierteln, so viel ich weiß.
Ich denke, wenn du einfach in der Innenstadt bleibst (und da sind ohnehin die ganzen Sehenswürdigkeiten), ist alles ok.
Ich hoffe, du bist ein guter Autofahrer! Stell dir einen
Kreiverkehr in der Stadt mit vier Fahrspuren vor, die nicht
markiert sind, und die die anderen Autofahrer auch ohne zu
blinken wechseln, wie es ihnen beliebt. Dann hast du in etwa
eine Idee davon, was dich beim Autofahren in Paris erwartet.
einfach mit einem Renault, Peugeot oder Citroen dorthin fahren, dann nehmen einen die Einheimischen als einen der ihren wahr und das Autofahren wird gleich leichter.
Dafür kennen sie die Modelle so gut, dass sie sie in 5 Minuten knacken können und deass Radio ausbauen…
Auch sollte man sein Auto nicht als Heiligtum verehren, weil die Franzosen etwas unkonventionell ein- und ausparken. Bloß nie die Hanbremse anziegen, man muss damit rechnen, das einen Vorder- oder Hintermann um einige Zentimeter verschieben. Das gilt dort nicht als Unfall oder Fahrerflucht, sondern ist normal.
diese Ausschreitungen (die denen in Berlin-Kreuzberg ähnlich sind) finden vorwiegend in den Vorstädten statt, also in dem riesigen Vorstadtgürtel der Paris umgibt.
Und es ist auch nicht so, dass da ständig Autos brennen.
Wenn das für dich ängstlich ist, dann bin ich ängstlich. Vorallem im Ausland. Gerade wir Deutschen sind oftmals nicht die beliebtesten.
Man sollte Ängstlichkeit und Vorsicht jedoch unterscheiden.
Im übrigen hab ich schon SEHR schlechte Erfahrungen in anderen Ländern gesammelt, weshalb ich eben vorsichtig geworden bin.
Die Leute stecken heutzutage numal kaum mehr Blumen in die Gewehrläufe.
Ich hab um genau zu sein keine Angst bestohlen zu werden oder ähnliches. Aber ich hab halt auch keine Lust mich dort mit jemanden anzulegen und dann auf blöd im Knast zu landen oder eine horende Strafe zu bezahlen. Und da nur weil ich unvorsichtig war.
alldieweil Ihr kaum in die nördlichen Banlieues kommen werdet (Villejuif und Ivry im Süden sind nicht so heftig und als Ergänzung zur Innenstadt ganz interessant anzuschauen, vor allem Ivry, wo man Architekturgeschichte des Sozialwohnungsbaus seit 1930 bis heute studieren kann, u.a. einige Blocks aus den 1930er Jahren von einem sowjetrussischen Architekten), ist in dieser Hinsicht keine besondere Vorsicht geboten.
Viel eher an den klassischen Touri-Schwerpunkten, Butte Montmartre, Grand/Petit Palais, Champ de Mars, Ile de la Cité etc., wo sich in Paris genauso wie in allen anderen touristisch attraktiven Städten gelegentlich Taschendiebe betätigen.
Das Auto würde ich nicht mit in die Stadt nehmen, man ist bloß behängt damit, und es ist - genauso wie in allen anderen Metropolen - schnell mal aufgemacht.
Verreise nie, bleib daheim und sei so still du kannst.
Nur so (wenn überhaupt) wirst Du keine schlechte, ja mordsgefährliche Erfahrungen machen.
Vergiss nicht: Die Welt ist eine Mordergrube! Gefahren lauen überall und warten nur sehnsüchtig darauf, dass du kommst!
Dass du Dich traust auch noch in München zu leben!: Laute Mörder, Räuber und Entführer… Ah! Und terroristen nicht zu vergessen! - Alles in München schon gehabt!
Nein Markus, im Urlaub geht mal allerhöchstens Deine Oma besuchen und pass gut auf den Weg auf! Unterwegs kannst du ja ein paar Blümchen für sie sammeln aber bleib immer und stets auf den Weg! Du weiß ja…
Und gewisse „Mouse“ (Maus) in der Nähe von Paris sind ganz besonders gefährlich, also pass auf!
Kopfschüttelnde Grüße,
Helena *die mal allein in der Nacht in NYC an eine falsche Stelle ausgestiegen ist, um festzustellen, dass sie in Bronx war. Und trotzdem lebt sie noch!*
PS.
Aber ich hab halt auch keine Lust mich dort mit
jemanden anzulegen
Dann, warum legst Du dich dann an?
Und übrigens meiner Meinung nach, Dein Artikel trieft nur so vor Vorurteile.
Ja, die Champs Elysée, die Prachtstraße der Paraden und
Schlachten, den Montmartre, wo nur wirre Künstler rumstolpern,
den Eiffelturm, da stürzen sich (besonders jetzt, nach dem
Spiel gestern gegen Mexiko) die Franzosen scharenweise in
suizidaler Absicht runter, dann Notre Dame, wo Du von
fanatischen Priestern ins Innere gezogen wirst, schon gar
nicht in die Ecke um die Sorbonne herum, da lungern
gewaltbereite Studenten - hach, ich könnte noch viel mehr
erzählen, denn Paris ist sooo gefährlich!
très amusant! *
Wir sind früher
einfach losgefahren und haben halt geguckt, was da so kommt
und es war immer spannend und aufregend und als Tramperin
schon mit 16 hatte ich auch den einen oder anderen etwas
„schwierigeren“ Moment…
jepp Anja, so hab ich das damals auch erlebt.
Zuletzt haben sie übrigens in Berlin Autos angezündet …
Fahr dahin,
wo die Deutschen gern gesehen werden. Da zählt Frankreich mMn
nicht dazu.
Wann warst Du zuletzt in Frankreich? Das hat sich glücklicherweise total geändert! Klar gibt es noch die paar Sturköppe, die deutsche Autos in den 70er Jahren mit Hitlergruß begrüßt haben und man in einigen Lokalen schlichtweg nicht bedient wurde - aber das ist glücklicherweise Vergangenheit.
Gruß,
Anja,
die von 1998 bis 2000 in Südfrankreich in einem von LePen-Wählern bevölkerten Kaff gewohnt hat und dort keine Probleme mit der Akzeptanz hatte.
Ok, gewonnen … trotzdem schätze ich die Gefahr, am Place de la Concorde von einem Touristenbus gerammt zu werden größer ein, als das das Auto abgefackelt wird
Vorallem im Ausland. Gerade wir Deutschen sind oftmals nicht
die beliebtesten.
Wie bitte???
Kann es sein, daß du nie gereist bist, fast nie?
Also so mit mehreren Jahrzehnten Reiseerfahrung muß ich sagen, daß es kaum jemanden gibt der erstaunlichweise sooo beliebt ist wie die Deutschen. Warum ist mir schleierhaft… Leider gibt es auch immer noch ziemlich unrümliche Gründe, neben den Klischees die sich so lange halten und trotzdem gar nicht mehr stimmen (von wegen sauber, pünktlich, fleißig, diszipliniert etc.).
(Das oben erwähnte ist in Relation mit anderen uns umgebenden Ländern zu sehen. Nicht daß nun jemand kommt und meint ich beschmutze sein Nest:smile: