Ja, ins Internet ist kein Problem.
Dafür sollte unbedingt WLAN drin sein.
Auch sollte er eine Auflösung von 480x640 haben.
Das ist zur Zeit das Maximum, und das vierfache der alten für Internet absolut unbrauchbaren Auflösung.
Ich empfehle einen „PPC“ (Pocket-PC).
Dieser sollte heute Windows Mobile 2003SE haben.
Es gibt schon Ankündigungen von WM2005, aber raus ist es noch nicht. Es ist aber nicht unmöglich das später upzudaten. Da kommt es auch auf den PPC-Hersteller an.
Er kann es wohl kostenlos nachreichen. Das kostet ihn wohl etwas. Oder man kann es nachkaufen.
Enthalten ist eine einfache Internet-Explorer-Version.
Man kann auch nur ein Fenster offen haben
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Aber dafür gibt es schon kostenlose Aufsätze (so wie am PC für den IE). Dann sollen auch mehrere möglich sein. Auch Java und Flash gibt es für PPC.
Ein Problem ist aber trotzdem noch die Auflösung. Auch bei 480x640 (oder 640x480 wenn man den Desktop dreht was möglich ist [Auch auf einen der Knöpfe zu legen) werden die meisten Seiten nicht ganz dargestellt.
Also seitwärts Rollen. Aber dafür gibt es bessere Browser die auch was kosten. Einer lässt alle Seiten über einen speziellen Server so anpassen dass die Seiten inkl. Bilder optimiert dargestellt werden.
Und demnächst soll Opera für den PPC erscheinen. Der ist natürlich kostenlos, und kann wie am PC die Seiten auf die Bildschirmgröße verkleinern („Fit to…:“).
Das wird dann ein Quantensprung
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Was auch eine sehr gute Möglichkeit ist, ist „Virtual Display“. Dieses Programm (keine Freeware, aber zum testen) ermöglicht es eigene höhere Auflösungen als die reale einzustellen. Ich kann bei 960x1280 noch den Text vernünftig erkennen. Das ist die reale Auflösung mal 2. Immer mit dem gleichen Faktor multiplizieren, sonst verzerrt es.
So bekomme ich Internetseiten ohne seitwärtsrollen dargestellt!
Auf dem Bildschirm kann man eine Tastatur einblenden, oder mit dem Stift in Schreibschrift oder mit Erkennung über Striche.
Es gibt aber auch faltbare Tastaturen (nicht die Gummimatten, obwohl man auch die am „USB-Host“ [siehe weiter unten] anschließen könnte) wo man den PPC reinstellt.
Oder sogar eine kleine Schachtel mit Bluetooth die per Laser eine Tastatur und ein Mauspad auf den Tisch projiziert (!). Dann tippt man auf dem Tisch. Kostet aber auch ein Stück mehr.
Zu empfehlen ist der ASUS MyPal a730w.
Der hat Bluetooth, WLAN und sogar eine 1,3MP-Kamera (kann man ja mal einen Unfall knipsen oder sonst zur „Notiz“ verwenden). Das teil hat wohl auch das beste Preis/Leistungs-Verhältnis. Es hat einen 427Mhz-Prozessor. Hier ein Foto: http://www.levi.cz/image/AsusMypalA730.jpg
Oder den HX4700 von HP. Der hat ein Steuerkreuz das auch gleichzeitig ein Mousepad ist. Also richtig mit Mauszeiger. Das Teil hat einen 624-Mhzzessor aber keine Kamera. Er kostet aber auch mehr. Den MyPal bekommt man jetzt für 416,80 + Porto (gebraucht habe ich vor kurzem noch… ähhhm… 370 Euro oder so gezahlt). Der HP-PPC kostete noch um/über 600 Euro.
Jetzt ist er aber für 492,90 zu finden (alles bei www.Geizhals.at/eu).
Hier ein Bild, wo man auch die Schutzklappe (hat der ASUS nicht, soll aber etwas klapprig sein) sieht: http://blog.bibinko.com/archives/images-200412/IMGP8…
Beide haben ihre Vorteile. Der HP ist generell etwas edler in seinen Daten. Jetzt ist der Preis aber nicht mehr unbedingt ein Argument für den ASUS.
Das einzige Manko gegenüber dem ASUS ist dass er keine Kamera hat. Denn wenn sie schon mal drin ist, ist sie praktisch wie ich es beschrieb. So etwas zum eistecken oben ist natürlich unpraktischer, und man kann sich gleich eine gebrauchte Kamera für ein paar Euro mit sogar höherer Auflösung kaufen und per Speicherkarte die Bilder übertragen. Die 1MP findet man immer bei eBay für wenige Euro. 2Mp auch noch. Und schlechter also die interne sind die einfachen kleinen auch nicht.
Insofern kann ich eigentlich auch für mich selbst nun den HX4700 empfehlen. Mal sehen, evtl. trenne ich mich vom a730w, wenn ich günstig einen HX4700 finde.
Wozu gibt es eBay, wo ich ihn selbst mit vorbeibringen (des Verkaäufers) fand
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Ach ja, die haben ein Kabel das man unten ansteckt, und was eine USB-Buchse bietet (nennt sich "USB-Host). Da habe ich mal eine USB-Maus angeschlossen, und es erschien ein Zeiger (!). Einige haben schon USB-WLAN zum laufen bekommen. Es gibt dafür zwar Einsteckkarten, und auch wenn es intern schon da ist hat es nur 11Mbit.
Ausserdem haben die Einsteckarten meist auch keine Buchsen für Antennen (falls man mal Netze „orten“ will), und mit USB-Stick könnte man ja eine Richtantenne bauen (Stick in den Brennpunkt). Der USB-Anschluss kann bei vielen anderen Geräten funktionieren, dass muss man ausprobieren. Z.B. mit einem Speicherstick usw…
Der Akku (bzw. die Kombination mit dem Gerät) des HX4700 ist auch etwas ausdauernder, dafür hat man dem ASUS zwei Stück beigelegt nachdem die vergleichsweise kürzere Akkulaufzeit in Tests öffentlich wurde. Aber wenn es draussen Taghell ist, kann man auch ganz ohne Hintergrundbeleuchtung noch genug erkennen. Bei niedrigster Stufe sieht man immer genug. Das spart auch Strom. Die Systemleistung zu verringern (Strom sparen) hat zumindest beim ASUS das System recht verlangsamt. Sollte automatisch funktionieren, ist aber noch nicht funktionierend.
P.S.: Interessant schient auch das nächste Smartphone der Telekom (gibt es auch international vom Originalhersteller).
Das erste Smartphone mit der Leistung eines PPC (hier mit 520Mhz zwischen den beiden hier, wobei man bedenken muss das Mhz von Chiphersteller zu Chiphersteller verschieden schnell sein können). Auch mit 480x640 und der vollen Leistung. Sogar zwei Kameras sind drin. Eine zum knipsen, und eine für Videokonferenz.
Die Kamera des ASUS ist auf der Rückseite was sehen und gesehen werden unmöglich macht. Er wird wohl auch direkt WM2005 haben.
Er hat eine eigene Tastatur. Mobil kann er Triband UND UMTS (was für die Videokonferenz sehr von Vorteil ist).
Hier mal was von der Telekom zum „MDA IV“:
http://www.telekom3.de/de-p/aktu/12-s/inha/050315-md…
Sommer 2005 haben wir ja schon (einfach mal unter 0800/330-2000 fragen).
Oder hier:
http://www.netzwelt.de/news/69722-mda-iv-telekoms-wu…
Grüße,
Tobias Claren