Dieser Artikel ist die Fortsetzung von „Zener-Diode für 300 Watt“!
Da meine Fragen langsam aber sicher in eine andere Richtung gehen, eröffne ich ein neues Thema.
Hier erstmal ein herzliches Dankeschön schon mal an alle, die mir bis jetzt geholfen haben.
Ich hab mir alle Vorschläge nochmal durchgelesen und denke, dass der Vorschlag mit dem PC-Netzteil am besten/einfachsten/billigsten/sichersten ist. Doch dazu hab ich jetzt auch wieder ein paar Fragen:
Wie glatt ist die +12V-Spannung des PC-Netzteils? Sollte ich da auch noch Elkos anschließen zur Glättung? Würde ich ohne Elkos ein Brummen hören?
Oder wäre hier jetzt die Idee mit einem Bleiakku hilfreich? Kann ich den Akku direkt an das Netzteil anschließen? Die Spannung geht (hoffentlich) nicht über 12V. Brauche ich einen Spannungsbegrenzer o.ä., sodass der Akku nicht überladen wird? Oder sollte ich nur einen Unterspannungsschutz mit einbauen? Oder kann ich den Bleiakku als Kondensator einsetzen ohne irgendwelche zusätzlichen Schaltungen?
Ich würde es gerne so machen, dass das Netzteil die Hauptlast trägt und dass nur bei tiefen Bassschlägen der Akku seinen Saft dazu gibt (wie ein Elko eben).
Oder ist das PC-Netzteil sooo stabil, dass es permanent die notwendige Stromstärke liefert? Ich fände es nicht so prickelnd, wenn bei jedem Bassschlag das Licht im Zimmer ausgeht (wie es bei manchen kleineren Autos mit schwacher Batterie der Fall ist) oder die Sicherung rausfliegt.^^
Tja, wieder viele Fragen von einem mit wenig Ahnung.^^
Ich würde mich trozdem auf eine Antwort freuen
Mit freundlichen Grüßen
Maxi
PS:
Der Hintergrund war: ich möchte einen KFZ-Audio-Verstärker bei mir im Haus betreiben. Dafür benötige ich 12V mit 25A.
Hallo Nighthawk,
25 Ampere ist warscheinlich für ein PC-Netzteil zu viel. Daher ist die Lösung mit dem Akku recht gut. Nur solltest Du dann versuchen, die Spannung des Netzteiles auf 13 Volt zu erhöhen (keine Ahnung, ob ein Trimmer dafür im Netzteil ist). Mit 12 Volt ist der Akku nicht zufrieden. Wenn Du einen Blei-Gel-Akku verwenden würdest, hättest Du kein Problem mit Gasbildung und evtl. Säureschäden in der Wohnung. Blei-Gel-Akkus sind hervorragend zur Pufferung geeignet. Oft bekommt man diese gebraucht sehr billig (aber vorher testen!). Sie werden aus kommerziellen Anlagen aus Sicherheitsgründen routinemässig schon lange vor ihrem Lebensende ausgetauscht.
Bei „normaler“ Stromentnahme brummt ein PC-Netzteil nicht, es hat einen Schaltregler und arbeitet bei einigen zig-kHz.
Ein Problem könnte auftreten: Bei manchen dieser Netzteile muss man den 5-Volt-Ausgang mit einem bestimmten Mindeststrom belasten, sonst läuft der Regler nicht.
Ansonsten: viel Erfolg beim Basteln.
Gruß, Edi
genau das gleiche was du vorhast hab ich schon mal gemacht.
Ich habe mir vor Jahren mal ein Dolby Digital Heimkinosystem zugelegt, allerdings war mir der passive Subwoofer zu schlaff.
Der Verstärker hatte aber noch einen Preout für einen aktiven Woofer.
Aktive Woofer die was bringen waren mir zu teuer.
Ich kaufte mir daraufhin eine 2Kanal 600W RMS 12V Endstufe für knapp 50€. Eine Bassbox mit 2Woofer mit jew. 200W, 30cm durchmesser hab ich geschenkt bekommen. War nur noch das Problem wie ich es versorgen soll,
wollte jetzt keinen Bleiakku im Wohnzimmer. Und Kaufnetzteile für 12V/20A sind teuer.
Ich nahm dann auch alte PC AT-Netzteile her, die ich geschenkt bekommen habe. Zuerst mal eins, das hatte bei 12V 12A Belastbarkeit, musste aber wie Edwin schon schrieb den 5V Augang belasten mit mind. 100mA, da sonst der 12V Ausgang stark einbricht, nahm dazu einen Leistungswiederstand und verbaute diesen im Netzteil. Dann nahm ich alle Adern für den 12V Ausgang zusammen, ebenso alle Masseadern und ging damit direkt zur Endstufe.
Man hört kein Brummen, da das PC Netzteil ein Schaltnetzteil ist und hochfrequent getaktet wird(nicht hörbar). Übrigens eine Endstufe hat auch intern ein getaktetes Netzteil, es arbeitet nämlich intern mit einer höheren +/- Spannung gegenüber den 12V am Eingang, es wird hochtransformiert. Deshalb macht es net soviel aus wenn der Eingang mal auf 10V absinkt, hab ich getestet. Ich muss sagen die 12A von dem Netzteil reichten schon weit, so dass ich einen richtigen bums hatte und die Gläser im Wohnzimmerschrank mit klirrten/tanzten
Wichtig ist vielleicht daste ein gutes Audio Chinchkabel verwendest, zuerst benutzte ich ein billiges Kabel, brauchte 5m, da hatte ich ein leises rauschen drin, aber net schlimm, mit einem besser geschirmten Kabel wunderbar. Wollte ich noch mehr kawumm ging mir das Netzteil aus(Überstrom Schutzabschaltung)nach ausstecken 5sek. warten und wieder einstecken gings wieder. Ich schaltete dann zum test noch ein zweites AT Netzteil parallel(keine Angst die Netzeile überlasten sich nicht gegenseitig da der Augang über Leistungsdioden Dioden entkoppelt ist)Natürlich teilen sie sich die Last nicht gleichmäßig, aber trotzdem mit den 2 Netzteilen parallel, gings noch heftiger.
Also so heftig dass du nicht mehr brauchst. Ich habe dann noch die Lüfter von den Netzteilen abgesteckt, das Geräusch war lästig.
Sie wurden da auch nicht heisser, es ging einwandfrei. Später zerlegte ich wieder alles, hab die Bassbox und Verstärker dann ins Auto verlegt und schaue nicht mehr viel TV.
Hoffe ich konnte dir weiterhelfen, viel Erfolg und Spass beim hören.
Nur solltest Du dann versuchen, die Spannung des Netzteiles auf 13 :Volt zu erhöhen
Kann ich dazu die 12V-Leitung und die 3,3V-Leitung irgendwie verbinden? Ich kann mir schon denken, dass es nicht geht, aber ist das irgendwie möglich? (NT habe ich noch nicht geöffnet um evtl. einen Trimmer zu finden)
Wenn Du einen Blei-Gel-Akku verwenden würdest, hättest Du kein Problem mit Gasbildung und evtl. Säureschäden in der Wohnung.
Blei-Gel-Akkus sind hervorragend zur Pufferung geeignet.
Kann ich den von Pollin nehmen (www.pollin.de Best.Nr. 270 729)? Der hat 12V/0,8Ah. Da billig, könnte ich ja auch mehrere paralell schalten.
aber vorher testen!
Wie? Nur mit einem Voltmeter die Spannung testen?
Bei manchen dieser Netzteile muss man den 5-Volt-Ausgang mit einem :bestimmten Mindeststrom belasten, sonst läuft der Regler nicht.
Weißt du was für eine Last ich dort anschließen soll? Reicht ein einfacher Widerstand (wenn ja, wieviel Ohm und Watt?)
Noch ne Frage: bei meinem NT steht 12V1 und 12V2. Kann ich die irgendwie verbinden, um größere Ströme zu bekommen?
Und ganz wichtig: brauche ich irgendwelche Sicherungen gegen Überladung, Unterladung, etc.???
Was passiert, wenn das NT ausgeschaltet, aber noch mit dem Akku verbunden ist?
Wichtig ist vielleicht daste ein gutes Audio Chinchkabel verwendest
Was zeichnet ein gutes Audio Chinchkabel aus? Die Schirmung oder der Durchmesser? Ich habe noch zwei Rollen à 10m Kabel mit einem Durchmesser von 6mm² (fürs KFZ). Ein bisschen davon geht aber für die Stromversorgung drauf.
Ich hab ein 420-Watt-Netzteil von Coba King. Das müsste fürn Anfang reichen. Und wenn nicht, dann habe ich noch ein 650-Watt-NT im Visir.^^
Was zeichnet ein gutes Audio Chinchkabel aus? Die Schirmung oder der Durchmesser?
Je besser die Schirmung desto weniger Störungen die eingekoppelt werden z.B. den 50Hz brumm vom Netz, wennste es in der Nähe von Stromleitungen verlegst. Bei einer besseren Schirmung wird der Durchmesser bzw. Querschnitt des Kabels in der Regel auch größer, denn es wird mehr Schirmgeflecht verwendet, was als Masse dient. Das neue was ich verwendete hatte war dann auch dicker und hatte vergoldete Chinchstecker(verbesserter Kontakt). Aber probiers zuerst mal mit denen die du hast. Und wenn möglich nicht zusammen mit den anderen Kabel verlegen(wegen möglicher Einkopplungen)