ich wollte mir gerne so ein USB-Oszilloskop zulegen. Am besten mit zwei Kanälen.
Und eine Funktion (ich weiß nicht genau wie die heißt) mit dem man Spannungsverläufe über längere Zeiträume aufnehmen kann. Für Regelstrecken und so was.
Weiß jemand wie diese Funktion heißt oder kennt jemand ein Gutes Gerät was auch noch halbwegs bezahlbar ist?
in der Zeitschrift c´t gab´s vor kurzem (in den letzten paar Monaten) so eine Praxisserie in der allgemeine Laborausrüstung (Netzteil, Frequenzgenerator, A/D-Wandler usw.) in ein System gepackt wurde und mit dem PC verbunden wurde. Ich denke das könnte man mit gewissen Einschränkungen als Oszilloskop verwenden. Die Software kannst du dann so anpassen wie du es brauchst.
Das Ganze erfordert natürlich ein bischen Arbeitseinsatz und ist keine Fertiglösung, aber soweit ich weiß gibts die Platinen und Bauteile als Set (vielleicht sogar schon fertig bestückt) für wenig Geld zu kaufen. Ich hab da was im kleinen 3 stelligen Eurobereich im Kopf.
Musst du dir vielleicht unter www.heise.de/ct mal genauer anschauen ob das passen könnte. Natürlich nur wenn du kein fertiges Gerät brauchst das du sofort einsetzen kannst…
ich wollte mir gerne so ein USB-Oszilloskop zulegen. Am besten
mit zwei Kanälen.
Und eine Funktion (ich weiß nicht genau wie die heißt) mit dem
man Spannungsverläufe über längere Zeiträume aufnehmen kann.
Für Regelstrecken und so was.
Bei Regelstrecken interessieren normalerweise nicht stundenlange Messungen im eingeschwungenen Zustand, sondern Sprung- und Impulsantwort.
Wie dem auch sei, dass nennt man „Speicherossziloskop“. Was für ein Gerät meinst Du denn? Software + Messkopf über USB oder ein „richtiges“ Oszilloskop mit USB Anschluss, um Messwerte an einen PC zu übertragen?
Bei Regelstrecken interessieren normalerweise nicht
stundenlange Messungen im eingeschwungenen Zustand, sondern
Sprung- und Impulsantwort.
Kommt Ganz auf die Regelstrecke an.
Miss mal die Sprungantwort eines Kessels mit 5’000l Inhalt, oder diejenige eines Gebäudes. Da bekommst du schon Totzeiten im Bereich von Minuten.
Kommt Ganz auf die Regelstrecke an.
Miss mal die Sprungantwort eines Kessels mit 5’000l Inhalt,
oder diejenige eines Gebäudes. Da bekommst du schon Totzeiten
im Bereich von Minuten.
In solchen Fällen nutzt man aber auch kein Speicherosszi mit hoher Bandbreite zu Messung.
In solchen Fällen nutzt man aber auch kein Speicherosszi mit
hoher Bandbreite zu Messung.
Man nimmt genau das, was man hat. Und wenn das noch mehr kann, als grade gebraucht wird, stört das nicht immer.
Gruß
loderunner
(Laboringenieur für Regelungstechnik)
Also erstmal vielen dank für die Hilfe.
Nun ich wollte nun nicht Spannungsverläufe über Stunden aufnehmen, sonder max. 15min. ich hatte da an so einen kleinen Kasten gedacht der per USB an den Recher angeschlosssen wird. Ohne display ohne allsen nur nur die Zweibuchsenfür die Messleitung und evtl. eine Spannungsversorgung falls nötig das ist aber egal.
Christof
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
schau einfach mal bei http://www.reichelt.de, da gibt es ein ‚ME Pocketscope‘(http://www.reichelt.de/?ARTICLE=62685;LINKID=1024). oder schau bei http://www.conrad.de und such mal (links oben) nach ‚usb oszilloskop‘ und schau Dir die Ergebnisse an. Beachte dabei, dass insbesondere die Abtastrate oft sehr gering ist (Single-Shot oder Real-Time ist wichtig, nicht Repetitive!) und ebenso auch Bandbreite, Empfindlichkeit und Triggerung eingeschränkt gegenüber ‚echten‘ Oszilloskopen. Überlege Dir genau, was Du brauchst und wähle je nach finanziellen Möglichkeiten dann das etwas ‚größere‘ Gerät - die Ansprüche steigen mit den Kenntnissen (so, wie der Appetit beim Essen kommt).
Im Zweifel frag nochmal hier konkret nach dem jeweiligen Gerät nach.
Gruß
loderunner
Nun ich wollte nun nicht Spannungsverläufe über Stunden
aufnehmen, sonder max. 15min. ich hatte da an so einen kleinen
Kasten gedacht der per USB an den Recher angeschlosssen wird.
Kommt Ganz auf die Regelstrecke an.
Miss mal die Sprungantwort eines Kessels mit 5’000l Inhalt,
oder diejenige eines Gebäudes. Da bekommst du schon Totzeiten
im Bereich von Minuten.
In solchen Fällen nutzt man aber auch kein Speicherosszi mit
hoher Bandbreite zu Messung.
Wie loderunner schon geschrieben hat, man nimmt was man hat und was das Budget erlaubt.
Zudem geht es um ein USB-Scope , also um einen etwas besseren AD-Wandler mit Software.
Die Dinger gehen so bis 20MHz, das ist noch Klingelfrequenz.
Hohe Bandbreite ist bei mir etwas anderes (da fehlt eine Null und ein Faktor 5)
Man nimmt genau das, was man hat. Und wenn das noch mehr kann,
als grade gebraucht wird, stört das nicht immer.
Gruß
loderunner
(Laboringenieur für Regelungstechnik)
Da zeigt sich der Unterschied zwischen Labor und Praxis In der Praxis nimmt man immer das günstigst mögliche, was die geforderten Eigenschaften erfüllt. Da stört es fast immer, wenn etwas erheblich mehr kann, als gefordert. Zumindest, wenn das in Mehrkosten resultiert.
Da zeigt sich der Unterschied zwischen Labor und Praxis
Da gibt es einen Unterschied?
In der Praxis nimmt man immer das günstigst mögliche, was die
geforderten Eigenschaften erfüllt.
Genau wie im Labor.
Da stört es fast immer,
wenn etwas erheblich mehr kann, als gefordert.
Das wäre mir neu. Im Gegenteil stellt man oft dann überhaupt erst fest, dass das grenzwertig ausreichende Messgerät doch nicht ausreichend gewesen wäre.
Zumindest, wenn das in Mehrkosten resultiert.
Und das würde es garantiert, wenn man das Messgerät nicht nur einmal irgendwo einbauen, sondern für die Benutzung in den nächsten 5Jahren anschaffen will.
Wer billig kauft, kauft zweimal.
Gruß
loderunner (der nicht immer an einer FH gearbeitet hat)
Da zeigt sich der Unterschied zwischen Labor und Praxis In
der Praxis nimmt man immer das günstigst mögliche, was die
geforderten Eigenschaften erfüllt. Da stört es fast immer,
wenn etwas erheblich mehr kann, als gefordert. Zumindest, wenn
das in Mehrkosten resultiert.
Das stimmt nur dann, wenn das Gerät nur für diesen einen Messzweck taugen soll, möglichst dauernd dafür in Betrieb ist und möglichst noch in der Anlage verbaut wird. Also extra für diese Anwendung beschafft werden muss.
Andernfalls nimmt man das was man schon hat, auch wenn es für diesen Zweck überdimensioniert ist. Dies ist auf jeden Fall günstiger als die Beschaffung eines speziellen Teils, welches dann nachher nur noch rumsteht.
seh ich das richtig das die 250lkHz die Höchste messbare
Frequenz ist die ich messen kann
In etwa. Zum einen ist die Bandbreite keine ‚schlagartige‘ Grenze, nur werden höhere Frequenzen zunehmend abgeschwächt. Zum zweiten ist das natürlich die höchste im Signal vorkommende Frequenz - ein Rechteck mit 250kHz wäre also wahrscheinlich schon mehr oder weniger Sinusförmig. Zum dritten tastet das Gerät bei gut zu triggernden, periodischen Signalen bei jedem Durchgang an anderer Stelle ab, was die Signalform genauer darstellbar macht als bei einmaligen Signalen. Zum vierten weiß ich nicht, ob das Ding überhaupt Fequenzen messen kann (was ich aber stark annehme, das kostet schließlich nur ein wenig Software) .
Ehrlich gesagt: ich würde das Ding nur dann kaufen, wenn ich ausschließlich NF, also z.B. Tonfrequenzen zu messen hätte. Für Digitaltechnik ist das schon nichts mehr.
Gruß
loderunner