Partnerschaft von Freiberuflern oder GbR oder ?

Guten Tag,

ich bin freiberufliche Sprachen-Dozentin und möchte nun in eigenem Namen mein Tätigkeitsfeld ausweiten. Es sollen eine Art Ferienlager für Kinder zwischen 12 und 16 Jahren veranstaltet werden, nur halt in der Fremdsprache und mit erlebnispädagogischen Elementen. Da ich keine Pädagogin bin, würde eine Bekannte (die das perfekte Profil hat) mich gerne unterstützen. Nun gibt es in diesem Bereich sehr große Entwicklungschancen und diese Bekannte muss sicherlich ständig konsultieren werden. Daher würde ich sie gerne fragen, ob sie nicht sofort gleichberechtigt einsteigen möchte.
Gesetz dem Fall sie stimmt zu - was wäre da wohl die geeignetste Rechtsform? Ich möchte mich einfach vorab informieren, damit ich nicht blauäugig solch ein Gespräch beginne. Oder wäre es besser, wenn es nur auf einem Namen läuft und die Bekannte freiberuflich „zuarbeitet“?
Was meinen die Experten?

Es kommt darauf an wer „das Sagen haben soll“.
Entweder Sie setzen das Vorhaben in Eigenregie um, mit alleiniger Verantwortung, dann ist es Sinnvoll einen Beratervertrag zu schliessen indem die Tätigkeitsbereiche und Verantwortung sowie das Honorar für die Tätigkeit klar definiert ist, oder wenn es eine Gleichberechtigung mit gleicher Haftung der „Tätigen“ sein soll dann wäre eine GbR mit entsprechendem Gesellschaftervertrag geeignet. Hierbei haften dann alle gesellschafter gemeinschaftlich und in vollem Umfang. Für einen eventuellen Haftungsausschluß, soweit rechtlich zulässig, benötigen Sie eine GmbH.

Wie sieht das Ganze denn steuerrechtlich aus? Ist da eine Einzelunternehmung günstiger als eine GbR? Oder ist das im Prinzip egal?

Steuerrechtlich ist zwischen einem Einzelunternehmen und einer GbR kein Unterschied. Es reicht für den Anfang eine Einnahmen-/Überschussrechnung und eine einfache Buchführung.