Nichts MUSS man gesehen haben, aber…un peu vivre
Hallo, Lili & Bo!
10 GehMinuten vom Moulin Rouge also, d.h. die Sacré Coeur ist nicht weit, die Kirche auf dem Montmartre-Hügel. Im Februar ist´s sicher noch sehr kalt, aber dieser „Treffpunkt der Welt“ mit seinem Panorama fast von der Größe dessen vom bereits hier erwähnten Turm Montparnasse (mehr im Suden von Paris), ist auf jeden Fall immer ein ErLEBnis.
Panorama „vom Sacré Coeur“ und Panorama „vom Montparnasse“.
Das ist sowieso das erste und Grandiose: PANORAMA!!!
Man kann natürlich die Sacré Coeur von der Montparnasse aus sehen, und umgekehrt! Und die Tour Eiffel liegt, äh, steht an der Seine etwa auf einer Linie in der Mitte.
Hinter bzw. an diesem Hügel (wo die Sacré Coeur)liegt übrigens der ebenfalls schon hier erwähnte Friedhof Montmartre, wo ich einst mehr zufällig das Grab von HEINRICH HEINE entdeckte. Für Momente des Gedenkens („an Deutschland“) zu empfehlen.
Für Friedhoffanatiker natürlich nichts gegenüber dem Père Lachaise (weit im Nordosten der Stadt), wo fast die gesamte verstorbene Crème der Kultur „einliegt“, sozusagen der „internationale Stadtteil“ von Paris.
Nicht weit von eurem Hotel und auch noch leicht („hinter der Sacré Coeur“) zu fuß zu erreichen liegt (aber schon außerhalb vom eigentlichen Stadtgebiet) der Flohmarkt „Marché aux Puces“, den ich persönlich allerdings nicht so sensationeöll finde (es gibt da leider ja keine richtigen Flöhe); viel Professionelles, KEIN eigentlicher Flohmarkt, wie wir ihn kennen.
Das sind z.gr.T. Läden, die morgens aufmachen und Abends wieder zu, wie überall in der Stadt. Suchst Du dort echte Schnäppchen, mußt Du viel Zeit mitbringen.
Als „Anlaufstelle für Ganz-Paris“ empfehle ich dann einen Gang/Metrofahrt zu den Tuilerien, einem kleinen länglichen Park direkt an der Seine, mit niedlichen „Cafébaguettes-Tankstellen“ im Zentrum, wo an einem Ende dem Louvre („Museum mit der Mona Lisa“) liegt, am anderen Ende der Place de la Cocorde mit dem Obélisken und dem Anfang der Champs Élysées - mit Fernsicht (und ev. auch Gang) zum Arc de Triomphe.
„Über die Brücke“ liegt die „Île de la Cité“, eine kleine Insel als Zentrum der Stadt („Lutetia“), auf der ihr u.a. die Notre Dame besuchen könnt.
Aber gerade dort nicht einen oder besser mehrere Bummel entlang der Seine und den vielen Boutiken vergessen. Vergeßt dann den Marché aux Puces!
Bis auf, pardon, wenn ihr mal was springen lassen wollt: auf dem Place du Tertres, ebenfalls „hinter“ der Sacré Coeur", sitzen die Portraitmaler, Kunststudenten, die ein paar Sous dasu verdienen wollen… Das empfinde ich als „lebendiger Flohmarkt“.
Bon voyage, mes amis, Manfrède.
P.S.: Ich hatte das Glück, daß ich 1965 als Junge einst alleine per Autostop drauflos, zufällig gleich Freundschaft mit ner Clique schließen konnte, die mir eine Woche lang dann „alles zeigte“.
Wichtig also für euch: (in Bistros z.B.) KONTAKTE knüpfen; auch und gerade mit gebogenem oder gebrochenem Französisch!
Et á la fin: der frz. Café, der „café express“, der ist fast identisch mit dem italienischen espresso. Kein Wunder, daß hier in Deutschland viele Leute den italienischen „Kaffe eXpresso“ nenen tun.
P.W.: Manche reisen nach Spanien für einen „Kaffee ole“
Vorsicht beim Umkreisen von Paris auf den Boulevards Périphériques: Da liegen vielleicht noch Stücke von verunglückten Prominenten, die machen aber keine Liebe mehr, garantiert…
MOD: Text leserlich gemacht (im Rahmen meiner Möglichkeiten)