Hallo!
Mein Partner wird sehr depressiv wenn ich selbst mal schlechter drauf bin.
Wir sind noch nicht so lange zusammen, 2 Jahre.
Kann mir jemand erklären woran das liegt?
Ist das etwas aus der Kindheit? Bei meinen anderen Partnern davor, war das nicht so.
Liebe Grüße
Babsi
Hallo, Babsi,
Mein Partner wird sehr depressiv wenn ich selbst mal
schlechter drauf bin.
wie äußert sich das? Was verstehst Du unter „schlechter drauf“ und „depressiv“?
Kann mir jemand erklären woran das liegt?
Ist das etwas aus der Kindheit?
Hast Du denn mit ihm darüber gesprochen?
Leute in einem Forum, die weder ihn noch Dich kennen, können da doch nur wild spekulieren.
Gruß
Kreszenz
Er wird antriebslos, traurig und müde.
Mir geht es auch eher um allgemeine Ursachen. Manchmal frag ich mich ob es von der Mutter herrührt. Sie ist sehr launisch. Vielleicht fühlte er sich bei schlechter Stimmung von ihr hilflos und dieses Gefühl kommt immer wieder hoch, wenn der Partner schlecht drauf ist?
Er wird antriebslos, traurig und müde.
Manchmal frag
ich mich ob es von der Mutter herrührt. Sie ist sehr launisch.
Vielleicht fühlte er sich bei schlechter Stimmung von ihr
hilflos und dieses Gefühl kommt immer wieder hoch, wenn der
Partner schlecht drauf ist?
Hast Du ihn denn schon gefragt, was ihn ihm in einer solchen Situation vorgeht?
Mir geht es auch eher um allgemeine Ursachen.
Inwiefern würde es Dir - und vor allem ihm - helfen, wenn Du eine Liste möglicher Ursachen für Depression / depressive Verstimmung / Niedergeschlagenheit … hättest?
Selbst wenn Du meinst, den Grund für sein Verhalten entdeckt zu haben, kannst Du als Laie ihn nicht „therapieren“.
Es besteht vielmehr die Gefahr, dass er in eine passend erscheinende „Schublade“ gesteckt wird, die mit seinem tatsächlichen Problem absolut nichts zu tun hat, was das Ganze vermutlich nur verschlimmern würde.
Nur er selbst kann (falls er das wirklich will) etwas an diesem Zustand ändern, indem er sich um fachmännische Hilfe bemüht - und nur dabei kannst Du ihn unterstützen.
Voraussetzung dafür ist aber, dass Ihr offen über das Problem sprechen könnt.
Gruß
Kreszenz
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Hallo,
das kann Dir hier niemand sagen, woran das liegt.
Auch wenn’s unwissenschaftlich ist: belibte Ursache ist ja di frühkindliche Störung - ich denke wir haben es hier aber mit einem typischen Systemfehler des männlichen Geschlechts zu tun.
Du hast gefälligst Du funktionieren! Was fällt Dir ein einfach schlecht drauf zu sein? Der (Dein) Mann will betüdelt werden und Du stielst ihn die Show. Wenn es Dir schlecht geht, dann geht es ihm NOCH schlechter.
Im Grunde genommen ist das nichts anderes als subtile Erpressung und ein äußerst aggressives Verhalten.
Du kannst Dir die Fragen stellen „warum bin ich schlecht drauf“ (kann ich es erklären)?
Was passiert nachdem er „depressiv“ wird - bist Du dann wieder besser drauf (nach außen und/oder nach innen). Was passiert dann zwischen euch? Wann gibt es Spannungen und Streit, wann kommt es zur Versöhnung? Wie geht es Dir dabei?
Beobachte das mal, spiele die Möglichkeiten mal real nach und rede mit ihm darüber. Du solltest ihn vielleicht nicht unbedingt sagen, dass Du bewusst gespielt hast (also Gefühle vortäuschen), aber dass Du beobachtet hast, dass er ihm immer dann schlecht geht, wenn es Dir auch schlecht geht und dass Du Dir aber von ihm wünscht, dass er Dich unterstützt. In schlechten Phasen jemanden zu unterstützen bedeutet nicht just in dem Moment auch in ein Loch zu fallen.
Vielleicht solltest Du Dich auch fragen, ob Du Dich auf ihn verlassen kannst. Was wäre wenn Du ernsthaft seine Unterstützung brauchst - ist er dann für Dich da und stärkt Dich, oder saugt er Dich nur aus (krass formuliert…)?
Es scheint so, dass der Mann sehr viel Aufmerksamkeit fordert. Das ist meist sehr anstrengend…
Viele Grüße
Hallo!
das kann Dir hier niemand sagen, woran das liegt.
Warum versuchst Du’s dann?
ich denke wir haben es hier aber mit
einem typischen Systemfehler des männlichen Geschlechts zu
tun.
Ich glaube nicht, daß eine sinnvolle Beratung darin besteht, seine eigenen Vorurteile, vielleicht auch seine eigene Erfahrungen in ein Vier-Zeilen-Posting hineinzuinterpretieren. In psychologischen Kontext halte ich das für fahrlässig bis gemeingefährlich.
Ein Mann, der auf ein Vierzeilenposting mit einem gleichartigen Haufen an weiblichen Klischees und Vorurteilen antworten würde, würde man wohl zurecht als ein Chauvinist bezeichnen. Und das ändert sich auch nicht dadurch, daß er dann erklärt, er habe aber soviele Frauen kennengerlnt, bei denen das genau so war, selbst wenn es stimmt. Es gibt nämlich in der Tat auch dumme Blondinen - trotzdem ist es chauvinistisch, eine Blondine von vornherein für dumm zu halten.
Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Es gibt den nicht seltenen Fall, daß ein Partner sich für das Glücklichsein des anderen verantwortlich fühlt. (Manchmal wird dieses Gefühl sogar von dem anderen Partner forciert.) Ist der andere Partner dann schlecht drauf, fühlt sicher der eine Partner schuldig, da verantwortlich, und ist ebenfalls schlecht drauf. Kommt - geschlechterunabhängig - gar nicht so selten vor. Könnte auch hier so sein.
Aber: Eine Frage wie die Ursprungsfrage ist aufgrund der mangelnden Informationen schlicht und einfach nicht sinnvoll beantwortbar. Da hilft auch kein heiteres In-der-Gegend-herumraten. Weder von mir nioch von Dir.
Gruß,
Max
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Hallo,
ich denke wir haben es hier aber mit
einem typischen Systemfehler des männlichen Geschlechts zu
tun.
da frage ich mich - wie Max - wie Du zu dieser Einschätzung kommst.
Du hast gefälligst Du funktionieren! Was fällt Dir ein einfach
schlecht drauf zu sein? Der (Dein) Mann will betüdelt werden
und Du stielst ihn die Show.
Im Grunde genommen ist das nichts anderes als subtile
Erpressung und ein äußerst aggressives Verhalten.
Aha. Sie hat also in Deinen Augen ein generelles „Recht“ auf ihr „Schlecht-drauf-Sein“ (Notabene: Über dessen Ursachen und Art haben wir nichts erfahren - es könnte sich ja auch um kindische Trotzreaktionen handeln, weil man seinen Kopf nicht durchsetzen konnte, oder um Wutanfälle, weil z. B. das Nagellackfläschchen umgekippt ist) - seine Reaktion ist aber in jedem Fall manipulativ und daher zu verurteilen?
aber dass Du beobachtet hast, dass er ihm immer
dann schlecht geht, wenn es Dir auch schlecht geht und dass Du
Dir aber von ihm wünscht, dass er Dich unterstützt.
Wieder unterstellst Du, dass sein Verhalten (im Gegensatz zu ihrem) nicht „echt“ - und daher nicht ernst zu nehmen - ist.
Auch ich halte weder Deine Deutungsversuche noch die vorgeschlagenen Spielchen für hilfreich.
Gruß
Kreszenz
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Du, hier kann jeder Experte sein.

Hallo,
da frage ich mich - wie Max - wie Du zu dieser Einschätzung
kommst.
Die ist rein subjektiv und Du solltest versuchen diese Einstellung (nicht Einschätzung) eher humorvoll zu sehen.
Aha. Sie hat also in Deinen Augen ein generelles „Recht“ auf
ihr „Schlecht-drauf-Sein“ (Notabene: Über dessen Ursachen und
Art haben wir nichts erfahren - es könnte sich ja auch um
kindische Trotzreaktionen handeln, weil man seinen Kopf nicht
durchsetzen konnte, oder um Wutanfälle, weil z. B. das
Nagellackfläschchen umgekippt ist) - seine Reaktion ist aber
in jedem Fall manipulativ und daher zu verurteilen?
Über die Ursache ihrer schlechten Laune wissen wir nichts. Sie sieht einen Zusammenhang zwischen ihrer schlechten Laune und seiner (darauf folgende).
Ich hatte danach gefragt, warum sie schlecht gelaunt ist. Sicher wäre das für eine Klärung gut zu wissen.
Es ist aber eher egal, wenn es darum geht wie er darauf reagiert und das war ja hier wohl die Frage.
aber dass Du beobachtet hast, dass er ihm immer
dann schlecht geht, wenn es Dir auch schlecht geht und dass Du
Dir aber von ihm wünscht, dass er Dich unterstützt.
Wieder unterstellst Du, dass sein Verhalten (im Gegensatz zu
ihrem ) nicht „echt“ - und daher nicht ernst zu nehmen - ist.
Auch ich halte weder Deine Deutungsversuche noch die
vorgeschlagenen Spielchen für hilfreich.
Ich kenne einige wo es etwas gebracht hat - dass man die Sinne schärft und darüber redet.
Viele Grüße