Pentium 3 PC lahmt: Diagnosemöglichk. gesucht

Hallo zusammen,

mein Pentium 3 PC, mit 500 MHz getaktet, 3 J. alt) arbeitet seit einem Jahr kontinuierlich gleichmäßig immer langsamer. Nun ist der DLS-Zugang fast unmöglich geworden (Seitenaufbau mit 1,5 Min(!!)), ständige (tägl. mehrmals) Abstürze von Programmen und neuerdings immer wieder kehrende Meldungen „Das System ist überlastet“. Seit heute läßt sich Outlook Express nicht mehr öffnen und ich komme nicht an meine mails dran. Nero bricht jeden Brennvorgang mit der Bemerkung ab: „Einschalten, Reset oder Bus-Reset aufgetreten.“

Was habe ich bisher unternommen:
Die Festplatten-Partition cookies entfernt, Temp-Dateien gelöscht, HD defragmentiert, formatiert, WIN98 neu installiert, neuen Arbeitsspeicher (jetzt 256 MB) über 8 Stunden getestet und reingesetzt, Festplatte mit Seagate-Diagnose-Tool ausführlich getesttet, mehrmals Viren-Erkennungs und Entfernungs-programme laufen lassen.

Fazit:
keinerlei Fehler gefunden.

Nun bin ich am Ende mit meinem Latein: Was kann ich nun noch unternehmen, um den Grund für diese ansteigende Verlahmung bis hin zur Arbeitsverweigerung (manche Klicks werden gar nicht ausgeführt) zu finden?

Um Hilfe bittende Grüße
Marisa

Halllo Marisa!

Wenn Du der Ursache genau auf den Grund gehen willst, arbeite einfach einmal diesen Fragenkatalog durch:

  1. Welches Programm wurde gerade gestartet

  2. Welche Aktion wurde gerade ausgeführt (Wenn Du zum Beispiel eine Internetseite ausdrucken wolltest, ist das Drucken die Aktion - nicht das scrollen auf der Website)

  3. Welche Programme sind im Hintergrund aktiv (START | AUSFÜHREN | MSINFO aufrufen und den Autostart Ordner mal genau anschauen.

  4. Wiederholt sich der Fehler immer (z.B. wenn der PC gerade neu gestartet wurde oder nur wenn Du mit einem bestimmten Programm gearbeitet hast?)

  5. WAS verursacht eigentlich diesen Fehler (Fehlermeldung XYZ verursacht)

  6. Wo wird der Fehler verursacht (Fehlermeldung… in Modul/Datei XYZ)

Im allgemeinen werden solche fehlermeldungen immer von einer Funktion eines bestimmten Programmes oder z.B. beim Laden eines Treibers verursacht.

Da Du deinen Speicher schon erweitert hast, 256 MB sind eigentlich ziemlich optimale Arbeitsbedingungen für Windows 98, kann es niccht am Speicher liegen. Außer Du bearbeitest am PC Filme oder Videos - die brauchen nämlich erheblich mehr Arbeitsspeicher (bis zu ca. 2 GB).

Wenn das alles nicht der Fehler sein kann, würde ich sagen, da Dein Prozessor schon 3 Jahre alt ist, gibt er so langsam den Geist auf.

Es könnte aber auch das Motherboard sein! Hat Dein Rechner in letzter Zeit einen Ruck oder gar Stoß aushalten müßen? Dann könnte nämlich die Platine hin sein.

Eine andere Möglichkeit für das Versagen ist die Grafikkarte. Wenn die einwandfrei Funktioniert ist sie in Ordnung.

Der nächste Fehlerverursacher ist die Soundkarte. Funktioniert sie fehlerfrei oder werden in der Systeminfo Fehler angezeigt?

Wenn Grafikkarte und Soundkarte einwandfrei sind, würde ich unbedingt einen Fachman um Rat fragen - dann dürfte es aller Vorraussicht nach am Motherboard oder am Prozessor liegen.

Da aber nicht jeder Prozessor zu jedem Motherboard und zu jeder Grafikkarte passt, solltest Du das einem Fachmann überlassen.

Gehe auf jeden Fal einmal die Systeminfo (MSINFO) genau durch. Alles was mit einem gelben Fragezeichen oder gar mit einem roten Ausrufekennzeichen gekennzeichnet ist, ist fehlerhaft und sollte entfernt oder ersetzt werden (neueste Treiber, Updates etc.)

Tut mir leid das ich Dir da keine bessere Hilfe anbieten kann. Ich hoffe der Fehler läßt sich auf diese Weise beheben, dann ist es wahrscheinlich halb so schlimm. Sonst kann den PC nur noch ein Fachmann reparieren.

mfg Albert

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Hallo
Pentiumprozessoren haben eine Abschaltgrenze,soll heissen,je wärmer die werden,umso langsamer werden die Latenzzeiten,bis zum Abschalten.
Das soll ein verbrennen der Cpu vermeiden.
In diesem Zustand treten dann solche Sachen wie „Blauer Bildschirm“ und Meldungen wie „Das System ist überlastet oder instabil auf“.
Überprüfe mal alle Lüfter,Lüftungsschlitze auf Staub und reinige alles.
Wechsle gegebenenfalls auch die Wärmeleitpaste aus.
Wenn du das nicht kannst,lasse es jemanden machen,der sich damit auskennt,weil die Cpu gelöst werden muss.
MfG
tabletti
www.fasttrackhelp.com

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Hallo
Pentiumprozessoren haben eine Abschaltgrenze,soll heissen,je
wärmer die werden,umso langsamer werden die Latenzzeiten,bis
zum Abschalten.
Das soll ein verbrennen der Cpu vermeiden.

Aber nicht der Pentium 3!             

Wenn das alles nicht der Fehler sein kann, würde ich sagen, da
Dein Prozessor schon 3 Jahre alt ist, gibt er so langsam den
Geist auf.

Entweder er ist ganz kaputt, oder er läuft nicht.

Es könnte aber auch das Motherboard sein! Hat Dein Rechner in
letzter Zeit einen Ruck oder gar Stoß aushalten müßen? Dann
könnte nämlich die Platine hin sein.

Dann würde der PC garnicht funktionieren.

Eine andere Möglichkeit für das Versagen ist die Grafikkarte.
Wenn die einwandfrei Funktioniert ist sie in Ordnung.

Wenn schon Hardwaredefekt dann eher der RAM.

Wenn Grafikkarte und Soundkarte einwandfrei sind, würde ich
unbedingt einen Fachman um Rat fragen - dann dürfte es aller
Vorraussicht nach am Motherboard oder am Prozessor liegen.

Zu hoher Warscheinlichkeit an Windows dessen neu-Installation schon lange überfällig ist.