Nochmal einiges an Futter
Hallo Christian,
da empfehle ich Dir zur Lektüre einige Artikel weiter unten, einer ist gerade ins Archiv gerutscht:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
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Da geht es sehr stark um die Zillmerung.
Der Arbeitgeber hat sich für eine Pensionskasse mit
Gehaltsumwandlung in Zusammenarbeit mit der DEBEKA entschlossen
Die Debeka hat nur gezillmerte Tarife, leider. Sonst hätte ich es wohl bei der gemacht (also… ich hätte sie meinem AG empfohlen
. Ungezillmerte Tarife habe ich nur bei der Öffentlichen Braunschweig (die ist an die allgemeine Sparkassen-Pensionskasse angeschlossen, müsste von daher bei allen Sparkassen und öffentlichen Versicherungen möglich sein) und der WWK angeboten bekommen.
Ich sags mal so: Wenn Deine Frau sicher ist, dass sie bis zur Auszahlung der Pensionskasse (mindestens 60 Jahre) bei dem Arbeitgeber bleiben wird, dann soll sie es auf jeden Fall tun. Das Problem ist nur, dass sie zwar einen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge hat, nicht aber auf den Tarif X bei Versicherung Y.
Außerdem hängt es davon ab, wie lange man versichert ist. Wenn ich nur noch 20 Jahre hätte, dann würde ich wohl noch mehr auf die Pensionskasse setzen und weniger auf Fonds. Aus einem einfachen Grund: Die Steuervorteile sind auf den Betrag, nicht auf die Zinsen.
Rechenbeispiel: Ich habe bei der Pensionskasse 1000€ weniger im Portemonnaie, mit den Steuervorteilen kommen aber 2000€ in den Topf. Vergleich: Ich lege 1000€ in Fonds an. Angenommen, die Pensionskasse (mit 2000€) bringt 5%, ein Fonds (mit 1000€) 7%. Dann hätte der Fonds die Pensionskasse nach 36 Jahren eingeholt, bei 8% würde es nur 24 Jahre dauern, und bei 9% nur noch 18 Jahre.
Die Pensionskasse ist also bei nicht zu langen Laufzeiten besser, der Fonds (mit all seinen Unwägbarkeiten - allerdings: Wer garantiert mir bei der Pensionskasse mehr als 3,25%, die übrigens nach Abzug der nicht genannte Kosten nur noch effektive 2,4-2,6% sind?) schneidet aufgrund der Zinsesversinsung bei sehr langfristigen Geschichten besser ab.
und für mich stellt sich nun die Frage, inwiefern
der Abschluss einer Rentenversicherung sinnvoll ist.
Meine Frau hat’s gemacht, die ist auch selbständig. Alles in Fonds ist ihr zu riskant. Kann ich nachvollziehen, zumal ich derjenige bin, der das Interesse an solchen Finanzgeschichten hat, und sie damit in gewissen Maße von meinem Anlagegeschick (hoffentlich habe ich Anfängerglück
abhängig ist.
Gruß
Oskar