PC für 13-jährigen

Hallo,

das „Problem“ werden fast alle Eltern kennen oder irgendwann bekommen: Der Filius wünscht sich einen PC. Klar, für die Schule. Und weil alle anderen auch einen besitzen. Natürlich sollen auch Spiele darauf laufen.
Wenn ich einfach einen Büro-PC ausmustere, wird mein Sohn daran wohl nicht viel Freude haben können, weil die Dinger für die Textverarbeitung immer schnell genug waren- aber für Spiele?
Auch wenn das (angeblich) nicht im Vordergrund steht, werde ich ein neues Gerät kaufen müssen. Eine grundsätzliche Anleitung kann ich meinem Sohn sicherlich zukommen lassen, wenn auch nicht mit Spielen.
Gibt es Anleitungen auf CD-Rom, die auch Kinder und Jugendliche benutzen mögen? Gibt es sinnvolle Programme und Anwendungen für die Schule? Wäre auch gleichzeitig ein Internet-Zugang sinnvoll?
Was ist überhaupt Eurer Erfahrung nach eine brauchbare Grundausstattung? Nimmt man einen gewöhnlichen Büro-PC mit Monitor, Tastatur und Mouse, eventuell noch einen Tintenstrahldrucker oder gibt es besser geeignete, spezielle Angebote und Konfigurationen?
Für entsprechende Hinweise bin ich dankbar, aber auch für Erfahrungen, wofür nach einiger Zeit der PC hauptsächlich verwendet wird.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

Hallo!

das „Problem“ werden fast alle Eltern kennen oder irgendwann
bekommen: Der Filius wünscht sich einen PC. Klar, für die
Schule. Und weil alle anderen auch einen besitzen. Natürlich
sollen auch Spiele darauf laufen.
Wenn ich einfach einen Büro-PC ausmustere, wird mein Sohn
daran wohl nicht viel Freude haben können, weil die Dinger für
die Textverarbeitung immer schnell genug waren- aber für
Spiele?

Also der Fachhändler hat zu uns gemeint, wenn das Kind spielen will, kaufen Sie keinen PC, sondern eine Konsole, weil die Technik ändert sich nicht so schnell. (Ca. 400,- für das Gerät und ca. 100,- für jedes Spiel) Wer Up to Date im Spielebereich sein will, muß sich eigentlich alle 6 Monate einen neuen PC kaufen, weil die Software regelmäßig erweitert wird und immer mehr Hardware-Power erfordert. Und welche Familie kann das schon?

Leider kann man auf einer Konsole (Nintendo u.Co.) nur spielen und wir wollen weder Gameboy noch Nintendo u. Co. in unserem Hause haben, deshalb haben wir uns mit unserem Sohn (knapp 9) beraten und uns darauf geeinigt, daß wir doch lieber einen PC anschaffen. (Unser jetziger „Standard“ ist ein 133-Pentium Rechner mit 32 MB RAM, den mein Mann mit Sound und Grafikkarte und einer zusätzlichen Festplatte ausgerüstet hat. Dieser PC ist aber (obwohl erst 2 Jahre alt) nicht (mehr) aufrüstbar, weil seit dessen Kauf sich ein Technikwandel vollzogen hat. Es gibt jetzt nicht mehr PCI-Steckkarten, sondern Standard sind AGP-Karten, die Netzteile heißen jetzt ATX (glaube ich), so daß die Computer, die vor Juli 2000 auf dem Markt waren, sozusagen vor der Stunde X liegen. Diese technischen Änderungen sagen übrigens nichts über ihre Leistungsfähigkeit aus, sondern eigentlich nur über ihre Aufrüstbarkeit.

Vorteile: seit wir unseren ersten PC angeschafft haben, hat sich die Technik extrem vereinfacht. Oft klappt es wirklich: auspacken, anschließen und spielen.

Als Quintessenz unserer Recherchen haben wir folgende Erkenntnisse gewonnen.

  1. Es bringt im privaten Bereich (uns) nichts einen PC zu kaufen, der mehr als 2000,- kostet, damit dieser dann aufrüstbar sein soll. Bis wir den PC aufrüsten (so ca. nach 2-3 Jahren), ist er nicht mehr aufrüstbar und gehört längst zum alten Eisen im Vergleich zum Marktstandard.

  2. Besser ist einen PC um die 2000,- (incl. Monitor und Drucker dann wohl doch eher so um die 3000,-, aber Monitor und Drucker wechseln wir halt nicht so oft) zu kaufen.

  3. Für Internet (das weiß ich aus dem Büro) würde ein 133-Pentium ausreichen (mind. 64 MB sind da aber zu empfehlen). Hinzu kommt die ISDN-Anlage (auf Dauer preiswerter und vor allem schneller (und damit wieder preiswerter) als Modem, nach dem, was uns gesagt wurde).

  4. Zum Spielen reicht der PC im Zweifel nie aus. Anders herum, die Spiele, die jetzt auf dem Markt sind, verlangen um die 200 Mhz (außer ganz abgefahrene, aber ich glaube verstanden zu haben, daß euer Sohn bisher noch keinen PC und keine PC-Spiele hatte, also wird er ja nicht gleich das neueste vom neuesten brauchen) - vor allem gute PC-Spiele mit pädagogischem Nutzwert (Ravensburger, Cornelsen u.Co) eher weniger als mehr. Vorteil: da sie sozusagen schon Schnee von gestern sind, werden sie inzwischen mehr und mehr verramscht und geraten damit in die Taschengeldzone.

Ich habe unserem Sohn letztens ein Programm gekauft (ab 10), daß Physikkenntnisse in die STAR WARS-Geschichte einbettet, das Spiel finde ich toll, unser Sohn findet es megacool und es hat 17,- (ursprünglich 89,95 - dafür ist es auch noch zu haben) gekostet.

  1. Für Spiele wichtig ist eine gute (3D-)Grafikkarte und Sound (der kostet ab 30,- DM (Soundkarte) und ab 50,- DM (Boxen)) und - gut für die Augen des Kindes - ein Monitor nicht unter 17 Zoll. Oh, und natürlich Gamepad oder Joystick. Die sind von Preis und Ausstattung her ganz unterschiedlich.

  2. Außerdem sollte man eine grooooße Festplatte haben, wenn man nicht ständig Spiele runterwerfen will, um ein neues installieren zu können. Jedes Spiel für sich hat inzwischen etliche MB. Dazu mindestens 64 MB RAM (ab 500 Mhz sind 128 eher Standard).

  3. Wir haben (vor zwei Jahren) einem Tintenstrahldrucker den Vorzug gegeben vor einem Laserdrucker, da wir (auch wegen Spiele und so) in Farbe drucken können wollten.

  4. Wenn ihr kaufen wollt, wartet bis nach Weihnachten. Mehrere Händler haben uns das geraten, da im Herbst neue Techniken auf den Markt kommen sollen, so daß „Auslaufmodelle“ rapide im Preis sinken werden.

Noch so nebenbei bemerkt:

Unser Sohn geht seit neuestem in der Schule in die ComputerAG und ist restlos begeistert. Kurse werden aber z.B. auch an der VHS oder KEB speziell für Jugendliche angeboten. Man könnte sich aber sicher auch als Eltern zusammentun und einen pädagogisch orientierten Studenten (manchmal gehen Informatik-Studenten, aber sie sollten definitiv auch pädagogisches Geschick haben) mit guten Software-Kenntnissen engagieren.

Und vor zwei Wochen hat mein Schwager einen PC im Büro ausgemustert (133-Pentium, 15 Zoll Monitor), seitdem ist bei uns von Gameboy eigentlich nicht mehr die Rede und unser Sohn ist wunschlos glücklich. Wir haben im SecondHand eine weitere Festplatte erstanden, sowie Boxen und Soundkarte zusätzlich gekauft. (Kostenpunkt ca. 250,- DM)

Wir waren übrigens froh, HeimarbeitsPC und SpielePC trennen zu können. Weil bei den ständigen rauf auf den PC, runter vom PC-Aktionen (was die Spiele betraf), haben wir Eltern doch etliche Zeit vor dem PC gehockt, weil er immer öfter abgestürzt ist. Fluch!

Natürlich wird dieser PC auch irgendwann zu klein sein (wir haben einige wenige Spiele, die darauf warten, in Aktion zu treten, wenn mein Mann und ich uns auch noch einmal einen neuen zulegen für Internet und Heimarbeit), aber wir haben ihm ein PC-Sparkonto eingerichtet, wo er Taschengeld, Geburtstag, Weihnachten etc. parken kann und sich davon Neues oder Ergänzungen oder Software kaufen kann. Oder eben eventuell in ein, zwei Jahren einen Tower (ohne Monitor und weiteres Zubehör) mit mehr Hardwarepower … und dann einen größeren Monitor und und …

Auch wenn das (angeblich) nicht im Vordergrund steht, werde
ich ein neues Gerät kaufen müssen. Eine grundsätzliche
Anleitung kann ich meinem Sohn sicherlich zukommen lassen,
wenn auch nicht mit Spielen.

s.o.

Gibt es Anleitungen auf CD-Rom, die auch Kinder und
Jugendliche benutzen mögen?

Ja, gibt es. Schau mal die Harry Hops-Spiele von Ubi Soft(?). Ob die Spiele noch was für deinen Sohn sind, bezweifle ich, aber es gibt aus der Reihe auch eine CD über PC und Funktionsweise. Und es gibt sicher noch mehr.

Und geh´ mal in den Buchhandel. Dort ist die Auswahl an guten PC-Spielen nämlich oft größer als im PC-Laden. Oft kann man im Buchhandel auch in die Spiele reinschnuppern, bevor man sich entschließt, sie zu kaufen.

Außerdem lernen die Kiddis das schneller als unsereiner. Zumal, falls wirklich alle Kollegen schon einen haben sollten! Bei unserem Sohn (eigene Aussage) in der Klasse (4. Klasse Grundschule, dörflicher Charakter) ist er momentan der bestausgerüstete. Es gibt noch ca. 5 oder 6 andere mit eigenem PC in der Klasse (zwischen 60 und 90 Mhz).

Gibt es sinnvolle Programme und

Anwendungen für die Schule?

Ja, schaut im Buchhandel! Inzwischen gehen viele Schulbuchverlage dazu über, CD Roms mit Spielen zu ihren Schulbüchern zu veröffentlichen. (Vokabeltrainer etc.) Dann bräuchtet ihr noch Kopfhörer und Micro. Eine Freundin von mir hat das jetzt gekauft für Englisch 6. Klasse und sagt, das Programm sei zwar nicht billig (150 DM), aber wirklich gut gemacht. Sie selbst habe auch schon mal versucht, ihr Englisch aufzufrischen.

Wäre auch gleichzeitig ein

Internet-Zugang sinnvoll?

Ich würde Familienrat halten und fragen, wer Interesse daran hat. Wir sind bisher ohne ausgekommen, aber ich arbeite inzwischen beruflich soviel mit INTERNET, daß ich inzwischen ganz heiß darauf bin, demnächst auch zu Hause surfen zu können. (Mit etwas sorgenvollem Blick auf unsere Telefonrechnung, aber mal sehen.)

Und aus meiner beruflichen Sicht (ich bin Studienberaterin) erscheint mir die frühe (maßvolle!) Gewöhnung an PC, Internet und Co. für unsere Kiddis extrem wichtig.

Was ist überhaupt Eurer Erfahrung nach eine brauchbare
Grundausstattung? Nimmt man einen gewöhnlichen Büro-PC mit
Monitor, Tastatur und Mouse, eventuell noch einen
Tintenstrahldrucker oder gibt es besser geeignete, spezielle
Angebote und Konfigurationen?

Sogenannte Multimedia-PCs. Das ist im Grunde nichts anderes als euer Büro-PC, bloß daß er über Grafik- und Soundkarte (oft Onboard, also nicht wählbar, weil fest installiert und im Komplettpreis bereits enthalten und damit nicht hinausdividierbar) verfügt, oft ein eingebautes (Schrott?)modem hat und eventuell Boxen gleich mitverkauft werden. Ergo, man nehme einen guten (Büro)PC und statte ihn lieber einzeln mit dem aus, was man für nötig, sinnvoll und bezahlbar hält.

Für entsprechende Hinweise bin ich dankbar, aber auch für
Erfahrungen, wofür nach einiger Zeit der PC hauptsächlich
verwendet wird.

Bei uns nach wie vor erst mal noch für das Spielen. Bei meiner Freundin (vier Kinder zwischen 7 und 17) inzwischen bei den größeren auch für Schule, Hausaufgaben, emails verschicken, Internet-Surfen etc. Aber unser Sohn lernt jetzt, seit er seinen eigenen PC hat, bereits, Spiele selbst zu (de)installieren und sich Gedanken zu machen, wenn der Rechner abstürzt, woran das liegen könnte. Ergo: auch Spielen bildet und Kinder lernen ja sowieso spielend, gelle.

Gruß
Wolfgang

Viel Spaß mit eurem PC (wie klar geworden sein dürfte, sind wir eine Familie, in der alle Spaß und Interesse (beruflich wie privat) am PC haben)

Susanne

ich weiss nicht was ein büro pc ist… aber sagen wir mal ein k6-2/300 oder ein 300er celeron wäre so was, sollte wenn dein sohn kein hardcore-gamer ist mit der investition von unter 200 dm für ne tnt2 64bit noname karte doch die meisten gängigen spiele beherrschen.
und wennes sockel sieben hat, kannst du ihn bis 550 mhz aufpumpen für nochmal 200 +/- n bisschen.

davon abgesehn, warum immer komplettkisten kaufen, wenn sich die berge von pc gehäusen türmen, board, proz, ram reicht doch fürne aufrüstung so einer bürogurke

hh

Also das wird jetzt ein bisschen mehr Arbeit…

Hallo ers’mal,

Also der Fachhändler hat zu uns gemeint, wenn das Kind spielen
will, kaufen Sie keinen PC, sondern eine Konsole, weil die
Technik ändert sich nicht so schnell. (Ca. 400,- für das Gerät
und ca. 100,- für jedes Spiel) Wer Up to Date im Spielebereich
sein will, muß sich eigentlich alle 6 Monate einen neuen PC
kaufen, weil die Software regelmäßig erweitert wird und immer
mehr Hardware-Power erfordert. Und welche Familie kann das
schon?

Also ich studier Informatik und arbeite/spiele schon seit ich 6 Jahre alt bin mit Computern(C64, Amiga, PC). Teilweise muss ich obigem Recht geben: zum spielen allein tut’s 'ne Konsole, ABER da kommt’s schon wieder auf die Spiele an. Mir sind keine besonders pädagogisch wertvollen Spiele oder Lernprogramme bekannt, die auf Konsole laufen. Und Echtzeitspiele (z.B Command&Conquer) lassen sich am PC viel besser spielen.
Dass man alle 6 Monate einen neuen PC kaufen muss ist Blödsinn *sorry*. Maximal (also wenn jemand wirklich ein Freak ist) muss man alle 6 Monate aufrüsten. Meistens kommen neue Generationen von Grafikkarten alle 6 Monate 'raus, aber normalerweise werden sie dann noch gar nicht unterstützt. Im Normalfall reicht eine 1-2 Jahre alte Grafikkarte für fast alle Spiele. Kostenpunkt: unter 200-400 DM.

(Unser jetziger „Standard“ ist ein 133-Pentium
Rechner mit 32 MB RAM, den mein Mann mit Sound und Grafikkarte
und einer zusätzlichen Festplatte ausgerüstet hat. Dieser PC
ist aber (obwohl erst 2 Jahre alt) nicht (mehr) aufrüstbar,
weil seit dessen Kauf sich ein Technikwandel vollzogen hat. Es
gibt jetzt nicht mehr PCI-Steckkarten, sondern Standard sind
AGP-Karten, die Netzteile heißen jetzt ATX (glaube ich), so
daß die Computer, die vor Juli 2000 auf dem Markt waren,
sozusagen vor der Stunde X liegen. Diese technischen
Änderungen sagen übrigens nichts über ihre Leistungsfähigkeit
aus, sondern eigentlich nur über ihre Aufrüstbarkeit.

NICHT aufrüstbar gibt’s nicht. Neues Gehäuse (ATX) für 100 DM, Motherboard für 300 DM, und CPU (z.B. AMD Duron) für 300-400 DM. und die Kiste sollte eigentlich schon wieder laufen. Klar, ob’s sich lohnt ist eine andere Sache. Für Technikbegeisterte ist es nicht billiger, aber es macht mehr Spaß und man lernt sehr viel. Übrigens muss man kein Fachmann sein um so 'nen PC aufzurüsten, das kann inzwischen fast jedes Kind (und das mein ich wörtlich).
Was ich eigentlich sagen will: Wenn das Kind sich ein bisschen mit dem Computer beschäftigt, und das sollte es, dann wird das aufrüsten zu einer Art Sport, und es macht viel Spass. Ich weiss, dass es praktisch immer probleme gibt, aber die machen den Reiz aus :wink:

Vorteile: seit wir unseren ersten PC angeschafft haben, hat
sich die Technik extrem vereinfacht. Oft klappt es wirklich:
auspacken, anschließen und spielen.

Einfacher ja, aber dass es nach 2 Wochen noch stabil läuft, dafür würd’ ich nicht meine Hand ins Feuer legen :wink:

  1. Es bringt im privaten Bereich (uns) nichts einen PC zu
    kaufen, der mehr als 2000,- kostet, damit dieser dann
    aufrüstbar sein soll. Bis wir den PC aufrüsten (so ca. nach
    2-3 Jahren), ist er nicht mehr aufrüstbar und gehört längst
    zum alten Eisen im Vergleich zum Marktstandard.

Anmerkung: Wenn man einen PC hat, den man intensiver nutzt, dann wird man den sowieso „ständig“ aufrüsten. Kosten: 200-400 Dm pro Halbjahr. Man gibt zwar dann genauso viel in 3 Jahren aus, als wenn man einen Komplett-PC kauft, aber man hat den Erfahrungsgewinn und während des Zeitraumes eine möglichst aktuelle Maschine. Ausserdem ist es angenehmer nicht mit einem Schlag 2000-3000 DM ausgeben zu müssen!

  1. Besser ist einen PC um die 2000,- (incl. Monitor und
    Drucker dann wohl doch eher so um die 3000,-, aber Monitor und
    Drucker wechseln wir halt nicht so oft) zu kaufen.

Stimme ich zu. Kleiner Tipp: neue AMD-CPUs sind im Preis/Leistungsvergleich billiger als Intel-CPUs. Mein Vorschlag: AMD DURON mit einer Taktfrequenz von über 600 MHz.

  1. Für Internet (das weiß ich aus dem Büro) würde ein
    133-Pentium ausreichen (mind. 64 MB sind da aber zu
    empfehlen). Hinzu kommt die ISDN-Anlage (auf Dauer preiswerter
    und vor allem schneller (und damit wieder preiswerter) als
    Modem, nach dem, was uns gesagt wurde).

Mit Internet würd’ ich vorsichtig sein bei Kindern. Meist vergessen sie die Zeit und die Online-Gebüren steigen und steigen und steigen. Wenn ihr ca. 80DM für eine Flatrate ausgeben wollt, dann sucht euch BITTE nicht die Telekom aus. Viele andere Anbieter (z.B. Mobilcom) sind genausogut und haben eine kürzere Vertragslaufzeit. Während die Telekom ihre Kunden 1 Jahr lang bindet, kann man bei Mobilcom monatlich kündigen, falls es zu teuer wird, oder ein Anderer Anbieter billiger ist.

  1. Zum Spielen reicht der PC im Zweifel nie aus. Anders herum,
    die Spiele, die jetzt auf dem Markt sind, verlangen um die 200
    Mhz (außer ganz abgefahrene, aber ich glaube verstanden zu
    haben, daß euer Sohn bisher noch keinen PC und keine PC-Spiele
    hatte, also wird er ja nicht gleich das neueste vom neuesten
    brauchen) - vor allem gute PC-Spiele mit pädagogischem
    Nutzwert (Ravensburger, Cornelsen u.Co) eher weniger als mehr.
    Vorteil: da sie sozusagen schon Schnee von gestern sind,
    werden sie inzwischen mehr und mehr verramscht und geraten
    damit in die Taschengeldzone.

Ich selbst habe mit der Lernsoftware von Cornelsen (englisch, Französisch) sehr gern gelernt, aber das ist Geschmackssache. Und es stimmt, dass Spiele einer der Hauptursachen für neue Hardware sind. Denn fast keine andere Software nützt den Computer so aus. (Ausser vielleicht Bildbearbeitungen und Filme)

  1. Für Spiele wichtig ist eine gute (3D-)Grafikkarte und Sound
    (der kostet ab 30,- DM (Soundkarte) und ab 50,- DM (Boxen))
    und - gut für die Augen des Kindes - ein Monitor nicht unter
    17 Zoll. Oh, und natürlich Gamepad oder Joystick. Die sind von
    Preis und Ausstattung her ganz unterschiedlich.

Die Soundkarte darf für einen Spieler ruhig auch mal 100 DM kosten, muss aber nicht. Grafikkarten sind das teuerste am Computer. Alle 6 Monate kommt eine neue Generation 'raus, und die Karten kosten dann auch noch bis zu 1000 DM! Soviel wie der Rest vom Computer! Normalerweise reicht eine Grafikkarte der letzten oder vorletzten Generation, die kosten dann etwa 400-500 DM. Beim Monitor nicht unter 17 Zoll anfangen! TFT Bildschirme (die flachen :smile: sind zwar schön, aber zu teuer (ab 2000DM) und für Spiele nicht geeignet, weil zu langsam.

  1. Außerdem sollte man eine grooooße Festplatte haben, wenn
    man nicht ständig Spiele runterwerfen will, um ein neues
    installieren zu können.

Festplatten gehören zum Günstigstem am Computer. 20-30 GB sollten es sein, dafür werden bis zu 400 DM fällig. Ihr braucht KEINE SCSI Festplatte, falls euch irgendjemand das aufschwatzen will! EIDE-Festplatten sind um die Hälfte billiger und inzwischen fast genauso schnell. (Hersteller-Tipp: Maxtor oder IBM)

Dazu mindestens 64 MB RAM (ab 500 Mhz sind 128
eher Standard).

Für Spiele sollten es schon 128 MB SDRAM Arbeitsspeicher sein(ist zur Zeit verdammt teuer).

  1. Wir haben (vor zwei Jahren) einem Tintenstrahldrucker den
    Vorzug gegeben vor einem Laserdrucker, da wir (auch wegen
    Spiele und so) in Farbe drucken können wollten.

Würde ich auch, solange nicht sehr viel Text gedruckt wird. Kostenpunkt: 400-600 DM

  1. Wenn ihr kaufen wollt, wartet bis nach Weihnachten. Mehrere
    Händler haben uns das geraten, da im Herbst neue Techniken auf
    den Markt kommen sollen, so daß „Auslaufmodelle“ rapide im
    Preis sinken werden.

Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip sollte es sein. Bei solch einem Angebot kann man eigentlich nicht mehr viel Falsch machen. Natürlich lohnt es sich zu vergleichen, z.B. im Internet.

Noch so nebenbei bemerkt:

Unser Sohn geht seit neuestem in der Schule in die ComputerAG
und ist restlos begeistert. Kurse werden aber z.B. auch an der
VHS oder KEB speziell für Jugendliche angeboten. Man könnte
sich aber sicher auch als Eltern zusammentun und einen
pädagogisch orientierten Studenten (manchmal gehen
Informatik-Studenten, aber sie sollten definitiv auch
pädagogisches Geschick haben) mit guten Software-Kenntnissen
engagieren.

was heisst hier manchmal? Informatik-Studenten sind die Soz-Päds von Morgen ! *g*

Und vor zwei Wochen hat mein Schwager einen PC im Büro
ausgemustert (133-Pentium, 15 Zoll Monitor), seitdem ist bei
uns von Gameboy eigentlich nicht mehr die Rede und unser Sohn
ist wunschlos glücklich. Wir haben im SecondHand eine weitere
Festplatte erstanden, sowie Boxen und Soundkarte zusätzlich
gekauft. (Kostenpunkt ca. 250,- DM)

Also nochmal: Wenn ihr 2000-3000 DM habt, dann investiert die! Wenn euer Sprössling sich mit weniger zufrieden gibt, auch gut. Aber wenn er Gefallen daran finden den Compi aufzurüsten (und ich kenne niemanden, der das nicht gerne macht), dann sorgt dafür, dass er seinen Computer von seinem eigenem Taschengeld aufrüstet. Das fördert den richtigen Umgang mit Geld und er wird sich intensiver mit der Materie beschäftigen (müssen). Natürlich sind Zuwendungen von der elterlichen Seite dann immer willkommen :wink:
Wichtig ist jedoch immer eine gute Basis. Ein PC mit 133 MHz ist wirklich nur noch eine bessere Schreibmaschine bzw. ein besserer Gameboy, die meisten Konsolen haben schon 400 MHz.

Wir waren übrigens froh, HeimarbeitsPC und SpielePC trennen zu
können. Weil bei den ständigen rauf auf den PC, runter vom
PC-Aktionen (was die Spiele betraf), haben wir Eltern doch
etliche Zeit vor dem PC gehockt, weil er immer öfter
abgestürzt ist. Fluch!

Nicht für den Schützling arbeiten, den Jungen (oder das Mädel) selber machen lassen. Vielleicht mit Hilfe. Die Kids die ich kenne sind sowieso meistens fitter als ihre Eltern, was das betrifft.

Natürlich wird dieser PC auch irgendwann zu klein sein (wir
haben einige wenige Spiele, die darauf warten, in Aktion zu
treten, wenn mein Mann und ich uns auch noch einmal einen
neuen zulegen für Internet und Heimarbeit), aber wir haben ihm
ein PC-Sparkonto eingerichtet, wo er Taschengeld, Geburtstag,
Weihnachten etc. parken kann und sich davon Neues oder
Ergänzungen oder Software kaufen kann. Oder eben eventuell in
ein, zwei Jahren einen Tower (ohne Monitor und weiteres
Zubehör) mit mehr Hardwarepower … und dann einen größeren
Monitor und und …

So isses richtig!

Was ist überhaupt Eurer Erfahrung nach eine brauchbare
Grundausstattung? Nimmt man einen gewöhnlichen Büro-PC mit
Monitor, Tastatur und Mouse, eventuell noch einen
Tintenstrahldrucker oder gibt es besser geeignete, spezielle
Angebote und Konfigurationen?

Sogenannte Multimedia-PCs. Das ist im Grunde nichts anderes
als euer Büro-PC, bloß daß er über Grafik- und Soundkarte (oft
Onboard, also nicht wählbar, weil fest installiert und im
Komplettpreis bereits enthalten und damit nicht
hinausdividierbar) verfügt, oft ein eingebautes
(Schrott?)modem hat und eventuell Boxen gleich mitverkauft
werden. Ergo, man nehme einen guten (Büro)PC und statte ihn
lieber einzeln mit dem aus, was man für nötig, sinnvoll und
bezahlbar hält.

Würd ich auch sagen. Und wenn man dann merkt, das die Ambitionen des Kleinen größer werden: dann aufrüsten lassen.

Den PC wird man wohl als Kind immer Hauptsächlich für Spiele benutzen. Aber auch Hausaufgaben lassen sich gut bewältigen, und Sprachenlernen machte mir persönlich am meisten Spass am PC.

In diesem Sinne: Viel Spass und viel Glück.

MfG Maxxx

PS: Wenn ihr keinen Bekannten habt, der sich mit Computern auskennt (besonders was den Kauf betrifft), dann stehe ich immer zur Verfügung. Einfach 'ne Mail schreiben.

Also das wird jetzt ein bisschen mehr Arbeit…

Sorry, aber wenn ich mal loslege, kann´s schon etwas länger werden.

Hallo ers’mal,

Hi!

Also ich studier Informatik und arbeite/spiele schon seit ich
6 Jahre alt bin mit Computern(C64, Amiga, PC). Teilweise muss
ich obigem Recht geben: zum spielen allein tut’s 'ne Konsole,
ABER da kommt’s schon wieder auf die Spiele an. Mir sind keine
besonders pädagogisch wertvollen Spiele oder Lernprogramme
bekannt, die auf Konsole laufen.

Das ist der Punkt, warum wir keine Konsole wollen, erstens können wir den Umgang damit nicht so gut begleiten (immerhin ist unser Sohn erst 8!), weil wir keine Ahnung davon haben und der Gameboy auch unter die Bettdecke passt, und zweitens legen wir keinen Wert auf Command and Conquer (das mag für Erwachsene ein tolles Spiel sein, aber ich ziehe Spiele vor, wo Kommunikation und Kooperation bevorzugt eingesetzt werden), Ballerspiele und so.

Und Echtzeitspiele (z.B

Command&Conquer) lassen sich am PC viel besser spielen.
Dass man alle 6 Monate einen neuen PC kaufen muss ist Blödsinn
*sorry*. Maximal (also wenn jemand wirklich ein Freak ist)
muss man alle 6 Monate aufrüsten. Meistens kommen neue
Generationen von Grafikkarten alle 6 Monate 'raus, aber
normalerweise werden sie dann noch gar nicht unterstützt. Im
Normalfall reicht eine 1-2 Jahre alte Grafikkarte für fast
alle Spiele. Kostenpunkt: unter 200-400 DM.

Okay, mein Mann ist Ingenieur und trotz der Flüche hat er sicher seinen Spaß beim Basteln am Compi gehabt (und so manche Nacht damit verbracht) und auch schon so manches erweitert und dabei wesentliches gelernt. Aber es ist doch wohl Tatsache, wenn man mal von Spaß und Wissenserweiterungen abstrahiert, daß Erweiterungen unterm Strich teurer sind, als alle paar Jahre einen neuen PC zu kaufen.

Unser Sohn ist für Hardwarebasteleien - bitte korrigieren - noch etwas jung (jedenfalls ist sein Interesse für Software im Moment noch größer als für Hardware) - und sorry, aber wir haben das Geld so nicht in der Ecke stehen. Was das Taschengeld betrifft (seine Erweiterungen hat er vom Ersparten selbst bezahlen müssen und wird das auch weiterhin tun), er würde mehr als ein paar Monate brauchen, um sich - selbst bei unserer, wie ich finde, nicht knauserigen Vereinbarung (einem eigenen PC-Sparbuch, das großzügig bezuschußt wird) - größere Erweiterungen leisten zu können.

(Unser jetziger „Standard“ ist ein 133-Pentium
Rechner mit 32 MB RAM, den mein Mann mit Sound und Grafikkarte
und einer zusätzlichen Festplatte ausgerüstet hat. Dieser PC
ist aber (obwohl erst 2 Jahre alt) nicht (mehr) aufrüstbar,
weil seit dessen Kauf sich ein Technikwandel vollzogen hat. Es
gibt jetzt nicht mehr PCI-Steckkarten, sondern Standard sind
AGP-Karten, die Netzteile heißen jetzt ATX (glaube ich), so
daß die Computer, die vor Juli 2000 auf dem Markt waren,
sozusagen vor der Stunde X liegen. Diese technischen
Änderungen sagen übrigens nichts über ihre Leistungsfähigkeit
aus, sondern eigentlich nur über ihre Aufrüstbarkeit.

NICHT aufrüstbar gibt’s nicht. Neues Gehäuse (ATX) für 100 DM,
Motherboard für 300 DM, und CPU (z.B. AMD Duron) für 300-400
DM. und die Kiste sollte eigentlich schon wieder laufen. Klar,
ob’s sich lohnt ist eine andere Sache.

Das ist der Punkt. Ich glaube, wir sind mit unserem PC an einem Punkt angelangt, wo es für uns mehr Sinn macht, über einen Neukauf nachzudenken, als noch mehr Geld zu investieren, um den alten aufzurüsten. So wie ich meinen Mann kenne, wird der alte dann auseinandergenommen und erforscht - gegebenenfalls zusammen mit unserem Sohn.

Für Technikbegeisterte

ist es nicht billiger, aber es macht mehr Spaß und man lernt
sehr viel.

Das ist Tatsache.

Übrigens muss man kein Fachmann sein um so 'nen PC

aufzurüsten, das kann inzwischen fast jedes Kind (und das mein
ich wörtlich).

Stimmt, obwohl in Mathe eine Null und am Informatik-Studium gescheitert, kann ich das Teil inzwischen auch aufschrauben und das eine oder andere daran tun. Learning by doing. Sowieso das einzig richtige beim Computer. Je mehr ich allerdings über den Compi weiß, desto mehr werde ich in meiner Meinung bestätigt, daß ich noch gar nichts weiß …

Was ich eigentlich sagen will: Wenn das Kind sich ein bisschen
mit dem Computer beschäftigt, und das sollte es, dann wird das
aufrüsten zu einer Art Sport, und es macht viel Spass. Ich
weiss, dass es praktisch immer probleme gibt, aber die machen
den Reiz aus :wink:

Sollte unser Sohn den Wunsch verspüren, diesem Sport nachgehen zu wollen, gerne.

Vorteile: seit wir unseren ersten PC angeschafft haben, hat
sich die Technik extrem vereinfacht. Oft klappt es wirklich:
auspacken, anschließen und spielen.

Einfacher ja, aber dass es nach 2 Wochen noch stabil läuft,
dafür würd’ ich nicht meine Hand ins Feuer legen :wink:

Das ist der Grund, warum wir Spiele und Arbeits-Computer gerne getrennt haben. Mein Mann wollte auch mal an dem PC arbeiten, ohne vorher drei Nächte lang ihn erst mal wieder zum laufen bringen zu müssen.

  1. Es bringt im privaten Bereich (uns) nichts einen PC zu
    kaufen, der mehr als 2000,- kostet, damit dieser dann
    aufrüstbar sein soll. Bis wir den PC aufrüsten (so ca. nach
    2-3 Jahren), ist er nicht mehr aufrüstbar und gehört längst
    zum alten Eisen im Vergleich zum Marktstandard.

Anmerkung: Wenn man einen PC hat, den man intensiver nutzt,
dann wird man den sowieso „ständig“ aufrüsten.

Da ist was dran, aber ein neues Grundmodell von Zeit zu Zeit kann nicht schaden, denke ich.

Kosten: 200-400

Dm pro Halbjahr. Man gibt zwar dann genauso viel in 3 Jahren
aus, als wenn man einen Komplett-PC kauft,

von dem Komplett-PC sind wir inzwischen völlig ab. Wenn wir einen PC kaufen, dann nur einen selbst zusammengestellten - auch wenn das zunächst mal teurer zu sein scheint.

aber man hat den

Erfahrungsgewinn und während des Zeitraumes eine möglichst
aktuelle Maschine. Ausserdem ist es angenehmer nicht mit einem
Schlag 2000-3000 DM ausgeben zu müssen!

Wohl wahr!

  1. Besser ist einen PC um die 2000,- (incl. Monitor und
    Drucker dann wohl doch eher so um die 3000,-, aber Monitor und
    Drucker wechseln wir halt nicht so oft) zu kaufen.

Stimme ich zu. Kleiner Tipp: neue AMD-CPUs sind im
Preis/Leistungsvergleich billiger als Intel-CPUs. Mein
Vorschlag: AMD DURON mit einer Taktfrequenz von über 600 MHz.

Soweit waren wir inzwischen auch. Mein Mann dachte bisher nur immer, es müsste ein Pentium sein, inzwischen haben wir uns sagen lassen, AMD sei besser - und preiswerter.

  1. Für Internet (das weiß ich aus dem Büro) würde ein
    133-Pentium ausreichen (mind. 64 MB sind da aber zu
    empfehlen). Hinzu kommt die ISDN-Anlage (auf Dauer preiswerter
    und vor allem schneller (und damit wieder preiswerter) als
    Modem, nach dem, was uns gesagt wurde).

Mit Internet würd’ ich vorsichtig sein bei Kindern. Meist
vergessen sie die Zeit und die Online-Gebüren steigen und
steigen und steigen.

Ja, das hat uns bisher daran gehindert, weil Muttern ist sich nicht sicher, ob ihr das nicht auch so gehen könnte.

Wenn ihr ca. 80DM für eine Flatrate

Ne, ne, erst mal kleine Brötchen!

ausgeben wollt, dann sucht euch BITTE nicht die Telekom aus.
Viele andere Anbieter (z.B. Mobilcom) sind genausogut und
haben eine kürzere Vertragslaufzeit. Während die Telekom ihre
Kunden 1 Jahr lang bindet, kann man bei Mobilcom monatlich
kündigen, falls es zu teuer wird, oder ein Anderer Anbieter
billiger ist.

Besten Dank für den Tip!

  1. Für Spiele wichtig ist eine gute (3D-)Grafikkarte und Sound
    (der kostet ab 30,- DM (Soundkarte) und ab 50,- DM (Boxen))
    und - gut für die Augen des Kindes - ein Monitor nicht unter
    17 Zoll. Oh, und natürlich Gamepad oder Joystick. Die sind von
    Preis und Ausstattung her ganz unterschiedlich.

Die Soundkarte darf für einen Spieler ruhig auch mal 100 DM
kosten, muss aber nicht. Grafikkarten sind das teuerste am
Computer. Alle 6 Monate kommt eine neue Generation 'raus, und
die Karten kosten dann auch noch bis zu 1000 DM! Soviel wie
der Rest vom Computer! Normalerweise reicht eine Grafikkarte
der letzten oder vorletzten Generation, die kosten dann etwa
400-500 DM. Beim Monitor nicht unter 17 Zoll anfangen! TFT
Bildschirme (die flachen :smile: sind zwar schön, aber zu teuer
(ab 2000DM) und für Spiele nicht geeignet, weil zu langsam.

Das mit dem Flatscreen war mir neu. Besten Dank für die Info. Wir sprechen hier übrigens von einem achtjährigen und seiner Familie, nicht von einem Spielsüchtigen. In unserer Familie ist es übrigens Usus, gewisse Kompromisse zu schließen und die oben genannte Ausstattung übersteigt, wenn nicht unsere Wünsche, dann aber auf jeden Fall den Inhalt unserer Börse.

  1. Außerdem sollte man eine grooooße Festplatte haben, wenn
    man nicht ständig Spiele runterwerfen will, um ein neues
    installieren zu können.

Festplatten gehören zum Günstigstem am Computer. 20-30 GB
sollten es sein, dafür werden bis zu 400 DM fällig. Ihr
braucht KEINE SCSI Festplatte, falls euch irgendjemand das
aufschwatzen will! EIDE-Festplatten sind um die Hälfte
billiger und inzwischen fast genauso schnell.
(Hersteller-Tipp: Maxtor oder IBM)

Danke!

Dazu mindestens 64 MB RAM (ab 500 Mhz sind 128
eher Standard).

Für Spiele sollten es schon 128 MB SDRAM Arbeitsspeicher
sein(ist zur Zeit verdammt teuer).

Genau, im Moment kommen wir mit den 64 MB (allerdings EDO) ganz gut klar. (Selbst FIFA, Grand Prix, Flugsimulator 98 etc. laufen damit einwandfrei.)

  1. Wenn ihr kaufen wollt, wartet bis nach Weihnachten. Mehrere
    Händler haben uns das geraten, da im Herbst neue Techniken auf
    den Markt kommen sollen, so daß „Auslaufmodelle“ rapide im
    Preis sinken werden.

Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip
sollte es sein.

Vielleicht haben wir da beim Händler was mißverstanden, aber ein AMD-Duron war für ihn ein Auslaufmodell.

Noch so nebenbei bemerkt:

Unser Sohn geht seit neuestem in der Schule in die ComputerAG
und ist restlos begeistert. Kurse werden aber z.B. auch an der
VHS oder KEB speziell für Jugendliche angeboten. Man könnte
sich aber sicher auch als Eltern zusammentun und einen
pädagogisch orientierten Studenten (manchmal gehen
Informatik-Studenten, aber sie sollten definitiv auch
pädagogisches Geschick haben) mit guten Software-Kenntnissen
engagieren.

was heisst hier manchmal? Informatik-Studenten sind die
Soz-Päds von Morgen ! *g*

Ich wollte dir persönlich nicht zu nahe treten, aber ich habe schon mit einigen Informatikern zu tun gehabt und es waren einige (beileibe nicht alle), die fachlich sehr versiert sein mögen, aber leider überhaupt kein Geschick hatten, ihr Wissen anderen zu vermitteln. Das soll kein grundsätzlicher Verriß von Informatikern sein, es gibt da wie anderswo mit Sicherheit solche und solche. Bei so einer Kinderlerngruppe wäre aber eben die pädagogisch versierte von Vorteil.

Und vor zwei Wochen hat mein Schwager einen PC im Büro
ausgemustert (133-Pentium, 15 Zoll Monitor), seitdem ist bei
uns von Gameboy eigentlich nicht mehr die Rede und unser Sohn
ist wunschlos glücklich. Wir haben im SecondHand eine weitere
Festplatte erstanden, sowie Boxen und Soundkarte zusätzlich
gekauft. (Kostenpunkt ca. 250,- DM)

Also nochmal: Wenn ihr 2000-3000 DM habt, dann investiert die!
Wenn euer Sprössling sich mit weniger zufrieden gibt, auch
gut.

Im Moment tut er es - und wir haben das Geld nicht.

Aber wenn er Gefallen daran finden den Compi aufzurüsten

(und ich kenne niemanden, der das nicht gerne macht), dann
sorgt dafür, dass er seinen Computer von seinem eigenem
Taschengeld aufrüstet.

Ja sowieso, aber siehe oben.

Das fördert den richtigen Umgang mit

Geld und er wird sich intensiver mit der Materie beschäftigen
(müssen). Natürlich sind Zuwendungen von der elterlichen Seite
dann immer willkommen :wink:

wie gesagt, siehe oben.

Wichtig ist jedoch immer eine gute Basis. Ein PC mit 133 MHz
ist wirklich nur noch eine bessere Schreibmaschine bzw. ein
besserer Gameboy, die meisten Konsolen haben schon 400 MHz.

Das ist der Punkt. Gute Basis! Die wollen wir uns dann demnächst als Familiy-PC zulegen und Sohnemann kann auf seinem PC-Sparkonto sammeln (Großeltern, Tanten und Onkel sind in dem Fall gerne bereit mitzuhelfen.), bis er sich was vernünftiges Eigenes kaufen kann. Solange tut es aber offensichtlich der geschenkte Gaul.

Wir waren übrigens froh, HeimarbeitsPC und SpielePC trennen zu
können. Weil bei den ständigen rauf auf den PC, runter vom
PC-Aktionen (was die Spiele betraf), haben wir Eltern doch
etliche Zeit vor dem PC gehockt, weil er immer öfter
abgestürzt ist. Fluch!

Nicht für den Schützling arbeiten, den Jungen (oder das Mädel)
selber machen lassen. Vielleicht mit Hilfe. Die Kids die ich
kenne sind sowieso meistens fitter als ihre Eltern, was das
betrifft.

Gerne, aber nicht an meinem Arbeits-PC, auf dem auch wichtige Unterlagen liegen. Jetzt kann er - und darf er, mit oder ohne Unterstützung, seinen PC auseinandernehmen.

Den PC wird man wohl als Kind immer Hauptsächlich für Spiele
benutzen. Aber auch Hausaufgaben lassen sich gut bewältigen,
und Sprachenlernen machte mir persönlich am meisten Spass am
PC.

Interessant, kannst du mal einige gute PC-Programme für Französisch benennen? Unsere Kinder werden ja zweisprachig aufgezogen und ich bin immer auf der Suche nach „Spielmaterial“ in dem Bereich.

In diesem Sinne: Viel Spass und viel Glück.

MfG Maxxx

PS: Wenn ihr keinen Bekannten habt, der sich mit Computern
auskennt (besonders was den Kauf betrifft), dann stehe ich
immer zur Verfügung. Einfach 'ne Mail schreiben.

Das ist aber nett, sobald unser Sparkonto was hergibt, melden wir uns, okay?

Susanne

Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip
sollte es sein.

Vielleicht haben wir da beim Händler was mißverstanden, aber
ein AMD-Duron war für ihn ein Auslaufmodell.

Duron gibt’s erst seit wenigen Monaten und kam etwa gleichzeitig mit dem AMD ATHLON Thunderbird (nicht verwechseln mit dem alten ATHLON). Also Auslaufmodell würd’ ich den nicht nennen, hat etwa das Potential vom Intel CELERON.

was heisst hier manchmal? Informatik-Studenten sind die
Soz-Päds von Morgen ! *g*

Ich wollte dir persönlich nicht zu nahe treten, aber ich habe
schon mit einigen Informatikern zu tun gehabt und es waren
einige (beileibe nicht alle), die fachlich sehr versiert sein
mögen, aber leider überhaupt kein Geschick hatten, ihr Wissen
anderen zu vermitteln. Das soll kein grundsätzlicher Verriß
von Informatikern sein, es gibt da wie anderswo mit Sicherheit
solche und solche. Bei so einer Kinderlerngruppe wäre aber
eben die pädagogisch versierte von Vorteil.

Hast ja recht…*g*

Interessant, kannst du mal einige gute PC-Programme für
Französisch benennen? Unsere Kinder werden ja zweisprachig
aufgezogen und ich bin immer auf der Suche nach
„Spielmaterial“ in dem Bereich.

Also vom KLETT-Verlag gab’s Lernsoftware zu den Schulbüchern, aber erst ab der Mittelstufe…also da habt ihr glaub ich noch Zeit :smile:

Das ist aber nett, sobald unser Sparkonto was hergibt, melden
wir uns, okay?

Nur um sicherzugehen: Ihr wollt mich doch hoffentlich nich’ bezahlen *BG* …

MfG Maxxx

Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip
sollte es sein.

Vielleicht haben wir da beim Händler was mißverstanden, aber
ein AMD-Duron war für ihn ein Auslaufmodell.

Duron gibt’s erst seit wenigen Monaten und kam etwa
gleichzeitig mit dem AMD ATHLON Thunderbird (nicht verwechseln
mit dem alten ATHLON). Also Auslaufmodell würd’ ich den nicht
nennen, hat etwa das Potential vom Intel CELERON.

Mmh, da haben wir wohl etwas mißverstanden oder bei all den Namen und so irgendwann was durcheinandergewirbelt.

Interessant, kannst du mal einige gute PC-Programme für
Französisch benennen? Unsere Kinder werden ja zweisprachig
aufgezogen und ich bin immer auf der Suche nach
„Spielmaterial“ in dem Bereich.

Also vom KLETT-Verlag gab’s Lernsoftware zu den Schulbüchern,
aber erst ab der Mittelstufe…also da habt ihr glaub ich noch
Zeit :smile:

Ja, von der habe ich auch schon gehört, aber ich vermute, daß das für unseren großen Sohn noch zu schwer ist, weil er Französisch schriftlich eigentlich gar nicht beherrscht.

Das ist aber nett, sobald unser Sparkonto was hergibt, melden
wir uns, okay?

Nur um sicherzugehen: Ihr wollt mich doch hoffentlich nich’
bezahlen *BG* …

Oh Gott, nein, nie würde ich es wagen! Ich meinte, unser Sparschweinderl muß den PC erst hergeben. Gerade weil nicht, fand ich die Geste nett.

MfG Maxxx

Dito
Susanne

Hallo Wolfgang!
Ist ja alles schön und gut was da unten steht, aber ein 13-jähriger wird dir spätestens in 1/2 Jahr sagen was er will. Mein Sohn hat einen alten Büro-PC, den haben wir zusammen aufgeschraubt und CD-ROM-Laufwerk und Soundkarte eingebaut. Die ganzen „alten“ Spiele bis 1993 laufen auf 486gern sowiwso viel besser, und „solide“ Lernsoftware läuft ohne 3D-Karte und ab Windows 3.1. (Klasseker sind ADDY und MultiMedia/MultiLingua)
Wir lassen unseren Sohn alles selbst ausprobieren und betonen, dass die Kiste geschenkt wurde (grossraumbüro). Kann er ruhig crashen!
Er darf an unserem grossen ins Internet, und zum Drucken speichert er die Sachen auf Diskette, ich denke so lernt er mehr.
Wenn er ernsthaft am PC arbeitet und die Kapazität nicht mehr ausreicht bekommt er unseren und wir leisten uns was neues.
Das wird aber noch dauern, denn die alte Kiste ist grundsolide. Nächsten Monat bauen wir eine gebrauchte Festplatte ein und beschäftigen uns mit dem Bootmanager…
Will euer Sohn allerdings was zum Angeben, so seid ihr mit dem jeweils neuesten ALDI-PC auf dem aktuellen Stand.
Gruß
Claudia