la voilà
Hallo Fritz!
Ich hab mich mal heftig ans Übersetzen gemacht und dabei zwei
Sachen herausgefunden (mal abgesehen davon, daß der Text der wohl
„literarischste“ ist, der mir je untergekommen ist): Die Fabel
hat ein etwas dummes Ende (vielleicht hab ich auch nur falsch
übersetzt…) und hat absolut gar nichts mit dem Gedicht zu tun
(um welche Vögel es sich handelt, ist nicht herauszufinden). Hier
aber die Übersetzung:
Eines Tages erzählte eine Oma ihren Enkeln eine Geschichte über
die Vögel:
_Die Vögel hatten das ständige Jagen satt und kamen mit dem
Schierling, einer giftigen Pflanze (die Vögeln nichts tut),
überein. Da es aber Winter war und sie nur Samen hatten, mußten
sie Tiere finden, die ihnen beim Pflanzen helfen würden. Sie
machten sich auf die Suche nach Tieren, die Zeit hätten.
Zuerst gingen sie zu den Maulwürfen. Die Vögel fragten sie,
obwohl sie ihnen gering erschienen (?). Also ließen es sich die
Maulwürfe erklären (?) und halfen ihnen. Aber sie wußten nicht,
was sie tun sollten und so erklärten ihnen die Vögel, daß sie
sich in die Erde graben und wieder herauskommen sollten, so daß
die Erde durchmischt würde, mehr Sauerstoff aufnehmen könnte und
somit fruchtbarer würde. Die Maulwürfe machten ihre Arbeit
zufrieden und glücklich, da sie wußten, daß Mutter Natur sie
dafür eines Tages entlohnen würde.
Danach trafen die Vögel auf die Hirsche, und auch die sagten ihre
Hilfe zu. Doch sie wußten nicht, wie sie es anstellen sollten und
die Vögel sagten: ?Ihr könntet mit euren Geweihen an die Bäume
stoßen, daß die Blätter hinunterfallen, die andere Tiere dann als
Dünger nehmen.? Sie gingen fröhlich ans Werk und waren zufrieden,
daß all die Arbeit von Tieren erledigt wurde. Dann suchten die
Vögel weiter und trafen Eichhörnchen, Siebenschläfer und Füchse.
Auch diese hatten nichts dagegen mitzuhelfen und stellten sich
zur Verfügung. Die Vögel sagten ihnen, daß sie ihre langen und
schönen Schwänze benutzen sollten, um die Blätter zu verteilen,
daß diese als Dünger dienen könnten. Die Vögel flogen weiter und
fanden zuletzt die Biber. Und auch diese waren einverstanden.
Aber auch sie fragten, was sie denn tun sollten. Und die Vögel
sagten, sie sollten Bäume fällen und damit auf dem Wasser einen
Damm bauen, so daß der Schierling Wasser bekäme. Die Biber waren
nicht sehr glücklich, weil sie dachten, daß der Plan nicht
aufginge, doch sie beruhigten sich (?).
Die Vögel wußten nicht, wer die Samen pflanzen könnte, und
entschieden sich, es selber zu tun. Sie fingen mit der Arbeit an:
Die Maulwürfe gruben, die Hirsche schüttelten die Blätter von den
Bäumen, dann verteilten die Eichhörnchen, die Siebenschläfer und
die Füchse diese; die Biber bauten unter großer Anstrengung einen
wunderschönen Damm und schließlich pflanzten die Vögel den
Schierling. Der Schierling wuchs schnell und einige Vögel
opferten sich auf und fraßen ihn, um dann zu den Bibern zu fliegen.
Sobald die Jäger sie erblickten, erschossen sie sie und nahmen
sie nach Hause, um sie zu verspeisen. Nach einer Stunde fand der
Briefträger sie alle tod vor. Diese Nachricht erschien in allen
Zeitungen und seitdem schießt kein Jäger mehr auf Tiere, sie
wurden sogar Freunde._
Ich bin für jedwede Verbesserungsvorschläge offen und dankbar.
Gruß,
Stefan