PBC, Bundestagswahlen: Homoehe des Teufels Werk?

Ihr Lieben!

Ich habe heute morgen diesen Artikel gefunden und gelesen, mir ging der Hut hoch: http://www.pbc.de/suli/3_00/titel.htm !

Wie kann eine Religion bzw. religiöse Personengruppe im Namen ihres Gottes Inquisition,Todesstrafe und Hexenverbrennung wieder einführen wollen?
Wehret den Anfängen!

Mein Aufruf: Schreibt diesen „Menschen“, dass deren „Meinung“ echt daneben ist (die Anführungsstriche wollte ich in Anspielung an den Artikel auch mal verwenden).

frustrierte Grüße

Florian

Hallo Florian,

Ideologen und Gläubige - eben Nicht-Denkende - neigen gelegentlich dazu, gegen Lebensweisen zu agitieren, die sie absolut nichts angehen und in keiner Weise berühren. Die uralten Märchen- und Sprüchebücher, die hier Bibel und dort Koran genannt werden, ließen sich schon immer für jede abstruse Dummheit benutzen, besonders gegen vermeintlich andersartige Minderheiten. Kommt dann auch noch solch Teufelswerk wie gelebte Sexualität ins Spiel, laufen die Gottesfürchtigen zur Hochform auf. Es sind arme, aber zu brandgefährlichen Taten fähige Spinner. Menschen dieser Machart sind für Unterdrückung, Leid und zahllose Kriege verantwortlich.

Gruß
Wolfgang

PS: Es ist schon ein paar Jahre her, als ich mit meiner damaligen Freundin in einem östrerreichischen Alpenhotel übernachten wollte. An der Rezeption prangte ein Schild: „In diesem christlichen Haus vermieten wir nur an verheiratete Paare“. Für uns kein Problem. Wir waren ja verheiratet. Nur nicht miteinander.

Hallo Florian,

nachdem ein Kaff bei mir in der Nähe wahrhaft zugepflastert ist mit Wahlplakaten dieser IMHO obskuren Partei habe ich mich auch mal ein wenig auf deren Seiten rumgetrieben.

„Humorig“ fand ich in ihrem Grundsatzprogramm folgende Passagen:

Richtschnur ihrer Entscheidungen ist ausschließlich die Heilige Schrift und die daraus abgeleiteten Menschenrechte.

Die PBC bekennt sich zum demokratischen Rechtsstaat und zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
[]
Die PBC hat das Ziel, Gottes ewig gültiges Wort zur Richtschnur nicht nur für das private Leben der Bürger, sondern auch für die Politik unseres Landes werden zu lassen.

Also wird endlich das alte Testament unsere Verfassung?

Mit dem mittleren Satz haben sie gerade noch mal die Kurve bekommen gegenüber dem Verfassungsschutz, oder?

Grüße
Jürgen

Meiner Ansicht nach ist das ganz klar eine verfassungsfeindliche Organisation, die entsprechend überwacht und zur Not verboten werden muß. Die Trennung von Kirche und Staat ist im GG festgeschrieben (Art. 140), wenngleich nur sehr unvollkommen umgesetzt. Nicht zu vergessen Art. 3 Abs. 3, Gleichheitsgrundsatz., ebenso Art. 33 Abs. 3. Ein Staat unter der Herrschaft fundamentalchristlicher „Ayatollahs“ würde außerdem gegen diverse andere Prinzipien des Grundgesetzes verstoßen. Man fragt sich schon, wieso die eigentlich zur Wahl zugelassen sind…

Pop

Servus Wolfgang!

[…] Menschen dieser
Machart sind für Unterdrückung, Leid und zahllose Kriege
verantwortlich.

Das werde ich mir merken! Das ist gut! Kommt alles in den Brief rein, den diese !"§$%&/()= von mir erhalten! Diese „Personen“… Ich hätte heulen mögen, als ich das gelesen habe.

Schaut Euch mal die anderen Artikel an! Ich bin auch sehr „verwundert“ über deren Harry Potter-Meinung!

Wir waren ja verheiratet. Nur nicht miteinander.

Iss ja auch nicht die feine Englische! :wink:

Liebe Grüße
Florian

Hi Juergen!

Mit dem mittleren Satz haben sie gerade noch mal die Kurve
bekommen gegenüber dem Verfassungsschutz, oder?

Eignetlich nicht mal das! Diese Leute haben für mich schon Ansätze, die mich an gewisse Zeiten erinnern!

Liebe Grüße

Florian

Nicht ernstzunehmen (hoffentlich…)
Hallöchen,

in meiner Eigenschaft als freier Mitarbeiter einer örtlichen Tageszeitung war ich einmal bei einer Veranstaltung der PBC. Mal abgesehen davon, dass es es angesichts der Anzahl der teilnehmenden Personen eher eine „erweitertes Pressegespräch“ war kamen mir die „wichtigen“ Leute dort sowieso total abgedreht vor.

Und eine Aussage ist mir noch recht gut in Erinnerung. Der Redner sprach davon, daß es wichtig sei, Halloween als größtes Fest des Satans oder so ähnlich abzuschaffen :smile:

Schönen Tag noch,

Stephan

Hallo Florian,

ich als Christ empfinde die Punkte 1,7,8 und 14 auf der Startseite/Parteiprogramm als total unchristlich. Für mich persönlich grenzt dieses Parteiprogramm an Gotteslästerung. Traurig wäre es, wenn Christen mit dieser Partei in einen Topf geworfen würden.
Dank sei Gott hat diese Partei kaum Einfluss auf unsere Gesellschaft.
Vielleicht sollte man ihren Wählern mal sagen, dass Jesus Christus auch ein Ausländer war und schon als Kind auf politisches Asyl angewiesen war.

Gruß, Joe

PBC - klingt wie TBC, oder?
Hallo Florian,

da gibt es nur zwei Dinge, was mir zur PBC einfällt, eines mehrfach:

1.) Ignorieren, ignorieren, ignoriern.

2.) Wegen verfassungswidriger Tendenzen im Parteiprogramm verbieten lassen.

offtopic: Wie geht es dir? *gg* [Lieber MOD: diese Frage darf doch erlaubt sein?]. Bin erste Woche Oktober wieder in D.

Liebe Grüsse

Matthias

Mit dem mittleren Satz haben sie gerade noch mal die Kurve
bekommen gegenüber dem Verfassungsschutz, oder?

Ja

Gruß

zu PBC-zielen, leicht offtopic
hallo florian,

die pbc versteht sich aus ihrer religioesen aehm liebe auch als „israel- und judenfreundlich“.

es gab von seiten der PBC eine demo in berlin am 24. august. dabei aber packt die PBC mit ihrer meinung zum moslemischen glauben, der bibel als auszugaus dem katasteramt und ihrer auffassung zur missionierung von juden zum christentum auch aussenpolitische themen an, und zwar in konfliktverschaerfender wirkung.

folgender link dazu:

http://juden.judentum.org/christlicher-fundamentalis…

„…Der BJSD distanziert sich auch von den Zielsetzungen der „Partei Bibeltreuer
Christen“ (PBC), die mit den Auffassungen einer demokratischen, pluralistischen
Gesellschaft unvereinbar sind. „Während die Länderregierungen christlichen
Religionsunterricht (…) Stück für Stück entfernen, wird der Islam, die
gewaltbereiteste Religion der Welt (…) heute schon in drei Bundesländern
unschuldigen Kindern in Schulen gelehrt.“ So erregt sich
PCB-Bundesgeschäftsführer Jürgen Künzel und ergänzt: „Auch in Deutschland hat die
Unterwanderung der Parteien durch Muslime begonnen.“ …“

Manche Juden distanzieren sich von Demonstration
deutscher Christen für Israel

Von Toby Axelrod

_"…Berlin, 25. August (JTA) Vergangenen Samstag fand eine der größten Pro-Israel Demonstrationen
statt, die Deutschland in letzter Zeit gesehen hat - allerdings ohne die Unterstützung
deutsch-jüdischer Gruppen.

Die Demonstranten, die israelische Fahnen schwenkten und unter dem Slogan ?Deutschland an die
Seite Israels? marschierten, waren zumeist fundamentalistische Christen, die einen
palästinensischen Staat ablehnen und glauben, dass die jüdische Kontrolle über das biblische Land
Israel eine Voraussetzung für die Rückkehr Jesu ist.

Während die hiesige israelische Botschaft für die Veranstaltung, die nach Schätzungen der Polizei
rund 4000 Teilnehmer zählte, warb, und dort Informationsmaterial verteilte, distanzierte sich der
Bundesverband Jüdischer Studenten in Deutschland e.V. (BJSD) deutlich von der Auffassung, dass
Juden Jesus als ihren Erlöser anerkennen müssten. Laut einer Erklärung, die von einer Handvoll
jüdischer Studenten auf der Demonstration verteilt wurde, distanzierte sich die Vereinigung auch
von der anti-islamischen Einstellung einiger Organisatoren.

Ihr Protest, der die Aufmerksamkeit der deutschen Medien erhielt, warf die Frage auf, die auch
anderswo gestellt wird: Wie weit sollen die Unterstützer Israels gehen, um in schweren Zeiten
Unterstützung zu erlangen?

In den Vereinigten Staaten sind jüdische Gruppen und israelische Diplomaten weniger widerwillig,
wenn es darum geht, während der gegenwärtigen israelisch- palästinensischen Gewalt Unterstützung
für Israel von evangelikalen Christen zu erhalten. Im Oktober soll dort eine große christliche
Demonstration für Israel stattfinden.

In Deutschland dagegen gibt es weit weniger evangelikale Christen, und sie sind kaum akzeptiert,
nicht einmal bei Angehörigen der evangelischen Kirche.

Für die jüdischen Studenten auf der Demonstration kann es keine Kompromisse geben. Auf dem
Flugblatt der Studenten heißt es: ?Viele fundamentalistischen Gruppen erkennen das Existenzrecht
von Juden nicht an, insofern sie nicht an Jesus glauben, das heißt, den christlichen Glauben
annehmen. Diese Bestrebungen verurteilen wir aufs Schärfste.

Gleichzeitig distanzieren wir uns von der politischen Ausrichtung der Veranstaltung, deren
Hauptredner, Ludwig Schneider, in der Vergangenheit gefordert hat, Israel müsse einen ?Heiligen
Krieg? führen gegen die, ?die dich, oh Gott, hassen.? Diese Hetze gegen Muslime lehnen wir strikt
ab.?

Soweit das Flugblatt der Studenten. Günter Keil, Vorsitzender der fundamentalistischen
Dachorganisation ?Brücke Berlin Jerusalem?, die die Demonstration organisiert hat, bestreitet
beide Punkte.

Er gibt zu, dass für ihn das Judentum durch die Akzeptanz Jesu vervollkommnet werde, betont aber,
dass seine Gruppe keine Abteilung habe, die mit der Mission von Juden beauftragt sei.

Keil zu JTA: ?Wir haben nichts gegen das palästinensische Volk, aber für uns sind Palästinenser
Araber. Der Begriff ?Palästinenser? ist eine Erfindung… also kann es keinen palästinensischen
Staat in Israel geben.?

Keil, dessen Gruppe nach eigenen Angaben 500 Gebetskreise in ganz Deutschland betreibt, sagte,
dass die Demonstration absichtlich auf einen Samstag gelegt wurde, um deutlich zu machen, dass sie
von nichtjüdischen Gruppen veranstaltet werde, und nicht von der israelischen Botschaft.

Die israelischen Botschaft publizierte den Demonstrationsaufruf auf ihrem elektronischen
Newsletter, und Botschafter Shimon Stein nahm bei einer Feierstunde in der Botschaft in Berlin
vergangenen Freitag eine Unterstützungserklärung der Organisation entgegen, mit mehr als 6000
Unterschriften, die von der Internetseite Jerusalem-Shalom gesammelt wurde.

Diese stillschweigende Unterstützung war für viele Beobachter beunruhigend.

?Ich teile das Ziel, Solidarität mit Israel zu zeigen, aber ich sehe hier einige Probleme?, sagt
Martin Kloke, Experte für deutsch israelische Beziehungen und Herausgeber eines Schulbuchverlages
in Berlin. ?Manche der Gruppen hier unterstützen Israel nur, weil sie glauben, dass Israel und die
Juden in der Endzeit eine bestimmte Rolle spielen, und sie glauben, dass wir uns schon heute in
dieser Endzeit befinden.?

?Wenn jemand für Israel demonstriert, für eine gerechte Sache, soll ich ihm sagen: Demonstriert
bitte nicht??, fragt Mordechay Lewy, Gesandter an der hiesigen israelischen Botschaft. ?Das ist
ein freies Land, und ich kann sie nicht davon abhalten.?

Die Demonstranten zogen vom Auswärtigen Amt zum Reichstag, wo eine Kundgebung mit mehreren Rednern
abgehalten wurde, untermalt von israelischer und jüdischer Musik.

Viele Demonstranten schwenkten israelische Fahnen, einige trugen Kipot und Davidsterne, obwohl sie
nach eigenen Angaben keine Juden waren.

Die Schilder trugen Aufschriften wie ?Wir stehen an der Seite Israels?, ?Gott segne dich? und
?Christen an der Seite Israels?. Eine Frau trug ein großes, handgemaltes Plakat mit einem Kreuz
auf gelbem Hintergrund. Auf dem Kreuz war ein großes Herz abgebildet, darin ein Davidstern.

Auf der Tribüne wurde ein Schofar geblasen, und einige Demonstranten, die selbst Schofarhörner
mitgebracht hatten, stimmten mit ein. Das Shma wurde auf Hebräisch gesungen, und viele in der
Menge sangen mit. Die deutschen Politiker wurden gesegnet, viele streckten dazu beide Arme nach
oben, dem Reichstag entgegen.

?Die Passanten wussten nicht, wer diese Demonstranten waren?, sagte Uriel Kashi, Mitglied des
Bundesverbandes der Jüdischen Studierenden in Deutschland, der die Protestflugblätter verteilte.
?Als Ludwig Schneider sprach, waren viele Leute schockiert, und entwickelten eine ablehnende
Haltung gegenüber der Solidarität mit Israel.?

Schneider, ein Journalist, der seit mehr als 25 Jahren in Israel lebt, rief der Menge zu: ?Wer
auch immer Israel hasst, hasst Gott.

? Der Applaus der Menge wurde besonders laut, als Schneider rief, die blutdürstigen Feinde Israels
sollten sich unserem Gott zuwenden.

?Wir arbeiten streng auf biblischer Basis?, erklärt Keil von der ?Brücke Berlin Jerusalem?. ?Wir
sprechen nicht von besetzten Gebieten oder dem Westjordanland, sondern von Judäa und Samaria.
Unserer Meinung nach gehören sie zu Israel.? Kloke erklärt, manche Gruppen seien so extrem, dass
sie die Ermordung des israelischen Premierministers Yizhak Rabin als Strafe Gottes bewerten, die
Israel davon abhalten sollte, Land zurückzugeben. Das hat Kloke in einem Aufsatz in der deutschen
Zeitschrift ?Israel & Palästina? dokumentiert.

Cathy Palmer, eine Demonstrantin aus Florida, kam zur Kundgebung, um dagegen zu protestieren, dass
Israel Land aufgibt gegen Frieden.

?Gott wird uns mit Katastrophen dafür strafen, mit Flut und Feuer?, sagte sie.

Gefragt, ob Rabin ein Beispiel sei für jemanden, der von Gott gerichtet wurde, sagte sie ?Ja.?

?Trotz allem begrüßt die israelische Botschaft seit vielen Jahren diese Solidarität?, meint Kloke,
der die Demonstration beobachtete. ?Sie behauptet, Israel sei einsam und habe nur wenige Freunde,
also könne man nicht wählerisch sein.?

Diese Ansicht wurde durch die Kundgebung unterstrichen, auf der Informationsmaterial der
israelischen Botschaft und des jüdischen Nationalfonds (JNF) neben christlich-fundamentalistischem
Material über das Heilige Land und das Neue Testament feilgeboten wurden.

?Wir haben so wenige Freunde in Deutschland in dieser für Israel so schlimmen Zeit?, meinte Sara
Rozenbaum, Vertreterin des JNF in Deutschland. ?Unsere christlichen Freunde sind immer mit uns
zusammen an der Front für Israel.

Ich versuche, nicht an den missionarischen Aspekt zu denken, weil ich aus einer religiösen Familie
stamme, und ich liebe meine Familie, und ich liebe meine Religion.?

Lewy denkt, dass diejenigen, die die Ermordung an Rabin rechtfertigen, Fanatiker seien. Aber es
dürfe keine Hexenjagd auf Leute geben die etwas für Israel tun.

Übersetzung: Oliver Glatz …"_

hier der original-text:

http://www.bjsd.de/presse/pe20020825_jta.html

beste gruesse, lego

Warum den Unfig nicht kurz und bündig?

http://www.pbc.de/ dort auf Wahlprogramm kurz und bündig gedrückt?

es gibt nun mal Spinner aller Art auf der Welt… mit ca. 70.000 Wählern keine ernstzunehmende Bedrohung.

Gruß Ivo

Oder wie PCB :smile:))
hi Matthias
das Programm ist doch schlicht politischer Sondermüll!

Zu Punkt 2:
Leider und Gottseidank reichen Verfassungswidrige Tendenzen eben nicht zum Parteiverbot aus, sondern es muß noch eine „Aktiv kämpferische Haltung“ dazukommen…

Und die fehlt bei diesen Traumtänzern eindeutig.

Gruß
Mike