Hallo Experten,
zwei Fragen zum Thema Lebenslauf:
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Sollte man die aktive Mitgliedschaft in einer politischen Partei angeben? Ich könnte mir denken, dass einige das für problematisch halten, andererseits handelt es sich hierbei doch um positives gesellschaftliches (und offen betriebenes) Engagement.
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Sollte man passive Migliedschaften, also Mitgliedschaften bei Organisationen, die man „nur“ finanziell und ideell unterstützt, erwähnen? Meiner Einschätzung nach nicht; es klingt ein bisschen nach „den Gutmenschen rauskehren“, denn zahlen ist schließlich keine große Leistung im Vergleich zum aktiven Engagement - oder?
Lieben Gruß
betazoid
Hallo, bin kein „Experte“ auf dem Gebiet, aber dazu:
- Sollte man passive Migliedschaften, also Mitgliedschaften
bei Organisationen, die man „nur“ finanziell und ideell
unterstützt, erwähnen? Meiner Einschätzung nach nicht; es
klingt ein bisschen nach „den Gutmenschen rauskehren“, denn
zahlen ist schließlich keine große Leistung im Vergleich zum
aktiven Engagement - oder?
Das solltest du auf jeden Fall erwähnen, wenn du in einem Verein Mitglied bist der für den Job von Bedeutung ist. (z.B. wenn du im Verein für Fremdsprachen Mitglied bist und dich als solche bewirbst, oder ähnliches)
Viel Glück
Backs
Das solltest du auf jeden Fall erwähnen, wenn du in einem
Verein Mitglied bist der für den Job von Bedeutung ist. (z.B.
wenn du im Verein für Fremdsprachen Mitglied bist und dich als
solche bewirbst, oder ähnliches)
Hey Backs,
es handelt sich eher um Organisationen wie Amnesty International, hat also keinen so konkreten beruflichen Bezug wie es Fremdsprachen z.B. hätten.
Lieben Gruß
betazoid
Kann nach hinten losgehen!
es handelt sich eher um Organisationen wie Amnesty
International, hat also keinen so konkreten beruflichen Bezug
wie es Fremdsprachen z.B. hätten.
Siehe ein Thread weiter unten, „Ehrenamt“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenamt
Zitiere: Viele Arbeitgeber sehen eine solche Aktivität möglicherweise als Konkurrenz in Bezug auf die Arbeitsleistung des potentiellen Bewerbers.
Ist davon auszugehen, dass dieses Engagement Deine Verfügbarkeit beeinträchtigt oder noch schlimmer, Deine Arbeitsleistung mindern wird dann wird er den Punkt negativ auslegen.
Dann gibt es, besonders im Mittelstand, Arbeitgeber, welche generell nichts von politischer Betätigung halten („Poltitik ist nur blabla, hier wird gearbeitet!“) und schon allein deswegen keine politisch aktiven Mitarbeiter möchten.
Im Spezialfall würde ich wohl beim Bewerben zuerst prüfen, ob dieses Unternehmen irgend eine Affinität zum Thema hat.
Ist dem so, kann man es erwähnen, sonst sollte man es weglassen.
Gruß,
Michael
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Hallo,
es handelt sich eher um Organisationen wie Amnesty
International, hat also keinen so konkreten beruflichen Bezug
wie es Fremdsprachen z.B. hätten.
dafür konkurriert es mit dem Beruf.
Ich würde es nicht erwähnen.
Gruaa, TR