Partitionierung und Filesystem

Hallo Linux-Spezies,

seit ich versuchte, mein SuSE-Linux von 6.0 auf 7.0 upzugraden, komm ich aus den Schwierigkeiten nicht mehr heraus. Zuerst war die Partition zu klein, die Installation blieb stecken und Linux lief nicht mehr. Nachdem ich eine neue Platte ins System gehängt hatte, konnte ich eine Neuinstallation von 7.0 ziemlich problemlos durchführen.

Auch die neue Platte hat als 1. eine Win53 FAT32-Partition und hinter den Linux-Partitionen noch 2 weitere logische FAT32. So weit, so gut, aber diese logischen sind unter DOS/Win nicht sichtbar. Wenn ich die Konfiguration der alten mit der der neuen Klatte vergleiche, stelle ich fest, dass die extended Partition der alten Platte vom Typ ‚f Win95 extended‘ ist, die der neuen ‚5 extended‘. Von YaST aus lässt sich aber der Typ der Partition nicht ändern und das DOS fdisk lässt mich auch nicht dran. Nicht einmal löschen geht.

Was muss ich tun, damit Win98 auch die beiden anderen Win-Partitionen sieht? Ich möchte aber sichergehen, dass bei der ganzen Operation nicht noch mal mein Linux-System verloren geht. Notfalls würde ich gerne wissen, von welchen Directorys ich Backups anlegen sollte.

Für eure Hinweise danke ich schon mal im Voraus
Mela

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Auch die neue Platte hat als 1. eine Win53 FAT32-Partition und
hinter den Linux-Partitionen noch 2 weitere logische FAT32. So
weit, so gut, aber diese logischen sind unter DOS/Win nicht
sichtbar. Wenn ich die Konfiguration der alten mit der der
neuen Klatte vergleiche, stelle ich fest, dass die extended
Partition der alten Platte vom Typ ‚f Win95 extended‘ ist, die
der neuen ‚5 extended‘. Von YaST aus lässt sich aber der Typ
der Partition nicht ändern und das DOS fdisk lässt mich auch
nicht dran. Nicht einmal löschen geht.

Hallo,

mit „cfdisk“ unter Linux kannst Du die Partitionen nach herzenslust umwandeln. Allerdings gehen dabei naturgemäß alle Daten verloren (auf den hinteren Win Partitionen).

Ich meine mich erinnern zu können, ich hätte irgendwo mal gelesen, Windows mag es gar nicht, wenn seine Partitionen nicht alle hübsch nahtlos aneinander grenzen. Vielleicht geht Deine Partitionierung so also wirklich gar nicht und Du musst auch die Linux-Partitionen nochmal plätten … sorry.

Gruss

Jens

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Auch die neue Platte hat als 1. eine Win53 FAT32-Partition und
hinter den Linux-Partitionen noch 2 weitere logische FAT32. So
weit, so gut, aber diese logischen sind unter DOS/Win nicht
sichtbar. Wenn ich die Konfiguration der alten mit der der
neuen Platte vergleiche, stelle ich fest, dass die extended
Partition der alten Platte vom Typ ‚f Win95 extended‘ ist, die
der neuen ‚5 extended‘. Von YaST aus lässt sich aber der Typ
der Partition nicht ändern und das DOS fdisk lässt mich auch
nicht dran. Nicht einmal löschen geht.

Hallo,

mit „cfdisk“ unter Linux kannst Du die Partitionen nach
herzenslust umwandeln. Allerdings gehen dabei naturgemäß alle
Daten verloren (auf den hinteren Win Partitionen).

Ich meine mich erinnern zu können, ich hätte irgendwo mal
gelesen, Windows mag es gar nicht, wenn seine Partitionen
nicht alle hübsch nahtlos aneinander grenzen. Vielleicht geht
Deine Partitionierung so also wirklich gar nicht und Du musst
auch die Linux-Partitionen nochmal plätten … sorry.

Gruss

Jens

Also, so viel weiß ich bereits: Die Win-Partitionen müssen nicht unbedingt am Anfang oder zusammenhängend liegen, damit Win sie sieht. Auf meiner alten Platte lagen sie auch am Ende der Platte und alles funktionierte.

Die extended Partition muss aber vor einer bestimmten Blockposition liegen (1024 oder so). Wie dann die Platten verteilt werden, scheint ziemlich egal zu sein.

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Also, so viel weiß ich bereits: Die Win-Partitionen müssen
nicht unbedingt am Anfang oder zusammenhängend liegen, damit
Win sie sieht. Auf meiner alten Platte lagen sie auch am Ende
der Platte und alles funktionierte.

Die extended Partition muss aber vor einer bestimmten
Blockposition liegen (1024 oder so). Wie dann die Platten
verteilt werden, scheint ziemlich egal zu sein.

Nein, die 1024-Zylinder Grenze (war übrigens ein BIOS Problem!) ist ab LILO v. 21.6 ebenfalls kein Problem mehr. Jetzt kann Lilo auch mit den neueren BIOSen umgehen, welche die 1024-Zylinder Grenze nicht mehr kennen (so ca. ab 1998/99 war das wohl der Fall).

Hat es denn mit „cfdisk“ geklappt?

Nein, cfdisk sagt, es könne den Typ nicht setzen und zwar genau bei dieser Partition. (???)
Ich habe jetzt vor, die wichtigsten Daten zu sichern und dann von Win aus zumindest die erste und die extended Partition anzulegen. Wenn ich die Blockgrenzen genau einhalte und NICHT formatiere, dürfte doch hinterher der alte Inhalt wieder da sein. Ansonsten muss ich eben das Linux wieder neu installieren und die Daten zurücksichern.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Nein, cfdisk sagt, es könne den Typ nicht setzen und zwar
genau bei dieser Partition. (???)

Gibt es sonst noch eine Fehlerausgabe?

Ich habe jetzt vor, die wichtigsten Daten zu sichern und dann
von Win aus zumindest die erste und die extended Partition
anzulegen. Wenn ich die Blockgrenzen genau einhalte und NICHT
formatiere, dürfte doch hinterher der alte Inhalt wieder da
sein.

Windows-fdisk ist derartig scheisse, ich glaube, da kann man nicht einmal Blocks angeben, sondern nur MB … viel Glück :smile:

Ansonsten muss ich eben das Linux wieder neu
installieren und die Daten zurücksichern.

ja, tja. Du solltest auch einmal einen Blick auf

http://www.linuxdoc.org/HOWTO/mini/Partition/index.html

werfen, ist sehr aufschlussreich!

Gruss

Jens

[…]

Nein, cfdisk sagt, es könne den Typ nicht setzen und zwar
genau bei dieser Partition. (???)

Gibt es sonst noch eine Fehlerausgabe?

Die Fehlermeldung heißt:
Der Dateisystemtyp kann nicht auf ‚erweitert‘ gesetzt werden

Danke auch für die guten Tips!

http://www.linuxdoc.org/HOWTO/mini/Partition/index.html

werfen, ist sehr aufschlussreich!

Da schau mich mal rein. Vielleicht kann ich mir das MSDOS fdisk ja doch sparen. Danke!