Hallo an alle,
ich habe eine kurze Frage zum Thema Pensionskasse:
Mein Arbeitgeber bietet so eine an und ich frage mich jetzt, was wohl passiert, wenn ich den Arbeitgeber wechsel und der neue Arbeitgeber bereits eine eigene Pensionskasse führt? Wie ist denn da die rechtliche Lage? Ist der Arbeitgeber verpflichtet die bestehende Pensionkasse zu übernehmen?
Ich habe gehört, dass er es nicht so ist, aber dann wäre die Gefahr, dass ich Geld verbrenne ja sehr hoch oder? Wenn ich den Effekt der Umwandlung von Bruttogehalt nicht wahrnehme, sondern es aus dem Nettogehalt trage, ist es keine attraktive Anlageform mehr (aus meiner Sicht).
Gibts hier Experten, die mir da weiterhelfen könnten?
Danke und ciao
Jojo
Hallo auch,
wenn dein neuer AG den bestehenden PF nicht zuläßt bleibt dir nur die Möglichkeit den Vertrag selber weiterzuführen oder beitragsfrei zu stellen. Eine Deckungskapitalübertragung wie bei der D-LV gibt es nicht. In Zukunft werden die AG aber nicht umhin kommen, mehrere Anbieter zu zulassen.
Hoffe geholfen zu haben.
Gruß
Martin
Hallo Martin,
warum sollten sie mehrere zulassen?
Stichwort: Verwaltung, Bearbeitung etc.
Gruß
Marco
Hallo Martin,
warum sollten sie mehrere zulassen?
Stichwort: Verwaltung, Bearbeitung etc.
Hallo Marco,
er wird durch die Personalwechsel immer mehr dazu kommen, das die neuen MA eine andere BAV haben als der Betrieb zulassen möchte. Es kann nicht sein, das ein AN bei 5 Wechseln nachher 5 verschiedene Produkte haben wird. Weiterhin richtet die Buchhaltung in den meisten fällen nur die Überweisung ein und fertig, was solls also. Natürlich wird das ein oder andere an Mehrarbeit zukommen, welches aber für die AN sinnvoller ist.
Liebe Grüße
Martin
Hallo Martin,
er wird durch die Personalwechsel immer mehr dazu kommen, das
die neuen MA eine andere BAV haben als der Betrieb zulassen
möchte. Es kann nicht sein, das ein AN bei 5 Wechseln nachher
5 verschiedene Produkte haben wird. Weiterhin richtet die
Buchhaltung in den meisten fällen nur die Überweisung ein und
fertig, was solls also. Natürlich wird das ein oder andere an
Mehrarbeit zukommen, welches aber für die AN sinnvoller ist.
Tja, ich sehe das dann doch etwas anders 
Warum sollte ich so meinen Gruppenvertrag unterwandern… wenn ich das als Arbeitgeber so tätige, wie von dir beschrieben, hab ich im Extremfall in 10 Jahren keine Grundlage mehr für den Gruppenvertrag. Und warum sollte ich als Arbeitgeber unbedingt das akzeptieren? Immerhin will doch der Mitarbeiter zu mir (mal von wenigen Ausnahmen abgesehen).
Und zuletzt ist das dann doch insofern ein Mehraufwand, weil in aller Regel die Daten, die der Mitarbeiter mir hierzu geben wird falsch sind. Sprich: Ich muss Korrekturbuchungen vornehmen.
Gruß
Marco
Hallo Marco,
Tja, ich sehe das dann doch etwas anders 
Das ist je nicht schlimm!!*grins*
Warum sollte ich so meinen Gruppenvertrag unterwandern… wenn
ich das als Arbeitgeber so tätige, wie von dir beschrieben,
hab ich im Extremfall in 10 Jahren keine Grundlage mehr für
den Gruppenvertrag.
Regelungen werden heute schon von AG getroffen. Keine BAV bei Firmeneintritt, dann greift der gruppenvertrag und bei bestehenden wird der andere Anbeiter vom AG eingebunden, wenn dieses vom AN gewünscht wird.
Und warum sollte ich als Arbeitgeber
unbedingt das akzeptieren? Immerhin will doch der Mitarbeiter
zu mir (mal von wenigen Ausnahmen abgesehen).
Personalentscheidungen sollten nicht von der BAV Frage abhängigsein. Ich gebe dir Recht, wenn der AG sagt, die BAV und fertig, werden die meisten MA dieses akzeptieren. Das ändert aber nichts an dem zukünftigen Szenario, das ein AN nacher eventuell aus mind 5 Stelen eine Auszahlung erhält und das kann nicht sein (MM).
Und zuletzt ist das dann doch insofern ein Mehraufwand, weil
in aller Regel die Daten, die der Mitarbeiter mir hierzu geben
wird falsch sind. Sprich: Ich muss Korrekturbuchungen
vornehmen.
Wie meinst du das??
Liebe Grüße sendet
Martin
Hallo Martin,
Regelungen werden heute schon von AG getroffen. Keine BAV bei
Firmeneintritt, dann greift der gruppenvertrag und bei
bestehenden wird der andere Anbeiter vom AG eingebunden, wenn
dieses vom AN gewünscht wird.
Wie gesagt… im Einzelfall, wenn ich den MA haben will als Unternehmer… dann okay… aber sonst würd ich es nicht akzeptieren 
Personalentscheidungen sollten nicht von der BAV Frage
abhängigsein. Ich gebe dir Recht, wenn der AG sagt, die BAV
und fertig, werden die meisten MA dieses akzeptieren. Das
ändert aber nichts an dem zukünftigen Szenario, das ein AN
nacher eventuell aus mind 5 Stelen eine Auszahlung erhält und
das kann nicht sein (MM).
Eine Direktversicherung ist im gewissen Sinne ja auch ein Mitarbeiterbindungsmittel. Warum nun sollte ich einen Mitarbeiter aufnehmen, der schon 5 Versicherungen hat? Der hat dann wahrscheinlich bald 6.
Und zuletzt ist das dann doch insofern ein Mehraufwand, weil
in aller Regel die Daten, die der Mitarbeiter mir hierzu geben
wird falsch sind. Sprich: Ich muss Korrekturbuchungen
vornehmen.
Wie meinst du das??
In der Regel wird er dir nur den Versicherer geben. Dann musst noch die Nummer holen und die Bankverbindung. Davon kommt garantiert wieder die Hälfte falsch an. Usw. 
Gruß
Marco
Hallo Martin,
Eine Direktversicherung ist im gewissen Sinne ja auch ein
Mitarbeiterbindungsmittel.
Wenn er eine D-LV hat ist alles klar, da machen wir ne Deckungskapitalübertragung und fertig. Aber ein Pensionsfond??
Warum nun sollte ich einen
Mitarbeiter aufnehmen, der schon 5 Versicherungen hat? Der hat
dann wahrscheinlich bald 6.
Das ist es ja, der hat nun 5 verschiedene Pensionsfonds am laufen und nun noch den 6??? Kann nicht sein. Ist eine Fiktion ich weiß, aber denk mal 5-10 Jahre weiter.
In der Regel wird er dir nur den Versicherer geben. Dann musst
noch die Nummer holen und die Bankverbindung. Davon kommt
garantiert wieder die Hälfte falsch an. Usw. 
*Heiligenscheineinschalten*
Bei uns kriegt die Buchhaltung alle Daten schön aufbereitet auf den Tisch und dadurch können die den Vorgang einrichten und fertig!
*Heiligenscheinausschalten*
Kann mir aber auch nicht vorstellen, das andere anders verfahren. dafür ist das Geschäft mit den Unternehmern zu sensiebel.
Viele Grüße
Martin
Hallo Martin,
Eine Direktversicherung ist im gewissen Sinne ja auch ein
Mitarbeiterbindungsmittel.
Wenn er eine D-LV hat ist alles klar, da machen wir ne
Deckungskapitalübertragung und fertig. Aber ein Pensionsfond??
In gewisser Weise hat sich der alte Arbeitgeber dann m.M. nach falsch beraten lassen, wenn der alte Arbeitgeber nur einen PF angeboten hat.
Viele Grüße
Marco
PS: Klar ist das Geschäft sensibel. Allerdings bekommst du als Vertreter nicht immer mit, wenn der Arbeitnehmer wechselt und manche Kunden sind ja auch „Experten“. 
Hallo Marco,
Wenn er eine D-LV hat ist alles klar, da machen wir ne
Deckungskapitalübertragung und fertig. Aber ein Pensionsfond??
In gewisser Weise hat sich der alte Arbeitgeber dann m.M. nach
falsch beraten lassen, wenn der alte Arbeitgeber nur einen PF
angeboten hat.
Aber wie du weißt ist das z. Zt. noch die Realität. Ein AG vereinbart einen Rahmenvertrag mit einem Anbieter und durch irgendwelche unsinnigen Verzweigungen und Interessengruppen wird kein anderer zugelassen. MM vollkommen falsch aber es ist so. In meinem Bereich gibt es einige Firmen die nur die Durchführungswege eines Versicherers anbieten und mehr nicht. Kanns nicht sein für die Zukunft.
PS: Klar ist das Geschäft sensibel. Allerdings bekommst du als
Vertreter nicht immer mit, wenn der Arbeitnehmer wechselt und
manche Kunden sind ja auch „Experten“. 
Ich hab da mal wieder gut reden, wir haben mit unseren Firmen ein entsprechendes System vereinbart, welches uns vor solchen „unangenehmen“ Überraschungen schütz. Natürlich nicht zu 100% aber die Firmenzufriedenheit gibt uns recht. Wenn natürlich ein Kunde selbst sich jedes Jahr die besten PV zusammensucht und ein hopping macht, da wird der Perso schon mal grantig. Hab ich bis jetzt noch nicht gehabt aber soll ja vorkommen.
Die Anforderungen an die BAV Anbieter werden mit Sicherheit in Zukunft steigen und somit auch unsere Beratungs und Betreuungsqualität. Ich sehe es als positiv an, denn nur mit dem Marktdruck können Verbesserungen und Veränderungen bewirkt werden, auch wenns manchmal echt nervt.
Liebe Grüße und frohe Pfingsten wünscht
Martin