Ich möchte in einer Firma die viele Daten täglich bearbeitet und erstellt ein Netzwerk einrichten. Es besteht schon eine Arbeitsgruppe aber diese Arbeitsgruppe soll eine Domäne werden und in dieser Domäne soll ein PDC und ein BDC implementiert werden damit die Userdaten die die Benutzer am PC erstellen und bearbeiten bzw ändern automatisch als kopie auf einen PDC oder BDC gehen. Das Netzwerk wird ca. 10 pcs groß sein und es werden auch MACs mit integriert sein. Kann man die Macs auch in den Backup prozess mit einbinden ? Wie errichte ich einen PDC und einen BDC ? Wie erstelle ich dann im nachhinein die Backup regel das die Daten täglich zb ab 20 uhr auf einen backup server kopiert werden? Kann ich den Backupserver mittels VPN auch woanders hinstellen? Zb. zuhause ?
Ihr werdet lachen aber ich bin MCP und MCSE für Windows NT 4.0 nur das ist viel zu lange her und ich bin nichtmehr auf dem neuesten stand. Vielleicht kann mir jemand helfen ?
doch, ich darf lachen (MCSE 2K). Wir kennen die Aussagegkraft…
Als erstes: Die Unterscheidung in PDC und BDC gibt es seit W2K nicht mehr, alle sind DCs, man kann lediglich bestimmte Rollen auf verschiedene DCs verteilen.
All das bringt Dich jedoch in Deiner Angelegenheit keinen Deut weiter, da DCs (oder auch PDC/BDC) lediglich Systemdaten replizieren, also z.B. Konten-, Gruppen- und ähnliche Daten.
Ich kann natürlich nur schwer erahnen, was für eine 2K3-Lizenz Du hast (Standard, SBS), schlage mal folgende Struktur vor:
Eine Domäne.
Benutzerkono für jeden Benutzer.
Ein (oder mehrere) Netzwerkshare auf den DC, an die Clients verteilen.
Ggf. „Eigene Dateien“ auch auf den DC umbiegen.
Macs lassen sich auch einbinden (hab ich zumindest so in Erinnerung).
Nun zur Datensicherung. Du kannst Dir natürlich irgendwo auf der Welt einen zweiten DC hinstellen, dann hast Du mehr oder weniger sofort einen Ersatz zur Hand, lediglich die von den Nutzern erzeugten Daten fehlen. Also einfach Zeitgesteuert via Robocopy auf den anderen Rechner spielen und gut.
Grundsätzlich würde ich mir aber eher Gedanken über die Backupstrategie machen. Welche Datenmengen/d fallen an. Ist etwas besonderes zu beachten (Revisionierung). Ist nicht evtl. eine Bandsicherung besser/einfacher?
ich kann den oberen Argumenten nur zu stimmen und sagen das sich seid
der NT4.0 Zeiten (Ich hab auch einen NT4.0 Admin Lehrgang, das ist aber
auch schon lange her *g*).
Denke mal wenn du hier mal den Server sagen würdest den du planst
einzusetzen, dann kann man dir auch noch mehr Tips geben und vielleicht
kann man dir ja auch sagen ob das was du möchtest mit dem Server geht
oder ob nicht besser ein anderer dafür besser geeignet wäre. Denn es
ist ja auch eine Frage des Geldes bzgl. Lizenzen und Hardware.
Ok also erstelle ich einen dc für die benutzerkonten und für eventuelle netz shares und spiele per robocopy vom dc die daten die auf den clienten liegen (vom benutzer am tag erstellte daten) direkt auf den dc bzw auf den dc der irgendwo anders ist? ist das möglich ?
Es fallen riesige datenmengen an, schwer zu sagen wieviel und diese werden dann halt ständig geändert und die änderungen müssen auf den dc per robocopy dann halt wieder drauf bzw erneuert werden und dies dann halt auch auf den 2ten sicherheits dc der irgendwo steht…
es wird mit filmen und musik gearbeitet
was meinst du mit einer bandsicherung?
ich schätze wir setzen einen windows 2003 server ein hajo
und wie weise ich robocop die daten zu? über freigaben auf den clienten und mac clienten? kann ich innerhalb robocops dann einfach die ordner/laufwerke angeben die inkrementell gebackupt werden sollen ?
Ok also erstelle ich einen dc für die benutzerkonten und für
eventuelle netz shares und spiele per robocopy vom dc die
daten die auf den clienten liegen (vom benutzer am tag
erstellte daten) …
Würde ich nicht machen, so ist es sehr schwierig dauerhaft Datenkonsistenz zu garantieren. Ich würde Daten grundsätzlich auf dem Server speichern. Wir hatten dazu Grafik-Software mit floatender Lizenz und einem „Check Out“-Service (auf dem DC), damit konnte User A die Daten zur Bearbeitung „auschecken“ und ein anderer User erhielt beim Versuch, die Daten zu lesen, die Mitteilung, dass sie vom User A bearbeitet würden und daher nur gelesen werden können. Sowas geht nur schwer bis garnicht wenn die Daten beim Client dupliziert werden.
Damit vereinfacht sich die Konfiguration und die Backupstrategie: alle relevanten Daten sind auf dem Server, dieser ist redundant ausgelegt (u.a.RAID) und hat eine Bandsicherung, die automatisch nachts gestartet wird.
Redundanz und Sicherung und Archivierung und Datenreplikation auf Ersatz-DC sind Lösungen verschiedener Probleme und ersetzen sich NICHT gegenseitig!
Das Bild zeigt ja nur ganz vereinfacht die Topologie. So hatte ich sie mir auch vorgestellt.
Handelt es sich bei den Clients allesamt um stationäre Rechner oder sind auch mobile Gerätschaften dabei? Arbeitet immer nur eine Person an einem Datensatz? Aus Deiner Beschreibung schließe ich, daß die Daten auf dem Client liegen wenn sie bearbeitet werden - richtig?
Aaalso… mal ehrlich, bei solchen Fragen eines „Admins“ stellen sich mir alle Nackenhaare. Nicht böse sein, aber ein Admin, der für vermutlich einige TB Daten verantwortlich sein wird, sollte sein Handwerk verstehen. Deine Fragen zeigen, daß du nicht mal weißt, wozu ein DC da ist - und daß das herzlich wenig mit Userdaten zu tun hat, die auf einem beliebigen Fileserver liegen könnten und dann nachts gesichert werden sollen.
Ja nach Datenmenge und geforderter Revisionssicherheit oder Anzahl an inkrementellen Sicherungen sind das Investitionen in SAN/RAID- oder NAS-Systeme im Bereich von ein oder zwei Kleinwagen, da sollte es einfach drin sein, jemanden zu beauftragen, der sowas täglich betreut und einrichtet.
Richtig es arbeitet immer nur eine person mit dem datensatz der datensatz wird lokal bearbeitet, es handelt sich dabei halt um audio oder video mitschnitte die an einer station erstellt oder bearbeitet werden und oder an anderer stelle weiter bearbeitet (nach dem ersten arbeitsvorgang also nicht zeitgleich). Es wird auch mit anderen datensätzen an den anderen pcs gearbeitet aber es kann natürlich auch mal vorkommen das datensätze von pc1 nach pc3 verschoben werden müssen damit sie an pc3 weiter bearbeitet werden können. Das sollte bei einem 1000mbit netzwerk nicht das problem sein…
und von all diesen clients soll jeweils immer ein backup auf dem dc liegen (vllt wöchentlich dann auf dem externen dc oder so) aber halt nur einmal ein full backup und dann immer nur inkrementelle backups…
es gibt auch einen oder 2 laptops, leider auch mac pcs im netzwerk ich hab 0 mac ahnung aber da gibts bestimmt auch anleitungen wie ich die in die domäne kriege
Hallo,
das Bild konnte ich sehn. Der Server der Vorort ist, ist das auch ein
DC? Oder handelt es sich da um einen reinen Fileserver?
Die VDSL Leitung gehe ich mal von aus ist eine Standleitung oder?
Kann mich den Argumenten von Herman Schaefer auch etwas anschließen
das man sich bezüglich der Backups und der Sicherheit der Daten da
vielleicht doch einen Experten vorort noch zu holen. Denn sollte mal
etwas passieren und die Daten können nicht zurück gespielt werden, weil
Backups nicht funktionierten, dann bist du der der dafür Haftbar zu
machen ist.
Zu den Sachen mit weiterleiten der Daten muß man das nicht von PC1
zu PC3. Denn dazu ist dann ja ein Fileserver vielleicht im netzwerk.
Dann kann der User von PC1 seine Arbeit dort abspeichern und der
User von PC3 holt sie sich dann von dort zur weiteren Bearbeitung.