So eine Art Home-Netzwerk, an dem mehrere private Rechner
angeschlossen sind?
nein, das ist nicht der Fall.
Ja, zum einen können das in einer Firma die zusammengeschlossenen Rechner sein, natürlich auch zuhause, aber da sollte man ja sicher sein.
Zum anderen kann aber auch jeder Rechner im Internet, über den deine Zugangsdaten direkt gehen, das Paßwort mitlesen. Welche Rechner das sind, kannst du sehen mit dem Befehl tracert (unter Windows).
Klick mal Start => Ausführen, tippe cmd ein und klick ok. Jetzt hast du ein schwarzes Fenster. Hier tippst du ein:
tracert www.wer-weiss-was.de
und drückst ENTER. Du erhältst eine Liste mit Rechnern (Servern, Routern usw.), die deine Anfrage an wer-weiss-was weiterleiten.
Zusätzlich kann oft jeder direkt mit diesen Rechnern verbunde Rechner ebenfalls die übertragenen Daten lesen, also auch deine Zugangsdaten.
(Das ganze ist in Wirklichkeit etwas komplizierter und es gibt Einschränkungen, aber ich will nur das Prinzip erklären.)
Normalerweise droht von diesen Rechnern aber keine Gefahr, da die wiederum gschützt sind, so daß von außen (von außerhalb der Firmen, zu denen der Rechner gehört) keiner drauf zugreifen kann, höchstens die Mitarbeiter der Firmen.
Ich denke, wenn die Zugangsdaten wirklich gestohlen wurden, dann saß der Dieb am Anfang der Liste, also mit dir im selben Netz. Das könnte auch ein Internetcafe gewesen sein.
Natürlich kommen auch die von Markus genannten Möglichkeiten in Betracht. Vielleicht hat dir auch jemand über die Schulter geschaut.
Auch hier bei werweisswas werden die Paßworte im Klartext über
die Leitung geschickt…
Auch hier wieder: wie ist das gemeint?
Wenn du dich irgendwo einloggst (z.B. im Forum), dann werden deine Zugangsdaten (Nutzername und Paßwort) an das Forum geschickt, mit denen bei deiner Anmeldung verglichen und wenn die übereinstimmen, bist du drin.
Die Daten werden aber meistens nicht verschlüsselt, d.h. wenn dein Nutzername „Otto“ ist und dein Paßwort „Normalverbraucher2“, dann kann jeder das mitlesen, der an der Leitung sitzt … wie oben beschrieben eben.
Wenn deine Daten aber verschlüsselt sind, dann kann der Lauscher nichtmal sehen, was sind jetzt Nutzername und Paßwort. Stattdessen sieht er nur Kolonnen wirrer Zeichen, woraus sich nichts mehr konstruieren läßt. Der Forenbetreiber entschlüsselt die Daten dann wieder, erhält so das Paßwort im Klartext und du bist drin, wenn das Paßwort richtig war.
Du solltest also immer darauf achten, daß du nur verschlüsselte Verbindungen nutzt, wenn du irgendo dein Paßwort einträgst.
Beispiel: der Freemailer GMX. Wenn du
www.gmx.de aufrufst und hier deine Zugangsdaten eingibst, dann werden die nicht verschlüsselt. Wenn du aber
https://www.gmx.net/de eingibst, dann wird eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut und die dann eingetippten Zugangsdaten werden auch darüber verschlüsselt.
Früher war das auch bei ebay so. Wenn man sich normal einloggte, dann wurden die Daten unverschlüsselt übertragen, erst wenn man
https://www.ebay.de eintippte bzw. „Verschlüsselte Verbindung“ klickte (auf der ebay-Login-Seite), wurden eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut. Heute ist die Einlog-Seite bei ebay automatisch verschlüsselt.
Versuch also immer die Anmeldeseite mit https vorne aufzurufen.
Hier bei wer-weiss-was geht das leider nicht. Mal ein kleiner Ansport für die Betreiber 
grüße
Klaus