Also das wird jetzt ein bisschen mehr Arbeit…
Sorry, aber wenn ich mal loslege, kann´s schon etwas länger werden.
Hallo ers’mal,
Hi!
Also ich studier Informatik und arbeite/spiele schon seit ich
6 Jahre alt bin mit Computern(C64, Amiga, PC). Teilweise muss
ich obigem Recht geben: zum spielen allein tut’s 'ne Konsole,
ABER da kommt’s schon wieder auf die Spiele an. Mir sind keine
besonders pädagogisch wertvollen Spiele oder Lernprogramme
bekannt, die auf Konsole laufen.
Das ist der Punkt, warum wir keine Konsole wollen, erstens können wir den Umgang damit nicht so gut begleiten (immerhin ist unser Sohn erst 8!), weil wir keine Ahnung davon haben und der Gameboy auch unter die Bettdecke passt, und zweitens legen wir keinen Wert auf Command and Conquer (das mag für Erwachsene ein tolles Spiel sein, aber ich ziehe Spiele vor, wo Kommunikation und Kooperation bevorzugt eingesetzt werden), Ballerspiele und so.
Und Echtzeitspiele (z.B
Command&Conquer) lassen sich am PC viel besser spielen.
Dass man alle 6 Monate einen neuen PC kaufen muss ist Blödsinn
*sorry*. Maximal (also wenn jemand wirklich ein Freak ist)
muss man alle 6 Monate aufrüsten. Meistens kommen neue
Generationen von Grafikkarten alle 6 Monate 'raus, aber
normalerweise werden sie dann noch gar nicht unterstützt. Im
Normalfall reicht eine 1-2 Jahre alte Grafikkarte für fast
alle Spiele. Kostenpunkt: unter 200-400 DM.
Okay, mein Mann ist Ingenieur und trotz der Flüche hat er sicher seinen Spaß beim Basteln am Compi gehabt (und so manche Nacht damit verbracht) und auch schon so manches erweitert und dabei wesentliches gelernt. Aber es ist doch wohl Tatsache, wenn man mal von Spaß und Wissenserweiterungen abstrahiert, daß Erweiterungen unterm Strich teurer sind, als alle paar Jahre einen neuen PC zu kaufen.
Unser Sohn ist für Hardwarebasteleien - bitte korrigieren - noch etwas jung (jedenfalls ist sein Interesse für Software im Moment noch größer als für Hardware) - und sorry, aber wir haben das Geld so nicht in der Ecke stehen. Was das Taschengeld betrifft (seine Erweiterungen hat er vom Ersparten selbst bezahlen müssen und wird das auch weiterhin tun), er würde mehr als ein paar Monate brauchen, um sich - selbst bei unserer, wie ich finde, nicht knauserigen Vereinbarung (einem eigenen PC-Sparbuch, das großzügig bezuschußt wird) - größere Erweiterungen leisten zu können.
(Unser jetziger „Standard“ ist ein 133-Pentium
Rechner mit 32 MB RAM, den mein Mann mit Sound und Grafikkarte
und einer zusätzlichen Festplatte ausgerüstet hat. Dieser PC
ist aber (obwohl erst 2 Jahre alt) nicht (mehr) aufrüstbar,
weil seit dessen Kauf sich ein Technikwandel vollzogen hat. Es
gibt jetzt nicht mehr PCI-Steckkarten, sondern Standard sind
AGP-Karten, die Netzteile heißen jetzt ATX (glaube ich), so
daß die Computer, die vor Juli 2000 auf dem Markt waren,
sozusagen vor der Stunde X liegen. Diese technischen
Änderungen sagen übrigens nichts über ihre Leistungsfähigkeit
aus, sondern eigentlich nur über ihre Aufrüstbarkeit.
NICHT aufrüstbar gibt’s nicht. Neues Gehäuse (ATX) für 100 DM,
Motherboard für 300 DM, und CPU (z.B. AMD Duron) für 300-400
DM. und die Kiste sollte eigentlich schon wieder laufen. Klar,
ob’s sich lohnt ist eine andere Sache.
Das ist der Punkt. Ich glaube, wir sind mit unserem PC an einem Punkt angelangt, wo es für uns mehr Sinn macht, über einen Neukauf nachzudenken, als noch mehr Geld zu investieren, um den alten aufzurüsten. So wie ich meinen Mann kenne, wird der alte dann auseinandergenommen und erforscht - gegebenenfalls zusammen mit unserem Sohn.
Für Technikbegeisterte
ist es nicht billiger, aber es macht mehr Spaß und man lernt
sehr viel.
Das ist Tatsache.
Übrigens muss man kein Fachmann sein um so 'nen PC
aufzurüsten, das kann inzwischen fast jedes Kind (und das mein
ich wörtlich).
Stimmt, obwohl in Mathe eine Null und am Informatik-Studium gescheitert, kann ich das Teil inzwischen auch aufschrauben und das eine oder andere daran tun. Learning by doing. Sowieso das einzig richtige beim Computer. Je mehr ich allerdings über den Compi weiß, desto mehr werde ich in meiner Meinung bestätigt, daß ich noch gar nichts weiß …
Was ich eigentlich sagen will: Wenn das Kind sich ein bisschen
mit dem Computer beschäftigt, und das sollte es, dann wird das
aufrüsten zu einer Art Sport, und es macht viel Spass. Ich
weiss, dass es praktisch immer probleme gibt, aber die machen
den Reiz aus 
Sollte unser Sohn den Wunsch verspüren, diesem Sport nachgehen zu wollen, gerne.
Vorteile: seit wir unseren ersten PC angeschafft haben, hat
sich die Technik extrem vereinfacht. Oft klappt es wirklich:
auspacken, anschließen und spielen.
Einfacher ja, aber dass es nach 2 Wochen noch stabil läuft,
dafür würd’ ich nicht meine Hand ins Feuer legen 
Das ist der Grund, warum wir Spiele und Arbeits-Computer gerne getrennt haben. Mein Mann wollte auch mal an dem PC arbeiten, ohne vorher drei Nächte lang ihn erst mal wieder zum laufen bringen zu müssen.
- Es bringt im privaten Bereich (uns) nichts einen PC zu
kaufen, der mehr als 2000,- kostet, damit dieser dann
aufrüstbar sein soll. Bis wir den PC aufrüsten (so ca. nach
2-3 Jahren), ist er nicht mehr aufrüstbar und gehört längst
zum alten Eisen im Vergleich zum Marktstandard.
Anmerkung: Wenn man einen PC hat, den man intensiver nutzt,
dann wird man den sowieso „ständig“ aufrüsten.
Da ist was dran, aber ein neues Grundmodell von Zeit zu Zeit kann nicht schaden, denke ich.
Kosten: 200-400
Dm pro Halbjahr. Man gibt zwar dann genauso viel in 3 Jahren
aus, als wenn man einen Komplett-PC kauft,
von dem Komplett-PC sind wir inzwischen völlig ab. Wenn wir einen PC kaufen, dann nur einen selbst zusammengestellten - auch wenn das zunächst mal teurer zu sein scheint.
aber man hat den
Erfahrungsgewinn und während des Zeitraumes eine möglichst
aktuelle Maschine. Ausserdem ist es angenehmer nicht mit einem
Schlag 2000-3000 DM ausgeben zu müssen!
Wohl wahr!
- Besser ist einen PC um die 2000,- (incl. Monitor und
Drucker dann wohl doch eher so um die 3000,-, aber Monitor und
Drucker wechseln wir halt nicht so oft) zu kaufen.
Stimme ich zu. Kleiner Tipp: neue AMD-CPUs sind im
Preis/Leistungsvergleich billiger als Intel-CPUs. Mein
Vorschlag: AMD DURON mit einer Taktfrequenz von über 600 MHz.
Soweit waren wir inzwischen auch. Mein Mann dachte bisher nur immer, es müsste ein Pentium sein, inzwischen haben wir uns sagen lassen, AMD sei besser - und preiswerter.
- Für Internet (das weiß ich aus dem Büro) würde ein
133-Pentium ausreichen (mind. 64 MB sind da aber zu
empfehlen). Hinzu kommt die ISDN-Anlage (auf Dauer preiswerter
und vor allem schneller (und damit wieder preiswerter) als
Modem, nach dem, was uns gesagt wurde).
Mit Internet würd’ ich vorsichtig sein bei Kindern. Meist
vergessen sie die Zeit und die Online-Gebüren steigen und
steigen und steigen.
Ja, das hat uns bisher daran gehindert, weil Muttern ist sich nicht sicher, ob ihr das nicht auch so gehen könnte.
Wenn ihr ca. 80DM für eine Flatrate
Ne, ne, erst mal kleine Brötchen!
ausgeben wollt, dann sucht euch BITTE nicht die Telekom aus.
Viele andere Anbieter (z.B. Mobilcom) sind genausogut und
haben eine kürzere Vertragslaufzeit. Während die Telekom ihre
Kunden 1 Jahr lang bindet, kann man bei Mobilcom monatlich
kündigen, falls es zu teuer wird, oder ein Anderer Anbieter
billiger ist.
Besten Dank für den Tip!
- Für Spiele wichtig ist eine gute (3D-)Grafikkarte und Sound
(der kostet ab 30,- DM (Soundkarte) und ab 50,- DM (Boxen))
und - gut für die Augen des Kindes - ein Monitor nicht unter
17 Zoll. Oh, und natürlich Gamepad oder Joystick. Die sind von
Preis und Ausstattung her ganz unterschiedlich.
Die Soundkarte darf für einen Spieler ruhig auch mal 100 DM
kosten, muss aber nicht. Grafikkarten sind das teuerste am
Computer. Alle 6 Monate kommt eine neue Generation 'raus, und
die Karten kosten dann auch noch bis zu 1000 DM! Soviel wie
der Rest vom Computer! Normalerweise reicht eine Grafikkarte
der letzten oder vorletzten Generation, die kosten dann etwa
400-500 DM. Beim Monitor nicht unter 17 Zoll anfangen! TFT
Bildschirme (die flachen
sind zwar schön, aber zu teuer
(ab 2000DM) und für Spiele nicht geeignet, weil zu langsam.
Das mit dem Flatscreen war mir neu. Besten Dank für die Info. Wir sprechen hier übrigens von einem achtjährigen und seiner Familie, nicht von einem Spielsüchtigen. In unserer Familie ist es übrigens Usus, gewisse Kompromisse zu schließen und die oben genannte Ausstattung übersteigt, wenn nicht unsere Wünsche, dann aber auf jeden Fall den Inhalt unserer Börse.
- Außerdem sollte man eine grooooße Festplatte haben, wenn
man nicht ständig Spiele runterwerfen will, um ein neues
installieren zu können.
Festplatten gehören zum Günstigstem am Computer. 20-30 GB
sollten es sein, dafür werden bis zu 400 DM fällig. Ihr
braucht KEINE SCSI Festplatte, falls euch irgendjemand das
aufschwatzen will! EIDE-Festplatten sind um die Hälfte
billiger und inzwischen fast genauso schnell.
(Hersteller-Tipp: Maxtor oder IBM)
Danke!
Dazu mindestens 64 MB RAM (ab 500 Mhz sind 128
eher Standard).
Für Spiele sollten es schon 128 MB SDRAM Arbeitsspeicher
sein(ist zur Zeit verdammt teuer).
Genau, im Moment kommen wir mit den 64 MB (allerdings EDO) ganz gut klar. (Selbst FIFA, Grand Prix, Flugsimulator 98 etc. laufen damit einwandfrei.)
- Wenn ihr kaufen wollt, wartet bis nach Weihnachten. Mehrere
Händler haben uns das geraten, da im Herbst neue Techniken auf
den Markt kommen sollen, so daß „Auslaufmodelle“ rapide im
Preis sinken werden.
Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip
sollte es sein.
Vielleicht haben wir da beim Händler was mißverstanden, aber ein AMD-Duron war für ihn ein Auslaufmodell.
Noch so nebenbei bemerkt:
Unser Sohn geht seit neuestem in der Schule in die ComputerAG
und ist restlos begeistert. Kurse werden aber z.B. auch an der
VHS oder KEB speziell für Jugendliche angeboten. Man könnte
sich aber sicher auch als Eltern zusammentun und einen
pädagogisch orientierten Studenten (manchmal gehen
Informatik-Studenten, aber sie sollten definitiv auch
pädagogisches Geschick haben) mit guten Software-Kenntnissen
engagieren.
was heisst hier manchmal? Informatik-Studenten sind die
Soz-Päds von Morgen ! *g*
Ich wollte dir persönlich nicht zu nahe treten, aber ich habe schon mit einigen Informatikern zu tun gehabt und es waren einige (beileibe nicht alle), die fachlich sehr versiert sein mögen, aber leider überhaupt kein Geschick hatten, ihr Wissen anderen zu vermitteln. Das soll kein grundsätzlicher Verriß von Informatikern sein, es gibt da wie anderswo mit Sicherheit solche und solche. Bei so einer Kinderlerngruppe wäre aber eben die pädagogisch versierte von Vorteil.
Und vor zwei Wochen hat mein Schwager einen PC im Büro
ausgemustert (133-Pentium, 15 Zoll Monitor), seitdem ist bei
uns von Gameboy eigentlich nicht mehr die Rede und unser Sohn
ist wunschlos glücklich. Wir haben im SecondHand eine weitere
Festplatte erstanden, sowie Boxen und Soundkarte zusätzlich
gekauft. (Kostenpunkt ca. 250,- DM)
Also nochmal: Wenn ihr 2000-3000 DM habt, dann investiert die!
Wenn euer Sprössling sich mit weniger zufrieden gibt, auch
gut.
Im Moment tut er es - und wir haben das Geld nicht.
Aber wenn er Gefallen daran finden den Compi aufzurüsten
(und ich kenne niemanden, der das nicht gerne macht), dann
sorgt dafür, dass er seinen Computer von seinem eigenem
Taschengeld aufrüstet.
Ja sowieso, aber siehe oben.
Das fördert den richtigen Umgang mit
Geld und er wird sich intensiver mit der Materie beschäftigen
(müssen). Natürlich sind Zuwendungen von der elterlichen Seite
dann immer willkommen 
wie gesagt, siehe oben.
Wichtig ist jedoch immer eine gute Basis. Ein PC mit 133 MHz
ist wirklich nur noch eine bessere Schreibmaschine bzw. ein
besserer Gameboy, die meisten Konsolen haben schon 400 MHz.
Das ist der Punkt. Gute Basis! Die wollen wir uns dann demnächst als Familiy-PC zulegen und Sohnemann kann auf seinem PC-Sparkonto sammeln (Großeltern, Tanten und Onkel sind in dem Fall gerne bereit mitzuhelfen.), bis er sich was vernünftiges Eigenes kaufen kann. Solange tut es aber offensichtlich der geschenkte Gaul.
Wir waren übrigens froh, HeimarbeitsPC und SpielePC trennen zu
können. Weil bei den ständigen rauf auf den PC, runter vom
PC-Aktionen (was die Spiele betraf), haben wir Eltern doch
etliche Zeit vor dem PC gehockt, weil er immer öfter
abgestürzt ist. Fluch!
Nicht für den Schützling arbeiten, den Jungen (oder das Mädel)
selber machen lassen. Vielleicht mit Hilfe. Die Kids die ich
kenne sind sowieso meistens fitter als ihre Eltern, was das
betrifft.
Gerne, aber nicht an meinem Arbeits-PC, auf dem auch wichtige Unterlagen liegen. Jetzt kann er - und darf er, mit oder ohne Unterstützung, seinen PC auseinandernehmen.
Den PC wird man wohl als Kind immer Hauptsächlich für Spiele
benutzen. Aber auch Hausaufgaben lassen sich gut bewältigen,
und Sprachenlernen machte mir persönlich am meisten Spass am
PC.
Interessant, kannst du mal einige gute PC-Programme für Französisch benennen? Unsere Kinder werden ja zweisprachig aufgezogen und ich bin immer auf der Suche nach „Spielmaterial“ in dem Bereich.
In diesem Sinne: Viel Spass und viel Glück.
MfG Maxxx
PS: Wenn ihr keinen Bekannten habt, der sich mit Computern
auskennt (besonders was den Kauf betrifft), dann stehe ich
immer zur Verfügung. Einfach 'ne Mail schreiben.
Das ist aber nett, sobald unser Sparkonto was hergibt, melden wir uns, okay?
Susanne