Pastelicos (israelische Pastetchen)

Hallo!

In einem Kochbuch, das ich letztes Jahr in Israel erstanden habe, findet sich ein Rezept namens „Pastelicos“.

Es handelt sich um Pastetchen, die mit Hackfleisch gefüllt sind.
Ich wollte sie für ein kaltes Buffet zubereiten, da fragte mich eine Freundin: „Kann man das auch kalt essen???“

Das ist eine gute Frage! Ich hätte die Pastelicos ohne Bedenken kalt angeboten, komme jetzt aber tatsächlich ins Zweifeln.

Falls jemand Pastelicos kennt oder etwas Vergleichbares:
Denkt (bzw. wisst) Ihr, ob man das auch kalt essen kann?

Online Pastelicos-Rezept:
http://www.jewishfood-list.com/recipes/beef_veal/pas…

Rezept aus meinem Kochbuch:

Pastelicos

Teig:

250 ml Wasser
100 g gesalzene Margarine
125 Sonnenblumenöl oder Mazola
1/2 TL Salz
500 g Mehl
1 TL Backpulver

Wasser mit Margarine, Öl und Salz zum Kochen bringen, das mit Backpulver versiebte Mehl einrühren, auskühlen lassen. Ist der Teig nur noch handwarm, umwickle ihn mit Frischhaltefolie und legen ihn für mindestens 30 Minuten an einen kühlen Platz in der Küche (aber nicht in den Kühlschrank).

Füllung:

3 - 4 EL Sonnenblumenöl
1 große Zwiebel, gehackt
500 g faschiertes Rindfleisch
3 St. bis 1 Esslöffel Pinienkerne

Zum Bestreuen:

1 Dotter, mit 1 EL Wasser zerklopft
Sesam-Samen

Füllung:

Zwiebel glasig anlaufen lassen, Fleisch zufügen, würzen, gut umrühren. Ist das Fleisch durchgeröstet, 4 EL Wasser hinzufügen und fünf bis 10 Minuten kochen lassen. Die Pinienkerne einrühren.

Backrohr auf 180° vorheizen. Teig halbzentimeterdick ausrollen, mit einem großen Glas Scheiben ausstechen und zu Bechern formen (in Muffinsform geben). Den Rand mit kleinen Teigkügelchen belegen, um eine schöne Verzierung zu erhalten. Jede Pastete mit Fleisch füllen und einem Deckel verschließen, mit Dotter-Wasser-Mischung bestreichen und Sesamsamen bestreuen, goldgelb backen.

Hanna

empañadas
Hi,
ich kenne nur mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen (argentinisch). Die kann man auf alle Fälle auch kalt essen - werden zB für ne party auch schon mal auf Vorrat gebacken, und dann kalt serviert.

Weiss nicht, wie sich bei Deinem Rezept der Teig verhält, wenn er kalt wird. Das wäre wohl das einzige Kriterium.

Gruss, Isabel

Denkt (bzw. wisst) Ihr, ob man das auch kalt essen kann?

Ja, kann man! :o) Natürlich mag die Dinger nicht jeder, aber bei den ‚Bäh!-Sagern‘ spielt es wohl keine Wolle ob kalt oder warm. *g* Ich hab die Dinger auch schonmal für ein kaltes Büffet gemacht und sie sind gut angekommen.