Hallo,
meine Frage ist mehr theoretischer Natur. Einer unserer
Computer ist mitlerweile gute 4-6 Jahre alt. In dieser Zeit
habe ich das Betriebssystem ca. 4 mal neu installiert, weil
der PC zu langsam wurde.
??? Mein PC ist nun auch inzwischen ca. 5 Jahre in Betrieb
und wurde noch nie neu installiert. Wazu auch, wenn das
OS (Vista) stabil läuft.
Ich kann auch nicht feststellen, dass das Teil inzwischen
merklich langsamer geworden ist.
Nach dem Neuaufsetzen ist er dann
ersteinmal wieder so schnell wie gewünscht.
Je älter der PC wurde, um so kürzer wurden die Intervalle in
denen ich ihn neu aufsetzen musste (weil zu langsam).
Und was machst du in der Zeit mit dem PC?
Wieviel und welche Programme wurden installiert?
Mich würde interessieren warum dies so ist?
Sehr oft ist es so, dass von den Usern unsinnige Programme
installiert werden, die zwar kaum Nutzen bringen aber dafür
das System belasten.
Außerdem wissen viele user nicht, dass man die ganze
Hintergrundtools deaktivieren kann, welch sich bei jedem
Programmstart laden.
Viele User wissen auch nicht, dass man bei der Installation
schon auf Automatismen verzichten sollte, um eine Handhabe
zu haben, welche Programmteile man überhaupt installieren
will was man besser abwählt. Defaultmäßig wird in der Regel
jeder noch so überflüssige Müll mit installiert.
Was „begrenzt“ die Leistungsfähigkeit immer mehr?
Vermutlich die Unwissenheit der Nutzer.
Es ist nicht der erste Rechner bei dem ich dieses
Phänomen beobachte.
Die genannten Effekte mit angeblichen Leichen in der
Registery kann es nur geben, wenn man inflationär
Programme installiert und wieder deinstalliert.
Auch die Angaben zur angeblichen relevanten
Leistungsminderung durch Defragmentierung ist eine Legende,
die aus Zeiten von DOS bis max. Win98 noch galten.
Modern OS besitzen Optimierungsmethoden, die solche
Sache schon auf ein gut verträgliches Maß reduzieren.
Gruß Uwi