Penizillin + sonne

Hi, ich nehme seit ein paar Jahren, auf Grund einer nicht auskurierten Vorerkrankung, Penizellin ein (in Form einer Prophylaxetherapie). Da ich ein schlechtes Hautbild habe (kleine Flechten, neigung zu unreiner Haut) und dies bisher vom Hautarzt nur mittels schwacher Cortisoncreme bzw. regelmäßigen Kosmetikbesuchen in den Griff zu kriegen war. Habe ich von einer Freundin gehört das manche Solarien eine UV freie Bestrahlun anbiete geziehlt zur Verbesserung des Hausbildes und Problemhaut. Ja ich weis, dass unter Penizellin diie Sonne bzw. UV Strahlen ungünstige Auswirkungen haben und dadurch eine hohe Lichtempfindlichkeit.
Aber wie ist das mit Rotlicht auf der „besonderen Bank“ im Solarium ?

Hi

Ich weiß ja nicht, aber wenn ich höre, dass jemand dauerhaft Antibiotikum nimmt und irgendwie nicht im Gleichgewicht ist, dann schätze ich eher, dass die „guten“ Bakterien in und auf deinem Körper gerade gestört sind.

Und Cortison unterdrückt nur die Entzündung, nicht aber die Ursache für die Entzündung (Pilze zum Beispiel, die sich bei einem zu geringen Bakterienbesatz der Haut leicht breitmachen können)

Allerdings weiß ich nicht, inwiefern geschlucktes Antibiotikum auf die äußere Hautschicht wirkt.

Nichtsdestotrotz: hast du es mal mit Mitteln versucht, die zumindest die Darmflora wieder auf Vordermann bringen können?

Grüße

Karana

Hallo,

die erhöhte Lichtempfindlichkeit unter Penicillin und anderen Antibiotika ist meistens durch eine erhöhte UV-Empfindlichkeit bedingt. Das „Rotlicht“, welches z.B. zur Wärmetherapie eingesetzt wird, ist Infrarotstrahlung und damit genau am anderen Ende des Lichtspektrums. Infrarotstrahlung löst keinen Sonnenbrand aus, auch nicht, wenn man Penicillin eingenommen hat. Hier kann man sich höchstens ganz allgemeine Verbrennungen durch zu starke Wärme holen.

Fazit: Wenn keine UV-Strahlung, dann kein Problem für Dich. :smile:

Grüße,
SilG

Hallo,

nur einige Antibiotika lösen phototoxische Reaktionen ( UV-Strahlung ) aus. Penicilline gehören nicht zu dieser Gruppe.

Vorsicht ist geboten bei der Gruppe der Tetrazykline, ein häufiges Präparat um ein Beispiel zu geben ist Doxycyclin ( Doxy M etc. ).

Zudem ist Vorsicht geboten bei den Sulfonamiden, Beispiel hierfür wäre das weit verbreitete Cotrim.

Auch Gyrasehemmer, die Fluorchinolone können Reaktionen hervorrufen, Beispiel hierüfr ist wohl eins der häufigst verschriebenen Antiobiotika, Ciproby.

Infos findet man auch immer im Beipackzettel zu diesem Thema.

Viele Grüße,
Marc

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