ich will eine Niveau-Regulierung (Wasser) verwirklichen, die auf engstem Raum arbeitet. Geschaltet werden soll 9V= mit max. 1,5A. Kontakt soll beim oberen Anschlag geschlossen werden und beim unteren Anschlag wieder geöffnet. Bei Conrad habe ich entsprechende Schwimmerschalter gefunden - allerdings nur mit 10mm Arbeitsweg des Schwimmers. Das ist mir zuwenig, ich bräuchte Minimum 30mm. Durchmesser des Ganzen sollte nicht über 25mm liegen.
Jemand so etwas schon gesehen und kann mir eine Bezugsquelle nennen?
Hallo,
der ‚Arbeitsweg‘ des Schalters dient doch nur als Hysterese. Damit bei ‚Wellengang‘ das Ding nicht dauernd umschaltet. Wenn also die Hysterese zu klein ist, bau doch zwei Schalter ein und setz ein R-S-Flipflop dahinter. Allerdings versteh ich nicht, warum man für eine Niveauregulierung eine so große Hysterese braucht. Oder hast Du nur Angst davor, einen mechanischen Begrenzer (Anschlag) einzubauen?
Im Prinzip ja, die sind aber alle im Durchmesser zu groß.
Moin Stefan,
man müßte mal wissen, wie das ganze aussehen soll…
Klickt Dich auf dem link mal zu den Elektroden durch, vielleicht hilft das ja weiter. Oder muß es unbedingt ein Schwimmer sein?
was ich eigentlich vorhabe ist eine Ansteuerung für eine kleinen Niedervolt-Tauchpumpe. Diese steht auf dem Boden einer kleinen Mulde. Wenn sich diese Mulde mit Wasser füllt, soll die Pumpe anspringen, sobald der Wasserpegel einen bestimmten Wert überschritten hat. Kurz bevor die Pumpe trockenläuft soll dann wieder abgeschaltet werden. Die Pumpe hat einen Durchmesser von 4cm, der Schalter sollte höchstens 2,5cm Durchmesser haben, sonst geht er nicht mehr in die Mulde.
Das ganze soll billig sein, robust und ohne großes Gebastel zu verwirklichen. Ich habe sowas schon mit Sensoren gesehen (http://www.troptronic.de/pegel.htm , Artikel 5/IV-u), das ist mir aber viel zu teuer (3-stellig).
Hallo,
ich versteh immer noch nicht das Problem - wenn der Weg des Schwimmers kleiner ist, als erhofft, springt die Pumpe eben öfter an (halt schon bei niedrigerem Pegel). Der untere Pegel (Ausschaltschwelle) darf ntürlich nicht überschritten werden, weil die Pumpe ja sonst kaputt geht. Aber wenn sie ein wenig früher einschaltet, mach das doch nichts?`
ich versteh immer noch nicht das Problem - wenn der Weg des
Schwimmers kleiner ist, als erhofft, springt die Pumpe eben
öfter an (halt schon bei niedrigerem Pegel). Der untere Pegel
(Ausschaltschwelle) darf ntürlich nicht überschritten werden,
weil die Pumpe ja sonst kaputt geht. Aber wenn sie ein wenig
früher einschaltet, mach das doch nichts?`
Doch, macht was: die Pumpe hat einen Förderweg von 2,5m - ist also nicht grade die Schwächste. Leider habe ich keine Pumpe gefunden, die geringe Fördermenge aber hohe Förderhöhe hat.
Den Inhalt einer randvollen Grube würde sie innerhalb 2-3 Sekundem wegpumpen. Wenn jetzt diese Kapazität noch weiter begrenzt wird, habe ich die Befürchtung, dass die Sache nicht mehr läuft, weil zwischen Ein- und Ausschalten nur noch Sekundenbruchteile liegen werden. In der Zeit wird die Wassersäule nicht die Förderhöhe erreicht haben.
öhm es gibt bei faulhaber 1,9 mm dicke und so ein Cent lange antriebsmotoren, gegen ziemlich heftig €, dazu passen planeten getriebe irgendeine ganz klein pumpe ließe wohl auch noch finden
den betauungssensor kann man auch etwas höher montiren, aber warum darf die grube nicht leergesaugt werden ?
Den Inhalt einer randvollen Grube würde sie innerhalb 2-3
Sekundem wegpumpen. Wenn jetzt diese Kapazität noch weiter
begrenzt wird, habe ich die Befürchtung, dass die Sache nicht
mehr läuft, weil zwischen Ein- und Ausschalten nur noch
Sekundenbruchteile liegen werden. In der Zeit wird die
Wassersäule nicht die Förderhöhe erreicht haben.
Kommt natürlich auf den Schlauch bzw. das Rohr an. Eine dünne Leitung ist schnell voll. Außerdem könnte ein Rückschlagventil nützen. Dann steht die Leitung eben die ganze Zeit unter Wasser. Natürlich sinkt wg. des Ventil-gegendrucks nochmal dir Förderhöhe…
öhm es gibt bei faulhaber 1,9 mm dicke und so ein Cent lange
antriebsmotoren, gegen ziemlich heftig €, dazu passen planeten
getriebe irgendeine ganz klein pumpe ließe wohl auch noch
finden
Hatte ich schon das Wort „billig“ erwähnt?
Ich habe lange genug gesucht, bis ich so eine Pumpe gefunden hatte.
den betauungssensor kann man auch etwas höher montiren, aber
warum darf die grube nicht leergesaugt werden ?
Der Grube ist das egal, aber die Pumpe darf/sollte nicht trockenlaufen. Als letzte Lösung (wenn hier nicht noch einer ein Kaninchen aus dem Hut zaubert) würde ich die Zeit messen, die die Pumpe zum leerpumpen braucht und dann einen Kurzzeittimer dazwischenschalten. Dann würde nämlich ein ganz simpler 08/15 Pegelschalter ausreichen.
Hallo,
genau das unten stehende hätte ich die ganze Zeit als
Vorschlag im Sinn, als ich den Thread las.
Dann mach es doch einfach so !
Als Kurzzeitschalter reicht da schon ein Relais und ein
dicker Kondensator, der über einen Widerstand geladen wird.
Damit kann man ein Monoflop machen, das paar Sekunden steht.
Gruß Uwi
Als letzte Lösung (wenn hier nicht noch einer
ein Kaninchen aus dem Hut zaubert) würde ich die Zeit messen,
die die Pumpe zum leerpumpen braucht und dann einen
Kurzzeittimer dazwischenschalten. Dann würde nämlich ein ganz
simpler 08/15 Pegelschalter ausreichen.
Als Kurzzeitschalter reicht da schon ein Relais und ein
dicker Kondensator, der über einen Widerstand geladen wird.
Damit kann man ein Monoflop machen, das paar Sekunden steht.
Wenn es für mich privat wäre, würde ich das auch machen - es ist aber „für’s Haus“ und da will ich möglichst wenig Bastelkram verwenden. Aber ich könnte mal schauen, ob ich einen Treppenlichtautomaten bekomme, der ein genügend kleines Einschaltintervall hat.