Pdf's und doc zusammen

Nabend miteinander.

und zwar tut sich gerad folgendes Problem auf:
Es geht um den Anhang meiner Arbeit.
Der besteht sowohl aus Doc’s als auch aus pdf’s
Logischerweise muss ich den Anhang Seitenzahltechnisch nummerieren.
Schließlich hat der mehrere „Kapitel“ und taucht im Inhaltsverzeichnis auf. Ich müsste also die pdf’s in mein doc Dokument als „reguläre“ Seiten einbauen, damit ich auch diese Seiten mit Seitenzahlen, Kopf- und Fußzeile versehen kann. Die Rückkonvertierung in txt ist nicht möglich, weil die pdf’s abbildungen, tabellen etc. enthalten. Das „abfotografieren“ per „Kameraprogramm“ oder screenshot macht das natürlich unlesbar.

Was mach ich nun?

Rückkonvertierung in txt ist nicht möglich, weil die pdf’s
abbildungen, tabellen etc. enthalten. Das „abfotografieren“

Warum nicht?

Probier mal http://www.solidpdf.com/de/ . Das kann dir Grafiken und Abbildungen ordentlichst aus dem PDF ziehen.

Gruss

Hallo,

meine Antwort hat vielleicht nicht unbedingt was mit deiner Frage zu tun, löst aber dein Problem auch (wenn auch vielleicht nicht in deinem Sinne).

Du schreibst eine Arbeit und hast einen Anhang dazu. Dieser Anhang besteht aus unterschiedlichen Dokumenten? Die Dokumente sind von dir erstellt und hast das Problem, daß du einen Teil nur noch als pdf vorliegen hast und nicht mehr als Original?

Oder sind die Dokumente nicht von dir, sondern von einer anderen Quelle? Dann wirst du sie normalerweise auch nicht als Anhang, sondern als zitierte Quelle benutzen und mußt sie daher auch nicht an deine Arbeit anhängen.

Gerhard

Hallo,
etwas seltsam kommt es mir schon vor, dass Du Deine Arbeit in verschiedenen Formaten erstellt hast.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese zusammenzufügen:

  1. Umwandlung PDF in Word, z.B. mit PDF-Grabber
  2. Umwandlung der Word-Teile in PDF, Zusammenfügen der PDFs z.B. mit Acrobat und danach Paginierung der Seiten mit Zusatztool, z.B. MVPDFTools
  3. Du nummerierst jeden Anhang extra, habe ich gerade bei einer anderen Arbeit gesehen, da stand dann Anhang A Seite 1-10, Anhang B Seite 1-20, Anhang C Seite 1-5

Beatrix

Nein, die Arbeiten sind nicht von mir.
Sie liegen nur im pdf vor und ich beziehe auf sie.
Für eine Widergabe als Quelle sind sie zu umfangreich.
Sie werden für den Text sozusagen vorausgesetzt.
Da es sich niocht um Allgemeinwissen handelt,
müssen sie daher in den Anhang, wenn Sie den Umfang von
20 Seiten nicht überschreiten.

DAS wär ja die allereinfachste Lösung gewesen.
Ist aber nicht zulässig :smile:

ich guck mir das mal an, Danke

Hallo,

DAS wär ja die allereinfachste Lösung gewesen.
Ist aber nicht zulässig :smile:

Tatsächlich? Ich habe gerade hier eine Diplomarbeit vor mir liegen.
Das Literaturverzeichnis besteht aus:
*Büchern
*Internetlinks und
*PDFs, wobei diese alle auch im Internet stehen (also eine Internetadresse angegeben ist). Ich würde also zur Not einfach diese Dokumente auch ins Internet stellen und verlinken und dann den Link ins Verzeichnis aufnehmen :wink:

Beatrix

Tatsächlich? Ich habe gerade hier eine Diplomarbeit vor mir
liegen.
Das Literaturverzeichnis besteht aus:
*Büchern
*Internetlinks und
*PDFs, wobei diese alle auch im Internet stehen (also eine
Internetadresse angegeben ist).

so wird das gemeinhin gemacht.

Ich würde also zur Not einfach
diese Dokumente auch ins Internet stellen und verlinken und
dann den Link ins Verzeichnis aufnehmen :wink:

NEIN. dann verlierst du so ziemlich jeden anspruch auf wissenschaftliches arbeiten. davon kann ich bei einer wissenschaftlichen arbeit nur abraten. anders ist es bei vertrauenswürdigen quellen. schon wer-weiss-wass gehört aus wissenschaftlicher sicht nicht dazu. ein eigener webspace also schon gleich gar nicht!
besten gruss.

Hallo,

meiner Meinung nach kommt es doch sowieso nicht drauf an, wo ein Dokument steht.

Da ich aus der Ausgangsfrage nicht schließen kann, um welches Fachgebiet es sich handelt, gehe ich von dem aus, das ich kenne, und das ist „technisch“.

Ob eine Abhandlung nun in irgendeiner paper-Sammlung steht, in einer Zeitschrift veröffentlicht wurde oder in einem Vortrag vorgestellt wurde, ich kann immer angeben, wer der Autor ist und wo das Papier veröffentlicht wurde. Und ob ich dann nur eine Kopie aus einer Aufsatzsammlung habe, aus einem Fachbuch abgeschrieben habe, oder das Dokument im Internet gefunden habe, ist doch letztendlich egal.

Ich weiß, für den Prof sollte man tunlichst diese Quelle auch parat haben, aber was hindert mich daran, zu zitieren, daß die Referenz ein Papier des Herrn Meier in „Zahnheilkunde“, Bonn, 1907 ist?

Aber wie gesagt, für den Prof sollte man den Text dann auch verfügbar haben.

Gerhard

NEIN. dann verlierst du so ziemlich jeden anspruch auf
wissenschaftliches arbeiten. davon kann ich bei einer
wissenschaftlichen arbeit nur abraten. anders ist es bei
vertrauenswürdigen quellen.

Hallo Enrique,
darf ich schlußfolgern, dass Deine PDFs nicht vertrauenswürdig sind? Warum zitierst Du sie dann? :wink:
Auch Deine Vorbemerkung, dass PDFs nur dann in den Anhang müssen, wenn sie 20 Seiten nicht überschreiten ist auch kurios; denn wenn sie mehr als 20 Seiten haben, brauchst Du sie nicht anhängen? Wo bleibt denn bei dieser Logik die Wissenschaftlichkeit?

Aber Spaß beiseite. Die Idee mit dem Link auf eine Website mit den PDFs fand ich gut. Praktikabler erscheint mir folgende Lösung: brenne Deine PDFs auf eine CD und klebe sie mit einer Papiertasche in den Deckel Deiner Diplomarbeit. Du sparst Papier und Dein Prof kann prüfen und lesen. Genügt das Deinem wissensschaftlichen Anspruch?

Gruß, Sausewind

meiner Meinung nach kommt es doch sowieso nicht drauf an, wo
ein Dokument steht.

genau. wenn da jemand auf wikipedia schreibt oder bei jstor nen paper steht, das ist schon ein erheblicher unterschied.

Ob eine Abhandlung nun in irgendeiner paper-Sammlung steht, in
einer Zeitschrift veröffentlicht wurde oder in einem Vortrag
vorgestellt wurde, ich kann immer angeben, wer der Autor ist
und wo das Papier veröffentlicht wurde.

genau darauf wollte ich eigentlich hinaus: es muss halt bei einer glaubwürdigen quelle mal veröffentlicht worden sein. und _die_ muss man dann angeben. der eigene webspace zählt da sicherlich nicht dazu. wenn man das dokument gerne für wen auch immer vorhalten möchte, kann man das ja machen. mit ner wissenschaftlichen quelle in einer diplomarbeit hat das aber sicherlich nichts zu tun.

Ich weiß, für den Prof sollte man tunlichst diese Quelle auch
parat haben,

macht sich halt gut, wenn man die quelle die man angibt auch tatsächlich gelesen hat…

aber was hindert mich daran, zu zitieren, daß die
Referenz ein Papier des Herrn Meier in „Zahnheilkunde“, Bonn,
1907 ist?

nix. solange sie tatsächlich da erschienen ist und das Magazin „Zahnheilkunde“ tatsächlich eine Fachzeitschrift ist.
beste grüße

Hallo Enrique,

Hi sausewind,

darf ich schlußfolgern, dass Deine PDFs nicht vertrauenswürdig
sind? Warum zitierst Du sie dann? :wink:

würd ich nie tun. :wink:

Auch Deine Vorbemerkung, dass PDFs nur dann in den Anhang
müssen, wenn sie 20 Seiten nicht überschreiten ist auch
kurios; denn wenn sie mehr als 20 Seiten haben, brauchst Du
sie nicht anhängen? Wo bleibt denn bei dieser Logik die
Wissenschaftlichkeit?

in der tat ist die aussage kurios. hab mich ebenso gewundert, wollte sie aber nicht thematisieren. hab ich auch nicht geschrieben. das musst du verwechselt haben. :smile:

Aber Spaß beiseite. Die Idee mit dem Link auf eine Website mit
den PDFs fand ich gut. Praktikabler erscheint mir folgende
Lösung: brenne Deine PDFs auf eine CD und klebe sie mit einer
Papiertasche in den Deckel Deiner Diplomarbeit. Du sparst
Papier und Dein Prof kann prüfen und lesen. Genügt das Deinem
wissensschaftlichen Anspruch?

meine profs würden das nichteinmal angucken! entweder es ist so wichtig, dass es auch papier verdient, oder es muss halt nicht in die arbeit. das mag aber von lehrstuhl zu lehrstuhl unterschiedlich sein. da sollte man sich mit dem prof absprechen.

besten gruss

Auch Deine Vorbemerkung, dass PDFs nur dann in den Anhang
müssen, wenn sie 20 Seiten nicht überschreiten ist auch
kurios; denn wenn sie mehr als 20 Seiten haben, brauchst Du
sie nicht anhängen? Wo bleibt denn bei dieser Logik die
Wissenschaftlichkeit?

Was hat denn das mit Unwissenschaftlichkeit zu tun?

Es geht darum, dass die Kenntnis eines Artikel/ Beitrag/ Buchauszug was auch immer- für die Arbeit vorausgesetzt wird, in der Arbeit selbst also nicht unmittelbar erläutert wird. Die FB-Richtlinien fordern, dass ein Text unter 20 Seiten angehängt werden muss, wenn er inhaltlich Voraussetzung für das Verständnis der Arbeit ist.

Vereinfachtes Beispiel Gesetzestexte. Setzt die Arbeit die Kenntnis des Kapitels X (das bis zu 20 Seiten umfasst) des WaffG voraus ist das anzuhängen. Du hängst aber nicht das komplette WaffG an, wenn es Voraussetzung ist (weil der Anhang dann länger wird als die Arbeit). Dann musst Du mit Zusammenfassungen und Quellen-/Literaturverweisen arbeiten.