Pastoren mit auf den Mond/Mars?

hallo,
wenn nun Astronauten bei einer extremen Mondreise/Marsreise die in puren Einsamkeit ausgesetztes mystischen Erlebnise und Fragen mehr von Psychologen und Pastoren begleiten läßt als von Naturwissenschaftlern werden dann lebensmutige glückliche Helden zurückkommen?

Problem Moonwalker:
http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,67nay64y6…

cu
Friedrich
PS:oder haben die das schon abgearbeitet
http://de.wikipedia.org/wiki/Mir_(Raumstation)

Wäre es möglich …

hallo,
wenn nun Astronauten bei einer extremen Mondreise/Marsreise
die in puren Einsamkeit ausgesetztes mystischen Erlebnise und
Fragen mehr von Psychologen und Pastoren begleiten läßt als
von Naturwissenschaftlern werden dann lebensmutige glückliche
Helden zurückkommen?

Diesen Bandwurm von Worten, mindestens mit Kommata, besser in einzelne Sätze, zu gliedern?

Danke

Stefan

Hallo!

wenn nun Astronauten bei einer extremen Mondreise/Marsreise
die in puren Einsamkeit ausgesetztes mystischen Erlebnise und
Fragen mehr von Psychologen und Pastoren begleiten läßt als
von Naturwissenschaftlern werden dann lebensmutige glückliche
Helden zurückkommen?

Unabhängig von Deiner Anfrage:

Psychologie wurde als Naturwissenschaft begründet und ist heutzutage an vielen Universitäten genau diesem Spektrum zuzuordnen.

Einen wirklichen Unterschied „Psychologie“ und „Naturwissenschaft“ gibt es nicht.

Lieben Gruß
Patrick

Wie meinen?
Hallo Friedrich!

Problem Moonwalker:
http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,67nay64y6…

Diesen Beitrag hab ich gestern auch gesehen, sehr interessant.

wenn nun Astronauten bei einer extremen Mondreise/Marsreise
die in puren Einsamkeit ausgesetztes mystischen Erlebnise und
Fragen mehr von Psychologen und Pastoren begleiten läßt als
von Naturwissenschaftlern werden dann lebensmutige glückliche
Helden zurückkommen?

HÄÄÄÄÄ???

Meintest du vielleicht:
Wenn man nun Astronauten bei einer extremen Mondreise/Marsreise,
die in dort pure r Einsamkeit ausgesetzt sind , bei ihren mystischen Erlebnise n und
Fragen mehr von Psychologen und Pastoren begleiten läßt als anstelle
von Naturwissenschaftlern , werden dann lebensmutige glückliche
Helden zurückkommen?

Rechtschreibung dient der Verständigung und nicht dem Beweis akademischer Grundbildung.

LiebeGrüßeChrisTine

Moin,

Zitat aus Harry und Sally:

‚Ich hätte gerne genau das, was sie hatte‘

Gandalf

Schwule Astronauten?
Hi Friedrich.

wenn nun Astronauten bei einer extremen Mondreise/Marsreise die in puren Einsamkeit ausgesetztes mystischen Erlebnise und Fragen mehr von Psychologen und Pastoren begleiten läßt als von Naturwissenschaftlern werden dann lebensmutige glückliche Helden zurückkommen?

Astronauten reisen nicht allein, sind also streng genommen nicht einsam, sondern zwei- oder drei- oder viersam.

Ich versuche, deine dadaistisch anmutende Fragestellung ernsthaft zu überdenken.

Ergebnis: keine Ahnung. Was Pastoren betrifft, glaube ich nicht, dass sie für das Lebensmutig- und Glücklichmachen von Astronauten kompetent sind.

Besser wäre es doch, eine Anzahl astronautisch geschulter junger Damen mit Sex-Appeal mit hinaufzusenden. Das garantiert das Glück besagter Helden viel mehr als ein Pastor. Außer die Jungs sind schwul.

Gruß Horst

Psychologie ist keine Naturwissenschaft
Hi Patrick.

Einen wirklichen Unterschied „Psychologie“ und „Naturwissenschaft“ gibt es nicht.

Ich widerspreche jemandem, der vom Fachgebiet Psychologie unendlich viel mehr als ich versteht, nicht gerne, aber hier muss ich es doch. In den eigentlichen Naturwissenschaften ist der Erkenntnisgegenstand mehr oder auch weniger direkt beobachtbar, während das in der Psychologie nicht so ist. Esoterische Lehren über die Stofflichkeit und Sichtbarkeit von Mentalleibern mal beiseite lassend, kann man sicher nicht von einer Wahrnehmbarkeit des psychologischen Forschungsgegenstandes sprechen. Vielmehr kann man nur indirekt auf diesen schließen.

Es gibt ja sogar Streit über die Frage, ob dieses unsichtbare Objekt überhaupt existiert (in der Geist-Körper-Diskussion). Manche halten die Psyche für einen sekundären Effekt des Biologischen, anderere sprechen ihr eine unabhängige Existenz zu.

Die Psychologie hat also keinen allgemein anerkannten Forschungsgegenstand, sondern nur Daten, die auf einen solchen hypothetisch (aber auch nicht mehr) schließen lassen.

Insofern kann die Psychologie keine Naturwissenschaft sein.

Gruß

Horst

Hallo [Edit: Name entfernt],

Ich widerspreche jemandem, der vom Fachgebiet Psychologie
unendlich viel mehr als ich versteht, nicht gerne, aber hier
muss ich es doch. In den eigentlichen Naturwissenschaften ist
der Erkenntnisgegenstand mehr oder auch weniger direkt
beobachtbar, während das in der Psychologie nicht so ist.

Doch, und genau aus diesem Grund.

Ich schrieb ja auch, dass Psychologie als Naturwissenschaft begründet worden ist. Dies ist eine historische Tatsache.

Esoterische Lehren über die Stofflichkeit und Sichtbarkeit von
Mentalleibern mal beiseite lassend, kann man sicher nicht von
einer Wahrnehmbarkeit des psychologischen
Forschungsgegenstandes sprechen. Vielmehr kann man nur
indirekt auf diesen schließen.

Das kommt auf die verwendeten Forschungsparadigmen an. Standard in vielen Psychologischen Instituten ist heute das EEG, die PET oder das fMRT. Auch Tierexperimente sind bereits seit den 60er Jahren Forschungsgegenstand der z.B. Lernpsychologie.

Es gibt ja sogar Streit über die Frage, ob dieses unsichtbare
Objekt überhaupt existiert (in der Geist-Körper-Diskussion).
Manche halten die Psyche für einen sekundären Effekt des
Biologischen, anderere sprechen ihr eine unabhängige Existenz
zu.

Sicherlich gibt es diese DIskussion nicht innerhalb der Psychologie.

Die Psychologie hat also keinen allgemein anerkannten
Forschungsgegenstand, sondern nur Daten, die auf einen solchen
hypothetisch (aber auch nicht mehr) schließen lassen.

Insofern kann die Psychologie keine Naturwissenschaft sein.

Wenn ich einen Reiz appliziere und z.B. eine Hirnwelle als direkte Reaktion auf diesen Reiz aufzeichnen kann, dann habe ich eine direkte Beobachtung des Verarbeitungsprozesses.

Im Tierexperiment können direkt nach Applikation eines Reizes z.B. über offene Kanäle Gewebsproben aus dem ZNS entnommen und hinsichtlich Konzentrationsänderungen von Neurotransmittern untersucht werden.

Ich kann auch im sozialen Kontext in verschiedenen Versuchsbedingungen Speichelproben von Probanden nehmen und hier verschiedenen Hormone bestimmen lassen.

Die Aussagen sind zunächst naturwissenschaftlich, z.B. eine Lärmbedingung hatte im Mittel eine Erhöhung des Cortisolspiegels (Strasshormon) um 25% im Speichel des Probanden gemessen zur Folge. Im Vergleich dazu hatte eine Kontrollgruppe während einer Kontrollbedingung ein Absiken dieses Spiegels zu verzeichnen.

Ich gebe zu, dass die Schlussfolgerung aus oben skizziertem Versuch dass Lärm auch psychischen Stress bedeutet in Teilen Spekulativ ist, ändert aber nichts in Bezug auf den naturwissensdchaftlichen Hintergrund einer solchen Studie.

Lieben Gruß
Patrick

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Freier Wille vs. Kausalität
Hi Patrick.

Insofern kann die Psychologie keine Naturwissenschaft sein.

Wenn ich einen Reiz appliziere und z.B. eine Hirnwelle als direkte Reaktion auf diesen Reiz aufzeichnen kann, dann habe ich eine direkte Beobachtung des Verarbeitungsprozesses.

Mir ist klar, dass mentale Prozesse physiologische Reaktionen nach sich ziehen bzw. mit physiologischen Prozessen parallel gehen. Hat nicht Eccles nachgewiesen, dass das Mentale dem Physiologischen vorausgeht? Er und Popper sagten: Das Gehirn gehört dem Ich, nicht umgekehrt.

Was du beschreibst, sind in meinen Augen physiologische Ereignisse, die auf mentale schließen lassen. Das sind aber zwei unterschiedliche Kategorien: das Physiologische ist messbar, ist also naturwissenschaftlichen Methoden zugänglich, das Mentale aber ist nicht messbar. Es ist nur per „Introspektion“ erfahrbar (der klassische Begriff aus dem 19. Jhd.).

Das Mentale zeigt sich also in Gestalt der Qualia – und die sind Messgeräten nicht zugänglich: die Rotwahrnehmung ist ein subjektives Phänomen, während die Frequenzen der entsprechenden Lichtwellen objektiv mess- und quantifizierbar sind.

Rotwahrnehmung und Frequenzen sind aber sehr, sehr unterschiedliche Dinge. Zwischen beidem liegt ein Abgrund. Nämlich der Abgrund zwischen Geist und Natur.

Wie will man mit Messungen z.B. den Effekt von Kunstwerken erklären? Das geht nicht. Naturwissenschaften aber erheben den Anspruch, Ereignisse zu erklären, indem der kausale Kontext analysiert wird. Wenn du aber jemandem eine Beethoven-Sonate präsentierst und dabei seine Gehirnaktivitäten, seine Hormonwerte, seine Hautfeuchtigkeit usw. misst, dann gelangst du in keinster Weise zu einer Erklärung der Faszination, die das Kunstwerk ggf. auf den Probanden ausübt.

Und zwar deswegen, weil hier Ereignisse stattfinden, die über das „Natürliche“ hinausgehen und damit über den Rahmen der Naturwissenschaften.

In den Naturwissenschaften gilt das Kausalitätsprinzip (allerdings nur aufgeweicht in der Quantenphysik). Wie aber ist dieses Prinzip auf eine Wissenschaft wie die Psychologie übertragbar, die weitgehend vom Prinzip des freien Willens ausgeht?

Die Annahme eines „freien Willens“ ist eine Voraussetzung für das soziale Miteinander. Er bedeutet u.a. auch Verantwortlichkeit für das eigene Handeln. Im Rechtswesen wäre man komplett aufgeschmissen, wenn es plötzlich hieße: „Die Psychologie hat eindeutig festgestellt, dass es keinen freien Willen gibt. Alle psychischen Prozesse sind kausal determiniert.“

Das wäre doch das Ende unserer Kultur. Jedenfalls unserer geistigen.

Du kennst vielleicht folgenden, frei nachgestalteten Witz:

Angeklagter:

„Ich bin nicht schuldig, Herr Richter, denn ich bin vollständig von kausalen Faktoren determiniert. Ich bitte also um Gnade.“

Richter:

„Und ich verdonnere Sie zu lebenslang, denn dazu zwingen mich die kausalen Faktoren, die mich determinieren.“

Soll heißen: wie kann Psychologie eine Naturwissenschaft sein, wenn diese auf dem Kausalitätsprinzip basiert, während die Psychologie zumindest axiomatisch das Prinzip des freien Willens voraussetzt?

Gruß
Horst

Zwiefacher Widerspruch
Hi Horst

Hat nicht Eccles nachgewiesen, dass das Mentale dem
Physiologischen vorausgeht? Er und Popper sagten: Das Gehirn
gehört dem Ich, nicht umgekehrt.

Ein recht schwaches Buch. Eines von vielen, bei dem ich bedauerte, meine Zeit für das Lesen desselben verschwendet zu haben.

Was du beschreibst, sind in meinen Augen physiologische
Ereignisse, die auf mentale schließen lassen. Das sind aber
zwei unterschiedliche Kategorien: das Physiologische ist
messbar, ist also naturwissenschaftlichen Methoden zugänglich,
das Mentale aber ist nicht messbar.

Wenn sich die Definition von Naturwissenschaft darin erschöpfen würde, nur messbare Ergebnisse zu präsentieren, wäre sie arm dran.

die Rotwahrnehmung ist ein
subjektives Phänomen

Wenn du 1 Million Menschen die Farebe rot zeigst, werden wahrscheinlich 999 999 sie als rot erkennen und benennen. Wenn du daraus noch Subjektivität ableiten möchtest, ist das deine Privatangelegenheit.

Nämlich der Abgrund zwischen Geist und Natur.

Da ist vielleicht gar kein Abgrund.

Wie will man mit Messungen z.B. den Effekt von Kunstwerken
erklären? Das geht nicht. Naturwissenschaften aber erheben den
Anspruch, Ereignisse zu erklären, indem der kausale Kontext
analysiert wird.

Es geht keineswegs nur um Kausalität. Nimm nur z.B. die Quantensprünge oder nimm die Synchronizitäts-Phänomene.

Soll heißen: wie kann Psychologie eine Naturwissenschaft sein,
wenn diese auf dem Kausalitätsprinzip basiert

Du engst die Naturwissenschaft furchtbar ein - so enge GRenzen ziehe ich jedenfalls nicht um die Naturwissenschaft.
Gruß,
Branden

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Hallo
Zu Zeiten Cortez’s und zu Zeiten der Kreuzzüge bedurfte es den religiösen „Beistand“ wärend entsprechender Missionen.
Schön, das sich jemand daran erinnert.

Was das Zusammenleben und psychologische Probleme betrifft, so muß wohl die Allgemeinbildung der Astronauten herhalten, um Probleme zu umgehen. Das soll heißen, die Astronauten müssen einstudieren was zu machen ist, wenn sie zum Beispiel auf einmal der Meinung sind, das die anderen stinken. Auch wird das Personal entsprechend ausgewählt, so das keine Probleme zu erwarten sind.

Was eine wesentlich größere Rolle als nur durch Psychologen oder „Pastoren“(Katholiken und andere gibts ja auch noch) deutbare Ereignisse spielt, das sind medizinische Belastungen wie Strahlung, Gefahr durch Mikrometeoriten und ähnliches.
Die Astronauten sind ja zumeist Wissenschaftler und werden wohl keine teuflischen Bedrohungen fürchten. Und unbekannte Sinneseindrücke würde man versuchen rational zu behandeln.

Und wenn trotz all meiner Vermutung doch mal ein Astronaut ein entsprechendes Unwohlsein bemerken sollte, gibt es eine Funkverbindung, zum Mars oder zur Erde, nur zum Mars dauert es etwas länger.

Bescheuert

MfG
Matthias

Hallo!

Insofern kann die Psychologie keine Naturwissenschaft sein.

Wenn ich einen Reiz appliziere und z.B. eine Hirnwelle als direkte Reaktion auf diesen Reiz aufzeichnen kann, dann habe ich eine direkte Beobachtung des Verarbeitungsprozesses.

Mir ist klar, dass mentale Prozesse physiologische Reaktionen
nach sich ziehen bzw. mit physiologischen Prozessen parallel
gehen. Hat nicht Eccles nachgewiesen, dass das Mentale dem
Physiologischen vorausgeht? Er und Popper sagten: Das Gehirn
gehört dem Ich, nicht umgekehrt.

Das ist mir persönlich zu abgehoben und hat auch mit Psychologie nicht viel zu tun. Die erste (unbewusste) Verarbeitungsreaktion auf Reize erfolgt viel schneller als die bewusste Reaktion, welche später in einem Verarbeitungsprozess folgt. Erst kommt die Emotion, dann das Gefühl. Die neuronalen Korrelate sind bekannt - heute sind in der Psychologie Körper und Geist nicht mehr zu trennen.

Aber unabhängig von Diskussionen auf „Metaebenen“ wollte ich eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass die Psychologie aus historischer Sicht als Naturwissenschaft gegründet worden ist.

Sie widmete sich der Erforschung vor allem der Sinnesphysiologie, sprich wahrnehmung und die Methoden stammten zu einem guten Teil aus der Medizin.

Ich denke, dass heute - beinahe 100 Jahre nach Gründung des ersten psychologischen Lehrstuhls - das Bild von der Psychologie als wissenschaftliche Disziplin in der Öffentlichkeit immer noch verzerrt wahrgenommen wird. V.a. Psychiater wie Freud werden mit der Psychologie assoziiert, was aber eben nicht ganz korrekt ist.

Lieben Gruß
Patrick

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ot: zum historischen Ursprung der Psychologie
Lieber Patr1ck!

Aber unabhängig von Diskussionen auf „Metaebenen“ wollte ich
eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass die Psychologie aus
historischer Sicht als Naturwissenschaft gegründet worden ist.
Sie widmete sich der Erforschung vor allem der
Sinnesphysiologie, sprich wahrnehmung und die Methoden
stammten zu einem guten Teil aus der Medizin.

Naja, das kann man aber auch nur sagen, wenn man beispielsweise Brentano und die ganze Linie, die ihm nachfolgt, als Quelle der Psychologie weglässt.
Oder auch Ehrenfels. Gestaltpsychologie war lange Zeit fraglos ein wichtiger Teil der „offiziellen“ Psychologie.

Dann die pragmatistische Linie, die James, der zweifellos auch einer der Gründungsväter der Psychologie war, einbrachte, und die man sicher nicht einfach der Naturwissenschaft zuschlagen kann, z.B. weil sie bei Mead sehr früh sich in Richtung Sozialwissenschaften orientierte.

Natürlich auch Wundts zentrale Methode der Introspektion(!).
Undsoweiterunsofort.

Sehr schwieriges Gebiet, wie ich meine, das noch viel schwieriger wird, wenn man Psychologie im etwas weiteren Sinne versteht (was ich für unabdingbar halte), und dann natürlich auch Freud einbeziehen muss (der ist ja mit seinem frühen Anschluss an Fechner, oder mit seinem extrem mechanizistischen „Entwurf einer Psychologie“ 1895 -das ist ganz sicher kein „psychiatrisches“ Werk!- paradoxerweise fast noch der „naturwissenschaftlichste“ von allen hier genannten ist), aber auch Husserl.

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Hallo Candide,

hmm - ich habe im Tiefkühlfach Brötchen von Koppenrath und Wiese - dennoch würde ich die nicht als Bäckerei bezeichnen.

Die historische Gründung der Psychologie geht meines Wissens nach auf Wilhelm Wundt zurück, der das erste Institut für experimentelle Psychologie gegründet hatte.

Somit war meines Wissens nach die Gründung der ersten psychologischen akademischen Plattform die Grundung einer naturwissenschaftlichen Fakultät.

Was Einflüsse, Entwicklung etc. anbelangt habe ich nicht behauptet, dass es da nicht auch andere gäbe.

Allerdings stelle ich auch fest, dass die meisten Grundlagenfächer der Psychologie heute sich fast ausschließlich an den Naturwissenschaften orientieren. D.h. seit ihrer Gründung als Naturwissenschaft hat sie sich immer mehr zur Naturwissenschaft entwickelt, die Psychologie.

Lieben Gruß
Patrick

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Lieber Patr1ck!

hmm - ich habe im Tiefkühlfach Brötchen von Koppenrath und
Wiese - dennoch würde ich die nicht als Bäckerei bezeichnen.

*lach*

Die historische Gründung der Psychologie geht meines Wissens
nach auf Wilhelm Wundt zurück, der das erste Institut für
experimentelle Psychologie gegründet hatte.

ist ja eigentlich meine Rede: wenn man sich auf Wundt beschränkt und solche inhaltlichen Dinge wie die „Introspektion“ als zentraler Methode und anderes bei ihm weglässt, stattdessen den formalen Akt einer Institutsgründung als Geburtsstunde der Psychologie nimmt, dann passt deine These, die Psychologie sei als Naturwissenschaft gegründet worden, schon.

Dann will ich dem gar nicht widersprechen, aber ohne diesen wenn-dann-Schematismus finde die These sehr angreifbar bzw. erklärungsbedürftig.
Geschichte schreiben ist ja kein Backrezept für Brötchen :wink:

Mir meinerseits wurden halt in der ersten Vorlesungsstunde „Einführung in die Psychologie“ Wundt, James, Freud, ? (habichvergessen) als die vier Gründungsväter präsentiert.

Wieder andere Einführungsvorlesungen und Bücher, wieder andere „historische Ursprünge der Psychologie“ … So what. Mehr als darauf hinweisen, wollte ich nicht, schon gar nicht recht haben.

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