Pdf-format von photoshop -> schafft drucker nic

hi all!
ich hab da mal ein ganz seltsames phänomen:

habe bis jetzt immer pdf-format seiten im pagemaker erstellt
-> export pdf -> acrobat distiller …

wollt jetzt da ganze mal im photoshop angehen (mehr möglichkeiten)
-> funkelt ja alles schön und gut
-> kann die datei im pdf speichern (ohne ebenen ca: 200KB - bzw. mit ebenen ca: 2MB …)

-> benötige die kleinere 200kb version
öffne es mit dem acrobat reader -> alles noch wunderbar :wink:
nur wenn ich das ganze jetzt ausdrucken will, hängt sich der drucker auf, weil sich die datei im spooler auf fast 100MB aufbläst ???

die dateien, die ich mit pagemaker erstellt hatte, hatten aber auch so ca. um die 200kb - sogar mehr!!!

was mach ich oder mein pc da falsch???

DANKE thomas

Hallo,

das Problem kommt mir ziemlich bekannt vor. Und lass mich mal raten, dein Bild hat doch sicherlich die ein oder andere Transparenz. Das ist meines Wissens einer der Hauptgründe, das Druckdateien so imens groß werden. Es gibt aber zwei Möglichkeiten mit diesem Problem umzugehen. Die eine ist ein Ratschlag von unsrerer Druckadministratorin. Arbeite lieber mit den Deckkrafeinstellungen und nicht mit der Transparenz (Fläche).

Die zweite Möglichkeit, die ich auch immer nutze und wobei du deine Gedankengänge ob nun Transparenz oder Deckkraft einstellen, nicht mal bemühen musst, ist noch einfacher. Gestalte einfach dein Bild nach belieben in PS und speichere es als TIF ohne jede Ebene ab - so das du am Ende nur eine Ebene hast, die aber dann deinem Bild ähnelt. Diese kannst du dann in InDesign oder sicherlich auch im Pagemaker platzieren und problemlos ein PDF schreiben, das die grafischen Möglichkeiten von PS und eben nur das eine Bild im pagemaker beinhaltet. Damit bleibt deine Druckdatei in einem sehr vernünftigen Rahmen.

Und jetzt noch zwei weitere Tipps um dein Druckergebnis möglichst deinen Vorstellungen anzupassen. Auf dem Monitor, sprrich in PS gestaltest du dein Bild sicherlich im RGB-Farbraum. Das ist auf jedenfall auch wichtig, da Monitore ja schließlich nur diesen Farbraum beherrschen. Jedoch beherrscht dein Drucker nur den CMYK-Farbraum. Das hängt mit den additiven und subtraktiven Farbmischungen beider zusammen. Deswegen musst du dein fertiges Bild in PS noch in CMYK umwandeln und es eben dann als TIF speichern.

Und um zu verhindern das deine Schrift (falls du eine verwendest) beim Speichern in PS durch das Rastern (pixeln) eventuell unscharfe bzw. verschommene Kanten bekommt, empfehle ich dir die Schrift erst in InDesign oder Pagemaker zu schreiben. Das hängt allerdings von deinen Ansprüchen ab - ich persönlich halte das dann aber für wichtig.

Ich hoffe jetzt kannst du weiter deine Bilder oder was auch immer gestalten und auch ausdrucken.

Viel Spass
Acid

PS: Bei weiteren Fragen einfach wieder melden.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

[…] dein Bild hat doch sicherlich die ein oder andere
Transparenz. […] Arbeite lieber
mit den Deckkrafteinstellungen und nicht mit der Transparenz
(Fläche).

Eine Frage: Ich verstehe nicht ganz, wie Du das meinst mit „Deckkraft“ als Alternative zu
„Transparenz“. Nach meinem Verständnis meint „Transparenz“ Bereiche einer Ebene, die keine
„Deckkraft“ besitzen. Das ist ja aus PS nicht wegzudenken. Das hat aber doch nichts mit der
allgemeinen Deckkraft einer Ebene zu tun. Die hat doch eine ganz andere Funktion…

Gestalte einfach dein Bild nach belieben in PS und speichere
es als TIF ohne jede Ebene ab […] Diese(s) kannst du
dann in InDesign oder sicherlich auch im Pagemaker platzieren
und problemlos ein PDF schreiben […]

…aber diese Lösung ist natürlich ungleich aufwendiger, als wenn man direkt aus PS ein PDF
sichert…

Und um zu verhindern das deine Schrift (falls du eine
verwendest) beim Speichern in PS durch das Rastern (pixeln)
eventuell unscharfe bzw. verschommene Kanten bekommt, empfehle
ich dir die Schrift erst in InDesign oder Pagemaker zu
schreiben.

PS gibt doch seit Version 6 Schriften als Vektoren aus (kann man beim PDF-Speichern
einstellen), und das ist doch erheblich direkter. Wenn man allerdings Rechtschreibkorrektur,
Stilvorlagen oder automatischen Überlauf in andere Textrahmen braucht, muß man wohl
tatsächlich Bildkomposition (PS) und Textsatz (InDesign o.ä.) trennen.

Zu den Dateigrößen kann ich nicht viel sagen, weil es für mich bislang nicht nötig war, das
PDF auf meinem Computer auszudrucken – das kann ich doch direkt aus der offenen PS-Datei
machen. Im Copyshop auf der XEROX-Maschine funktionierte es jedenfalls.

Gruß,
Dominik.

Hallo,

Eine Frage: Ich verstehe nicht ganz, wie Du das meinst mit
„Deckkraft“ als Alternative zu
„Transparenz“. Nach meinem Verständnis meint „Transparenz“
Bereiche einer Ebene, die keine
„Deckkraft“ besitzen. Das ist ja aus PS nicht wegzudenken. Das
hat aber doch nichts mit der
allgemeinen Deckkraft einer Ebene zu tun. Die hat doch eine
ganz andere Funktion…

meiner Meinung nach und auch nach meinen Erfahrungen mit PS bewirken die Einstellungen „Fläche“ (Transparenz) und „Deckkraft“ in PS das Gleiche. Da ich eben nicht nur Bilder im A4- oder A3-Format getalte sondern meistens im A0-Format, spielt die letztendliche Plottdatei eine wichtige Rolle. Und mir wurde eben von unseren Druckadminstatoren gesagt, das bei der Verwendung von „Deckkraft“ anstelle von „Fläche“ (Transparenz) diese wesentlich größer werden. Dabei spreche ich hier von Plottdateigrößen von 900 MB, was dann doch zu erheblichen Wartezeiten oder dann meistens zum Absturz führt.
Aus diesem Grund arbeite ich dann auch noch mit InDesign um die Schriften zu platzieren, da sich meine Plottdateien für ein A0 so um die 100 MB bewegen und das dann wesentlich schneller geht - schließlich herrscht ja Abgabestress und keiner hat Zeit.

Und natürlich könnte ich auch die PSD zum Plotten/Drucken schaffen, aber das zieht ja dann aus oben beschriebenen Problem wieder große Plottdateien nach sich.

So sehe und verstehe ich das - lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Ciao
Acid