Hallo an alle Statistiker,
ich schreibe gerade an meiner Diplomarbeit und bin mir nicht ganz schlüssig, welche statistische Vorgehensweise die richtige ist. Ich hoffe ihr könnt mir da weiter helfen.
In meiner Dipl evaluiere ich unter anderem ein neues Messgerät, welches ein maximales Moment für die Verdrehung eines Werkstoffes ausgibt.
Um die Wiederholbarkeit nachzuweisen habe ich 14 unterschiedliche Werkstoffe jeweils 3 mal getestet. Dies kann ich tun, da ich davon ausgehen kann, dass die Werkstoffe nicht ermüden und jeweils die gleichen Eigenschafften haben sollten.
Das sieht also so aus:
--------------Test 1—Test 2—Test 3
Werkstoff 1 — 3.4 — 3.5 — 3.4
Werkstoff 2 — 2.2 — 2.3 — 2.3
Werkstoff 3 — 3.4 — 3.5 — 3.4
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Werkstoff 14— 4.5 — 4.6 ---- 4.4
Nun habe ich also zu jedem Werkstoff 3 Werte. Daraus bilde ich den Mittelwert und die Standardabweichung.
Könnte ich nicht auch die gesammte Messserie, also alle Testergebnisse des ersten Tests (also alle 14 Werkstoffe) mit der 2ten Messserie und der 3. Messerie vergleichen. Oder macht man das nicht?
Wäre dann ein TTEST möglich? Normalverteilung sollte ja gegeben sein, oder?
Eine ander Idee wäre, die Testergebnisse der ersten Messserie (also Testwert 1 für den ersten Werstoff, Testwert 1 für den 2ten Werkstoff, … usw.) über die Testergebnisse der 2ten Messserie in einem Diagramm darzustellen und sich die Regressionsgerade ausgeben zu lassen. Ist der Anstieg dieser Gerade etwa 1 so könnte man doch sagen, dass die Messserien das gleiche Ergebniss liefern, oder?
Eine einfache Korrelation wird nicht reichen…
Ihr seht, ich bin mir nicht ganz sicher…
Vielen Dank für eure HILFE!
Fabian