Passiv Kühlung für Athlon XP ?

Hallo,

ich habe ein Mini-ATX Gehäuse mit einem Fullsize Mainboard, d.h. das Netzteil hängt über dem CPU-Kühler. Das Problem ist, dass die meisten Netzteile inzwischen auch unten einen Lüfter haben, so dass bei mir der untere Netzteillüfter und der CPU-Lüfter gegeneinander arbeiten würden. Nun habe ich ein schönes leises Netzteil da mit nur einem Kühler unten (12cm) und keinem hinten. Da kam mir folgende Idee:
Es gibt im Fachhandel ja gute Kühlkörper (meist mit Heatpipe) ohne Lüfter. Ich würde dann so einen auf die CPU montieren und den Lüfter des Netzteils quasi als CPU-Lüfter mitbenutzen, d.h. die Wärme der CPU durch das Netzteil abführen.
Hat jemand von euch Erfahrung damit? Kann das funktionieren?
Wird dann nicht evtl. dem Netzteil zu warm?

Danke schonmal für’s lesen und drüber nachdenken.

Dirk

P.S. Als Kühlkörper stelle ich mir z.B. so einen Fächerkühler wie beim Zalman 6000/6500 vor.

Hallo,
Nach sehr sehr kurzer zeit wird sich dann deine CPU in rauch auflösen…

  1. Der NT-Lüfter reicht noch nichtmal aus „alleine“ das Gehäuse zu Kühlen.
  2. Das Gehäuse ansich ist schon so zu klein, das man überhaupt ne vernünftige Kühlung hinbekommt.

Was für temperaturen haben zz deine Komponenten? (Auslesbar mit Everest Home http://www.zdnet.de/downloads/prg/1/x/de011X-wc.html )
Was hast Du für ein Board genau?
Was für ein Gehäuse Genau?
Athlon XP ist ein dehnbarer begriff. Welchen XP haste drauf (Da gibbet grosse temperaturunterschiede)

Sach das mal und dann schaun wir mal, wat man daraus machen kann

gruss
Carsten

Hallo,

und keinem hinten. Da kam mir folgende Idee:
Es gibt im Fachhandel ja gute Kühlkörper (meist mit Heatpipe)
ohne Lüfter. Ich würde dann so einen auf die CPU montieren und
den Lüfter des Netzteils quasi als CPU-Lüfter mitbenutzen,
d.h. die Wärme der CPU durch das Netzteil abführen.
Hat jemand von euch Erfahrung damit? Kann das funktionieren?

ich denke, es kann funktionieren, aber nur bei annähernd optimaler
Auslegung. Du must einige Kenntniss in Physik und Strömungstechnik
haben, um da zu wissen, was Du tust.
Mit meinem alten PII(233MHz) habe ich das auch jahrelang so gemacht
(-> Kühlung der CPU nur durch Netzteillüfter). Bloß waren damals die
CPU-Leistungen noch weitaus niedriger :frowning:

Der CPU-Kühlkörper muß ausreichend groß sein und dicht genug an den
Netzteillüfter plaziert werden. Andererseits darf die Strömung durch
den Kühlkörper nicht zu stark beeinträchtigt werden.

Wird dann nicht evtl. dem Netzteil zu warm?

Unter der Voraussetzung, daß man eh keine zusätzlichen Gehäuselüfter hat,
ist es für’s NT relativ egal, ob der CPU-Kühlkörper einen eigenen Lüfter
hat oder ob der passiv ist oder vom Netzteillüfter mit angeströmt wird.
Die gesamte Wärme, die im Gehäuse entsteht, muß eh durch den einen Lüfter
abgeführt werden. Dabei ist auch die Größe und Bauform des Gehäuse
ziehmlich egal, solange die Strömungsverhältnisse nicht duch künstliche
Engstellen verschlechtert werden (Das ist ja gerade der Witz bei
Zwangskonvektion)!
Dazu noch 2 Links:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Evtl. wäre es für die Strömungsverhältnisse am CPU-Kühlkörper auch besser,
wenn der Netzteillüfter hineinbäst und nicht ansaugt. Allerdings sind die
Temperaturfühler im NT so angeordnet, daß die von Ansaugung im Innern ausgehen.
Außerdem bekommt dann der CPU-Kühlkörper die angewärmte Luft des NT (das
sollte aber bei den heute sehr guten Wirkungsgrad und einem hohen
Luftdurchsatz (großer Lüfter) nicht kritisch sein.
Ist zumindest einen Versuch wert, man muß nur mal eben den Lüfter im NT
umdrehen.

Aber alles in allem ist es einfach bequemer, mehrere Lüfter an den richtigen
Stellen zu benutzen. 3 Lüfter mit entsprechend niedriger Drehzahl sind
auch leiser, als einer, der mit voller Pulle läuft.

P.S. Als Kühlkörper stelle ich mir z.B. so einen Fächerkühler
wie beim Zalman 6000/6500 vor.

Der ist aber so optimiert, daß er mit dem integrierten Lüfter einigermaßen optimal arbeitet.
Gruß Uwi

Moien

(Welchen XP ?)

Du must die Wärmeabgabe der CPU drosseln. Je nach OS und Anforderungen kann man den Athlon XP passiv kühlen. Aber nicht bei normalen Einstellungen.

Bei meinem XP 1700+ hab ich den FSB auf 100MHz reduzuiert, die Spannung abgesenkt und athcool angewendet. Jetzt braucht der ganze Rechner nur noch einen langsamen 12cm Lüfter unter Linux. Unter Windows reicht das nicht aus.

Viel Glück.

Hi,

(Welchen XP ?)

2500+

Ich habe mit jetzt einen Zalman 6000AlCu ersteigert. Der ist ja dafür ausgelegt mit einem langsamen Lüfter auszukommen. Bin mal gespannt.

Ciao,
Dirk

(Welchen XP ?)

2500+

Ich habe mit jetzt einen Zalman 6000AlCu ersteigert. Der ist
ja dafür ausgelegt mit einem langsamen Lüfter auszukommen. Bin
mal gespannt.

Hallo Dirk,

damit bekommst du den Prozessor sicher nicht passiv gekühlt. Für eine passive Kühlung von mehr als 50 Watt Verlustleistung benötigst du schon einen entsprechenden Kühltower a la Scythe Ninja in Verbindung mit einem großzügig perforierten Case (freie Konvektion) oder anständiger Gehäuselüftung (Zwangskonvektion). Das Problem ist, dass es die entsprechenden Passivkühler nicht für den Sockel A gibt. Wenn dein Board über Mountingbohrungen am Prozessorsockel verfügt, lässt sich aber mit bastlerischem Geschick vielleicht trotzdem was draus machen. Vorstellen könnt ichs mir.

Der Athlon XP 2500+ hat allerdings schon eine recht erhebliche Verlustleistung. Mit einem Athlon XP 1700+ oder 1800+ mit T-Bred B - Core und DLT3A-Stepping (1,5 V Betriebsspannung) ließe sich vielleicht was machen, ohne die Leistung zu reduzieren. Aber mit dem fetten 2500+ wirst du erstmal schauen müssen, dass du die Vcore kräftig runterbringst.

Gruß, Jesse

Aber mit dem fetten 2500+ wirst du erstmal schauen
müssen, dass du die Vcore kräftig runterbringst.

Und die ist meist schon am unteren Limit!
MfG

Hallo,

Kühler ist da… hat, wie vorausgesagt, nicht funktioniert. :frowning:
Ich bastel weiter. :wink:

Danke für die Antworten!

Ciao,
Dirk

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