PC startet nicht

Hallo!

Hab bei meinem PC (schon älter, Celeron 300MHz) ein etwas seltsames Problem. Manchmal lässt er sich nicht einschalten. ATX Netzteil funktioniert aber (hab ich zum Testen kurzgeschlossen). Wenn der PC nicht mehr funktioniert gibts einen Trick. Und zwar muss ich meine CMOS Einstellungen löschen (einen Jumper kurz auf dem Motherboard versetzen und dann wieder zurücksetzen). Dann gehts wieder einige Zeit und plötzlich ists wieder vorbei, dann muss ich wieder CMOS löschen.

Ist etwas lästig den PC dauernd aufmachen zu müssen um den Jumper zu versetzen. Weiß jemand was da sein kann?

LG, Tom

Hallo Tom,

Ist etwas lästig den PC dauernd aufmachen zu müssen um den
Jumper zu versetzen. Weiß jemand was da sein kann?

Naheliegend wäre, die batterie zu ersetzen.
Was macht denn die Uhr so?
Geht sie noch richtig?

MfG Peter(TOO)

Nach dem ich das CMOS lösche ist alles wieder zurückgesetzt, inkl. Uhr! Ist alles zusammen etwas seltsam, eine zu schwache Batterie kann den Computer doch nicht am Start hindern, oder seh ich das falsch?

Hallo Tom,

Nach dem ich das CMOS lösche ist alles wieder zurückgesetzt,
inkl. Uhr! Ist alles zusammen etwas seltsam, eine zu schwache
Batterie kann den Computer doch nicht am Start hindern, oder
seh ich das falsch?

Du blickst da schon noch nicht ganz durch :wink:

  1. Im CMOS, sind die Parameter der Platten abgelegt. Nach einen Reset stehen diese meist auf „Auto“, das BIOS versucht dann die richtigen Parameter von der Platte zu erfragen. Steht was drin, werden diese Werte verwendet …
  2. Die Parameter für die Ansteuerung des RAMs (Timing) stehen auch da drin.
  3. Im CMOS steht noch ein ganz spezielles Byte. Beim 80286 gab es ein kleines Problem: Man konnte zwar vom 8086-Modus in den eigentlichen 286-Modus (Protectet Mode) umschalten, zurück ging es aber nur mit einem Hardware-Reset. Mit diesem Byte wurde dann nach einem Reset entschieden ob gerade ein „richtiger“ Reset gemacht werden sollt oder ob nur der Modus zurückgesetzt werden soll. Achja der Post verwendet dieses Byte auch recht fleissig.
  4. Dann sind dann noch jede menge anderer Einstellungen, z.B. das Speicherloch bei 16MB, damit OS/2 auch richtig funktioniert … usw.

Mit einem CMOS-Reset bringst du alle diese Parameter in einen sicheren Zustand.

bei der ganzen Geschichte ist noch zu Berücksichtigen, dass das CMOS-RAM nicht einfach bei einer bestimmten Spannung alle Bits verliert, sondern einzelne Bits fallen bei einer bestimmten Spannung um, wodurch sich bei jedem RAM spezifische Muster bilden. Dise hängen aber vom konkreten Exemplar ab.

MfG Peter(TOO)