wir möchten in unnserem Haus Parkett verlegen, sind jedoch keine Fachmänner und trauen der Beratung in den Geschäften nicht zu 100 %. Wir fragen uns aber wie langlebig Parkett ist. Gibt es hier einen Fachmann, der uns geeignetes, helles Holz empfehlen kann? Welche Art von Parkett und Parkettpflege ist belastbar?
wenn wir von massivparkett reden, dann kann man von einer normalen lebensdauer von bis zu 30 jahren ausgehen, bis das erste mal renoviert werden müsste (kommt natürlich drauf an, ob hunde und kinder usw.).
und es kommt auch drauf an, ob man wegen ein paar kratzern oder dellen gleich in panik verfällt, oder ob einem das egal ist. schließlich ist es ein bodenbelag.
ich habe jetzt unser parkett nach 32 jahren abschleifen lassen und es ist quasi wie neu (eiche). das geht mit fliesen nicht.
helles holz fällt mir jetzt spontan nur ahorn ein oder halt was weiss oder hell gefärbtes. ahorn ist eher empfindlich und nicht so hart wie z.b. eiche.
fichte gibt es auch noch als helles holz, aber das ist noch weicher.
Hallo „maree“,
mit den Hinweisen des Forenteilnehmers „INDER“ ist bereits fast alles gesagt, was es dazu zu schreiben gibt. Ein Bodenbelag ist eine persönliche Geschmackssache. Wenn Ihr Euch für Holz entscheiden wollt, ist das sicherlich die genauso richtige Entscheidung wie keramische Fliesen oder ein PVC-Designbelag.
Jeder Bodenbelag hat -von seinen Materialeigenschaften herbetrachtet- Vorteile wie auch Nachteile.
Ein Teppichboden verfügt über eine schlechtere Wärmeleitfähigkeit als keramische Fliesen, und wird dem entsprechend als „fußwarm“ betrachtet. Fällt der Hammer auf Fliesen, wird sich das im Ergebnis anders auswirken als bei enem Teppichboden, und wieder anders als bei Parkett.
Gegen den Einsatz von Parkett, ob nun als Massivparkett oder Mehrschichtparkett, spricht überhaupt nichts. Der Eigentümer/Mieter muss halt nur wissen, dass die raumklimatischen Bedingungen speziell in den kalten Jahreszeiten überwacht werden sollten (mit einem Hygrometer), um Fugenbildungen weitgehend zu vermeiden. Auch die Pflege ist natürlich eine etwas andere, als bei keramischen Fliesen. Letztere kann man bei der Unterhaltungsreinigung faktisch „unter Wasser setzen“, was sich bei Parkett erfahrungsgemäß nicht empfiehlt.
Das Abschleifen von Holzböden (als Parkettrenovierung bekannt) hat einen erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer. Es gilt die nachvollziehbare Faustformel, „Je dicker die Nutzschicht, desto langlebiger ist der Holzfußboden“.
Bei Mehrschichtparkett mit einer Nutzschichtdicke 2,5mm gehen wir tatsächlich von einer „Lebenserwartung“ des Holzfußbodens von ca. 30 Jahren aus. Circa!
Bei Massivparkett mit Materialdicken >22mm (z.B. Stabparkett) wird Dich der Holzfußboden sicherlich überleben. Wahrscheinlich auch zumindest die Nachfolgegeneration.
Fazit:
Die Wahl des Oberbelages ist eine persönliche Geschmackssache.
Jeder Belag hat Vor- und auch Nachteile, die man bei der Auswahl kennen sollte.
Und jeder Belag fordert seine spezifische Reiniegung und Pflege, damit man lange etwas von seinem Fußboden hat.
Von der Belastbarkeit (von welcher Du geschrieben hast) her gesehen sind alle Fußböden gleich zu bewerten, da die Materialeigenschaften allesamt auf eine „erwartungsgemäße Wohnraumnutzung“ abstellen.
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Gruß: Klaus
Hi, wenn Parkett dann Eiche oder Esche. Esche ist noch härter als Eiche.
Je höher die Nutzschicht umso teurer wird´s werden. Unter 4 mm Nutzschicht würde ich nicht gehen.
MfG ramses90