Hallo,
Da URIs dieser Bauart auch schon von Phishern mißbraucht
wurden (etwa http://[email protected]/), kann es sein,
Wow! Das hat gereicht, damit sich mein Antivirendings meldet.
aber doch wohl bitte mit einer verständlichen Warnung, was ihm an dem URI problematisch vorkommt.
Dieser URI ist auch ganz bewusst besonders problematisch, da der Benutzerteil einem Domainnamen ähnelt/entspricht - das ist ja bei regulären Benutzernamen normalerweise nicht der Fall. Das besser passende Beispiel musste ich ja in pre-Tags einschließen, weshalb es kein Link war.
An den UP: was spricht dagegen, das Passwort normal ueber ein
Formular entgegen zu nehmen?
Etwa, dass eine mal eben so in PHP hingeschluderte Authentifizierung vermutlich schlechter ist, als die Standardimplementierung in Apache. Ferner weiß der Browser des Benutzers bei den Standard-URIs, dass es sich bei Benutzernamen und Passwort um sensible Daten handelt, während dies bei möglicherweise noch verschleierten Parametern nicht unbedingt der Fall ist.
Dann kannst du auch URLs in Form
www.xyz.de/login.php?name=fritz&pass=franz angeben.
Damit den Benutzern noch weniger bewusst ist, dass dieser URI sensible Daten enthält?
Man sollte nur in begründeten Fällen vom Standardverfahren abweichen. Unabhängig davon muss man Benutzername, Passwort und Login-URI (ohne diese Information) ohnehin angeben und sollte einen personalisierten Login-URI (mit integriertem Benutzernamen und Passwort) höchstens als zusätzlichen Service anbieten.
Vielleicht koennte man das Passwort ja noch intern einmal
verschluesseln (ROT13 oder sowas einfaches), dann sieht es
nicht so schlimm in der URL aus =:wink:
Ich würde ROT13 nicht als „Verschlüsselung“ bezeichnen.
Der Versuch, dem Benutzer gegenüber zu verbergen, dass hier sensible Daten ungeschützt übertragen werden, ist sicherheitstechnisch eine Katastrophe.
–
PHvL