in der letzten Zeit ließ ich einige Male einen Bekannten mit meinem Auto fahren. Mir fiel auf, dass er eigentlich immer mit dem Fuß in der Ölwanne fährt. Darauf angesprochen meinte er, das sei nicht schlimm. Er habe seit über zwanzig Jahren einen Führerschein und würde immer so fahren. Ein Auto müsse das haben können.
Dann passierte es: Der Motor qualmte, der Kühler verlor sein gesamtes Kühlwasser. Die Zylinderkopfdichtung bekam zum Glück nichts ab, der Kühler jedoch musste ausgetauscht werden.
Im Laufe der letzten Wochen musste das Auto zweimal mit Getriebeschaden in die Werkstatt, beim zweiten Mal wurde das Getriebe (Automatik) ausgetauscht.
Letzte Woche qualmte sein eigenes Auto plötzlich. Der Kühler kochte, der ADAC vermutete zudem eine schadhafte Zylinderkopfdichtung. In der Werkstatt vermutete man zudem einen Haarriss im Motorblock. Sicher weiß man es noch nicht.
Mich würde jetzt doch mal interessieren, führt eine gaslastige Fahrweise zu solchen Schäden? Oder hatten wir einfach nur Pech? Vernünftig gewartet (Öl/ Wasser) wurden beide Autos regelmäßig.
wenn er immer so fährt wundert es mich nicht,das die Motoren leiden,gerade wenn er ein Auto noch im kalten Zustand hochreißt.Kenne auch so jemanden,ist komisch das er einen unheimlichen verschleiß an Motoren und Auto hat,er meint aber auch das das nichts mit seiner Fahrweise zu tun hat,fährt seit 30 Jahren Auto.*g*
Hi,
das eerinnert mich an Einführung der AU für Diesel. Die Messung enthilet u.a. einen Volllastmessung (Vollgas)über einen bestimmten Bereich . Und das hat so manchen Motor gekostet *g*
Vollgasfest ist kein Motor auf Dauer… weil er nicht darauf ausgelegt ist und es nicht der „normalen“ Realität entspricht, dass man mehr als einige Minuten mit Vollgas fährt.
Wenn du einen kalten Motor gleich zu anfangs trittst, reißt der (noch kalte) Ölfilm und die Schmierung wird unterbrochen.
Im hohen Temepraturbereich reißt der ölfilm dann wieder, weil das öl nicht schnell genug „hinterher kommt“.
Es treten Riefen an Kolben, Zylinder & Co. auf.
Im Laufe der Zeit werden diese Riefen tiefer und der Motor wird „undicht“. Zylinderkopfdichtung und alles weitere… nun läuft irgendwann auch noch Kühlwasser in den Zylinder und es macht dann schnell „Bummmm“… das wars dann mit neuem Motor.
WENN (warum?) du einen Motor schon gleich nach dem Start treten WILLST… muss dein Öl schonmal sehr „fleißfreudig“ sein und ein super Kaltstartverhalten haben.
Es wäre also ein 0W - 30 einzufüllen (0 sehr fließfreudig und schmiert auch bei hohen Temeperaturen - 30 damit es ein gutes Kaltstarverhalten hat)
0W-40 kenne ich, 5W-30 fahre ich… ob es wirklich 0 W
das bisher geschriebene ist generell richtig. Das erklärt eventuell auch seinen Motorschaden.
Dass dadurch aber ein Kühler kaputt geht, habe ich noch nicht gehört und kann es mir auch nicht erklären.
Das mit dem Getriebeschaden kann man schlecht beurteilen, wenn man nicht weiß, was genau am Getriebe kaputt gegangen ist. Normal schafft man es nicht, ein Automatikgetriebe innerhalb von kurzer Zeit durch eine „schlechte“ Fahrweise zu schrotten, selbst durch ständigen Kickdown und den dazugehörigen Drehzahlen bei kaltem Getriebe.
Möglich ist das höchstens durch eine Fehlbedienung. Fährt er selber auch Automatik oder Schaltwagen? Bei noch ordentlich rollenden Wagen in R oder P hält kein Automatikgetriebe aus.
Trotzdem würde ich mir genau überlegen, ob ich diesen Menschen noch mal mit meinem Auto fahren lassen.
…suche dir einfach einen neunen ‚Bekannten…‘
…diese Fahrweise empfinde ich als egoistisch und rücksichtslos…
wobei der kausale Zusammenhang zwischen der Fahrweise und den Schäden leider kaum nachgewiesen werden kann…aber dennoch warscheinlich ist. Wer bezahlt eigentlich nun die Schäden???
Gruss
Helmut
Neeee!
Vielen Dank erst einmal für Eure Meinungen.
Ich sehe es auch so, dass sich ein kausaler Zusammenhang nicht beweisen lässt, aber nahe liegt.
Die Sache mit dem Kühler sah ich noch als puren Zufall und Verschleißerscheinung an. Als das Getriebe das erste Mal Mucken machte, war er vorher mit dem Auto eine größere Strecke auf der Autobahn unterwegs und berichtete stolz: „Maaaaaann, der schafft ja noch 180!“ Der Wagen ist fast 14 Jahre alt, schon allein deshalb bin ich mit solchen Sachen vorsichtig. Der Wagen schaltete ab da die Gänge nicht mehr sauber durch. In der Werkstatt wurde Getriebeöl nachgefüllt. Einige Wochen später schaute er nach dem Getriebeöl, kaufte dann an einer Tankstelle welches und kippte es hinein. Es war das Falsche. Danach wurde das Getriebe ausgetauscht.
Zur Ehrenrettung meines Bekannten muss ich sagen, dass die letzten beiden Rechnungen an seine Adresse gingen. Meist passiert ihm so etwas, wenn er unter Stress und Zeitdruck steht.
na das ist aber ein schöner Preis. Das 5W-30 liegt ja schon bei ca. 16€/Liter - da ist 0w-40 ja 1€ billiger.
Und 0w-30 also über 20€/Liter. Na Proscht Mahlzeit.
Brauchste 0w-40? habe da noch 60 Liter rumeiern.
„An der Quelle saß der Knabe“ *träller*
Nur mein Vorrat an 5w-30 geht zur Neige. Letzte Woche noch nen Ölwechjsel bei mir gemacht. Danke liebe ATU für das Versauen méines guten Öls durch 15w-40-Müll.
Hi Annette,
naja. Das hört sich ja schon irgendwie anders an.
Er hat bisher immer für seine Fehler (seine allein?) bezahlt.
14 Jahre alter Wagen… Kühler, Zylinderkopfdichtung… sind schon mal im Rahmen des noch Möglichen… Falsches Getriebeöl nicht.
Km-Stand weiß ich nicht.
und Tempo 180 ? Ich habe meinem damals 14-jährigen auch 220 zugemutet… als Teenager darf er auch mal wieder über die Stränge schlagen… Mein WAGEN *lach*
Nur Vollgas würde ich immer noch nicht befürworten.
Ansonsten:
Fahrt den Wagen weiter bis der Tüv euch scheidet (oder die Plakette)
Nur sucht euch möglichst bald einen anderen. Lange macht der Wagen das nicht mehr mit. Dann hast du ihn generalüberholt und ein mehrfaches reingesteckt als er überhaupt noch an Nutzen hat.
Immer Vollgasanfahren mag keine Automatik, fördert deutlich den Verschleiß
Vollgasfahren und dann sofort den Motor abstellen mag auch kein Verbrennungsmotor, weil dann die per „Vollgas“ reingesteckte Energie nicht abgeführt werden kann, weil die Wasserpumpe still steht. Das Wasser wird weiter erhitzt, weil die energie aus dem Metall um die Brennräume herum das Wasser weiter heizt. Den Rest kannst Dir ja denken, oder ?
Wechsel den Bekannten, oder: Warum läßt Du Leute mit Deinem so fahren ? Schmeiß ihn mitten auf der Landstraße raus, wenn er sich dem von Dir gewünschten Fahrstil nicht anpaßt. Ich habe schon einem Werkstattmitarbeiter durch eine Beschwerde beim Chef eine Abmahnung verpassen lassen, weil er mit meinem Auto (kundenfahrzeug) umging wie „Dercksau“ und beinahe beim rückwärtsfahren Kinder umbügelte (ich sah das selbst).
Nur mein Vorrat an 5w-30 geht zur Neige. Letzte Woche noch nen
Ölwechjsel bei mir gemacht. Danke liebe ATU für das Versauen
méines guten Öls durch 15w-40-Müll.
danke für das Angebot, aber 15W-40 reicht (auch laut Betriebsanleitung) vollkommen aus - ich wohne ja nicht in der Arktis. Mit den entsprechenden VW-Spezifikationen gibt es den 5 Liter-Kanister bei Karstadt für rd. 25 Euro.
15w-40 für umgerechnet 5€ der Liter ?
Booooh-ey teeeuer.
Übrigens Spezifiaktionen diverser Heersteller.
Habe zig Tausend Liter Öl gekippt und in großen Tanks gemischt.
Egal was da rein kam und was es „offiziell“ vorher war.
Alles Öl der gleichen SAE (z.B.10w-40) erhielt danach die gleiche „Herstellerempfehlung“
Diese 1000-Liter-Tanks wurden dann von AVIA wieder an Konzerne für die Einzelabfüllung und Fassabfüllung verkauft.
Meine daraus resultierende Erfahrung:
Nimm die Klassifizierung die du brauchst… und pfeiff auf den rest der das öl so gut machen soll, dass man den hohen Preis als gerechtfertigt ansehen könnte.