PayPal leicht erklärt für Anfänger

Hi!

Bei ebay-Auktionen zwischen USA und D ist PayPal wohl die sinnvollste Zahlungsvariante / Treuhandmoeglichkeit.
Die PayPal-Homepage gibt aber nur wenig Aufschluss ueber Details.

Koennte mir jemand daher kurz die wichtigstens Dteails nennen?

Gemeint sind z.B.

-Kosten
-Anmeldung
-Zahlungswege (Bank+Ueberweisung od Kreditkarte)

Ueber Tipps und evt erklaerende Links bedanke ich mich schon im voraus!

Gruss,
Martin

Hallo Martin

Persönlich kann ich nur abraten im Ausland was zu ersteigern, schon gar nicht von privat.
Paypal bietet keine große Hilfe wenn du um deine bezahlte Ware verarscht wirst.
Mich hat das $200 Lehrlingsgeld gekostet.
Ist schon ärgerlich genug sich mit dämlichen Käufern und Verkäufern hier in eBay rechtlich auseinandersetzen zu müssen in solchen Fällen. Dann viel Glück wenn du sowas international durchziehen müsstest :wink:

In einem anderen Fall hab ich sogar gehört das Paypal einfach auch mal eigenmächtig handelt, siehe hier:
http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=15957

Welch Ironie. Denn bei mir war es genau umgekehrt. Geld gezahlt nur 1/10 der Ware erhalten, Paypal interessierte es ein Schei*dreck und meinte ich sollte mich mit der anderen Partei einigen, doch die hatte sich längst davon gemacht. Hätten se mir mal mein Geld so schnell und eigenmächtig zurückgegeben :wink:

MfG
Lilly

Hi Lilly
hatte bisher 90% meines Ärgers im Inland, ansonsten nur Super Erfahrung mit USA, Canada, Australien (speziell Fototechnik) - mit manchen mail ich mich noch nach Jahren.
HH

Ich hatte bisher keine Probleme mit Paypal. Vor Allem muß man natürlich berückichtigen, das die Zuverlässigkeit des Verkäufers nicht in der Verantwortung von Paypal liegt, es ist also unsinnig sich in dem Zusammenhang über Paypal aufzuregen.

Es ist mit Paypal

a)einfach
b)schnell
c)für Käufer Kostenlos
d)für Verkäufer günstig
e)Sicher

Für mich gibt es keine bessere Zahlungsweise im außereuropäischen Raum.

Gruß

Ingo

Es ist mit Paypal

d)für Verkäufer günstig

Nur die Gebühren (fees) sind für Verkäufer so schlecht kalkulierbar, dass ich fast jedesmal zu meinem Ungunsten veräppelt werde.

Kennst Du einen sauberen Schlüssel, der die Gebühren exakt den Käufern verklickern kann? Wäre toll!

Gruß Richard

hi,
paypal erklaert sich ziemlich unmissverstaendlich selbst bei

http://www.paypal.com/de/cgi-bin/webscr?cmd=_home

es ist nicht schlecht, allerdings sehe ich als nachteil, dass man nach der ersten transaktion erst auf seine kreditkartenabrechnung warten muss, um sich fuer weitere aktionen zu verifizieren.

gruss
khs

die Gebühren von Paypal liegen ca. bei 3,5-4%

ich schreibe dies bei meinen Auktionen dazu das der Käufer +4% Gebühr addieren soll wenn er mit Paypal bezahlen möchte.

Hallo Richard!

Die aktuellen Gebühren findest Du unter

http://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_display-re…

Gruß

Ingo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

die Gebühren von Paypal liegen ca. bei 3,5-4%

ich schreibe dies bei meinen Auktionen dazu das der Käufer +4%
Gebühr addieren soll wenn er mit Paypal bezahlen möchte.

@collinz

Das darfst Du aber vom Käufer nicht verlangen, da es sowohl von ebay als auch von Paypal untersagt wird. Lies Dir mal die Nutzungsbedingungen von Paypal durch!

Hi!

Das darfst Du aber vom Käufer nicht verlangen, da es sowohl
von ebay als auch von Paypal untersagt wird. Lies Dir mal die
Nutzungsbedingungen von Paypal durch!

Aha! Jetzt haben wir ‚sie‘ erwischt! - „PayPal ist ein Unternehmen der eBay-Gruppe…“

Man kann auch Süsswaren für 50 Cent an einer beliebigen Tankstelle per Kreditkarte bezahlen… die Gebühren trägt dann der Verkäufer (die Tankstelle). Das ist natürlich preistreibend, und Barzahler erhalten dem gegenüber keinen Rabatt.

^Das also^ ist der grosse Trick der Kredit(karten)unternehmen.

Ich hoffe, Ihr könnt meinem Gedankengang folgen.

CU DannyFox64

Es ist mit Paypal

Nur die Gebühren (fees) sind für Verkäufer so schlecht
kalkulierbar, dass ich fast jedesmal zu meinem Ungunsten
veräppelt werde.

Kennst Du einen sauberen Schlüssel, der die Gebühren exakt den
Käufern verklickern kann? Wäre toll!

Die aktuellen Gebühren findest Du unter

http://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_display-re…

Danke, Ingo!

Und den Schlüssel zum Rückwärtsrechnen habe ich mir auch schon errechnet: für alle Interessierten.

Bei der Standart Rate knöpft also Paypal dem Empfänger 3,4% + 0,35 EUR ab. Klingt zwar einfach, stimmt aber so nicht ganz. Durch diverse Eingänge konnte ich jetzt nachvollziehen, was sie insgesamt abziehen und wie ich es dem Kunden vorrechne, was er überweisen soll, damit ich als Verkäufer den vollen Betrag erhalte.

Da gibt es nämlich noch die Cross Border Rate von 0,5% und den einen Euro für die Übeweisung selbst. Es funzt also in der Reihenfolge: X - 3,4% - 0,5% - 0,35 - 1,- EUR.
Wenn der Käufer also 100 EUR an Paypal überweist, bleiben mir noch ganze 94,77 übrig. Rechne ich das rückwärts, muss der Käufer statt 100 Euronen 101,35 + 4.04% überweisen = 105,44
Gegenprobe: 105,44 -3,4% - 0,5% - 1,35 = 100,- wobei der Überweisungsbetrag freilich die Portokosten beinhalten muss.

Gruß
Richard

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Hi Richard!

Klasse und sehr aufschlussreich. ;o)

Nur: Die Gebühren für den Zahlungsverkehr in Rechnung zu stellen, sind laut der „bösen AGB’s“ von PayPal (einem Unternehmen der eBay-Gruppe) „verboten“. - (Hintergrund: siehe unten im Thread.)

Allerdings dürfen die „Versandkosten“ auch Nebenkosten für alles Mögliche enthalten, so z.B. - wie selbst erlebt - Handling-Gebühren für das Anfertigen eines Datenträgers[1].

Setztst Du da anhand eines (evtl. fiktiven) Sofort-Kauf-Preises die zusätzl. Gebühren w/ PayPal-Zahlung fest? Oder wie gehst Du da vor?
Interessiert mich mal.

Dank & CU DannyFox64 :wink:

[1] Bitte ‚hier‘ an der Stelle keine Diskussion(en) über erlaubte/unerlaubte CD-ROMs! Es handelte sich bei meinem Einkauf um eine Software, die in Kleinserie vom Hersteller auf CDR gebrannt wurde. (Also nichts, was gegen eBay- oder Copyright-Richtlinien verstösst!)

Hallo DannyFox64,

ich habe bislang stets die PayPal-Gebühren eingefordert, gemeckert hat noch keiner, weil es ja einsichtig ist, dass der Preis „ab Lager“ gilt. Wenn Ebay da seine eigenen Gesetze schreibt, und in den AGB Partei ergreift für den eigenen Verein, sollten die sich mal nicht wundern, wenn Paypal gerade im Hinblick auf die neuen IBAN-Möglichkeiten wieder von Verkäufern aus der Angebotspalette gestrichen wird. Paypal macht ja dann nur noch außerhalb der EU Sinn.

Nur: Die Gebühren für den Zahlungsverkehr in Rechnung zu
stellen, sind laut der „bösen AGB’s“ von PayPal (einem
Unternehmen der eBay-Gruppe) „verboten“. - (Hintergrund: siehe
unten im Thread.)

Merkwürdig: Ich entsinne mich eines Paragrafen, dass der Verkäufer bei Versand und Geldtransfer sich nicht schlechter gestellt werden darf, wie bei Abholung, wo ja auch der Käufer seinen Transport zum Verkäufer selbst bezahlt. Folgerichtig kann man ja auch die Geldtransferkosten auf den Käufer umwälzen. Wenn nun Paypal alle Kosten den Verkäufern aufbrummt, obwohl es rechtlich den Vertragspartnern frei stehen muss, wie das Angebot ausschaut: Preis ab Lager, frei Grenze oder ins Haus (also FOB, C&F bzw CIF), müssen sie sich nicht wundern, wenn man Paypal wieder aus dem Angebot rausnimmt: IBAN ist billiger innerhalb Europas bzw kostet mich als Empfänger gar nichts.

Allerdings dürfen die „Versandkosten“ auch Nebenkosten für
alles Mögliche enthalten, so z.B. - wie selbst erlebt -
Handling-Gebühren für das Anfertigen eines Datenträgers[1].

Das entspricht den Bedingungen, netto ab Lager. Der Käufer erwirbt nicht automatisch mit dem Kaufpreis den Aufwand des Geschäfts, zu dem eben Nebenkosten gehören. Und dazu gehören auch die Bankspesen. Freilich kann man sich zwischen den Geschäftspartnern auf „jeder trägt seine eigenen Kosten“ einigen, aber das darf Ebay nicht vorschreiben, genausowenig, wie es statthaft wäre, die Versandart vorzuschreiben. Wenn Ebay nur eine Handelsplattform ist, dann bitteschön aber auch aus dem Handling raushalten!

Offenkundig will Ebay via Paypal eben nochmal verdienen: nun gut, ich kann Paypal wieder streichen, sollte es Probleme geben.

Setztst Du da anhand eines (evtl. fiktiven)
Sofort-Kauf-Preises die zusätzl. Gebühren w/ PayPal-Zahlung
fest? Oder wie gehst Du da vor?

Kann ich ja schlecht: woher soll ich denn wissen, wer Paypal nutzt und wer nicht. Ich kann ja kaum die Nichtnutzer von Paypal noch die Gebühren für Paypalnutzer gemittelt mitbezahlen lassen.

Gruß Richard

Hi, Mandy!

Das darfst Du aber vom Käufer nicht verlangen, da es sowohl
von ebay als auch von Paypal untersagt wird. Lies Dir mal die
Nutzungsbedingungen von Paypal durch!

Jetzt hab’ ich doch mal wieder kritiklos Deine Aussage übernommen und mich ins Zeug gelegt… und… - siehe Posting oben -

Nun: Wo bitte genau steht in den Nutzungsbedingungen von PayPal, dass Gebühren (die aus einem Kauf-/Verkaufsgeschäft herrühren) NICHT auf einen Käufer (PayPal-Geld-Sender) umgelegt werden dürfen?

Bei der groben Einsichtnahme unter http://www.paypal.com/de/cgi-bin/webscr?cmd=p/gen/ua… finde ich nichts darüber. Worauf genau beziehst Du Dich? –
Ist das bei PayPal oder eher bei eBay definiert? (Bitte wo genau. Ich will es mal lesen.)

Bekannt ist, dass ein Vk. keine eBay-Gebühren auf einen Käufer umlegen darf. Das ist aber wiederum etwas ganz anderes.

Genauso: Dass Verkäufer, die im RL Kreditkarten akzeptieren (Tankstellen, Kaufhäuser, Restaurants usw.), ebenso die Kosten für die Kreditkartennutzung des Kunden, also Kosten des Zahlungsverkehrs nicht umlegen / nicht umlegen dürfen (lt. AGB???), ist mir ja bekannt.

Nur: Womit genau wird ein Zahlungsempfänger von PayPal dabei in die Pflicht genommen?

Dank Dir im voraus & CU DannyFox64

Hi, DannyFox64

Hier die Quellen:

Ebay:

Kreditkartenaufschläge dürfen nicht dem Käufer auferlegt werden, das schliesst die direkte und die indirekte (also Zahlungen über Dienste mit ein):

Grundsatz: Verkäufer dürfen bei der Annahme einer Zahlung durch Kreditkarte keine Gebühr - den so genannten Kreditkarten-Aufschlag - erheben. Dieser Aufschlag verursacht dem Käufer weitere Kosten und ist in vielen Ländern einschließlich Deutschland nicht gestattet.

Quelle:

http://pages.ebay.de/help/policies/listing-surcharge…

Paypal:

Man darf die Gebühren nicht offen auf den Käufer umlegen, das heisst nicht sowas in der Art schreiben „Bei der Benutzung von Paypal wird 4% zum Gesamtbetrag dazuaddiert“. Man kann aber eine Art Bearbeitungsgebühr verlangen die (z.Bsp.) in den Versandkosten reingerechnet sind. Aber auch diese darf nicht höher sein als die Gebühren für andere Zahlungsmethoden. Auf jeden Fall darf man keinen Bezug zu Paypal schreiben.

Keine Aufschläge. Sie erklären sich damit einverstanden, dass Sie für das Akzeptieren einer PayPal-Zahlung keinen Aufschlag oder andere Gebühren erheben. Durch diese Beschränkung wird Ihnen nicht untersagt, eine Bearbeitungsgebühr in Verbindung mit dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen zu erheben, solange diese Bearbeitungsgebühr nicht als Aufschlag dient. (Mit anderen Worten: Die Bearbeitungsgebühr für Transaktionen, die über PayPal bezahlt werden, darf nicht höher sein als die Bearbeitungsgebühr für mit anderen Zahlungsmethoden durchgeführte Transaktionen.)

Quelle:

https://www.paypal.com/de/cgi-bin/webscr?cmd=p/gen/u…
Punkt IV/4

Gruß,
Mandy

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Hi, Mandy!

Hier die Quellen:
[…]

Vielen Dank! :smile:))

Sehr hilfreich zu wissen.

Grüsse & CU DannyFox64 :smile: