... per portare la pace nel mondo

Hallo zusammen!
Eine Freundin erzählt immer wieder etwas von einem italienischen Gedicht, in dem „vorrei essere un piccione per portare la pace nel mondo“ vorkommt. Ich weiß schon, was das bedeutet.
Was mich interessiert, ist, ob es dazu ein ganzes Gedicht gibt oder das nur ein einzelner Ausdruck ist.
Bin dankbar für Vorschläge und Ideen aller Art. :wink:

Gruß,
Stefan

Hallo Stefan,

guck mal:

Vorrei essere un uccello
Vorrei essere un uccello
Per volare in alto nel cielo
Lasciando a terra le preoccupazioni e i nemici
Vorrei volare nell’immenso
Lontano dal concreto e dal materiale,
Vorrei volare nei sogni di una bambina innocente
Che ancora non ha scoperto
La crudeltà e la falsità del mondo,

Vorrei essere un uccello
Una colomba forse,
Per portare la pace nel mondo ;
O meglio un usignolo
Che con il suo canto
Ridona gioia e amore

A quelle persone indurite dalla vita.
Vorrei essere tutto questo,
Ma la vita è concreta, è crudele
Non me lo concede ! ! !

gefunden hier:
http://www.studiosolution.com/robynoro/net/giovani/c…

Gruß
Uschi (die überhaupt kein Italienisch kann und trotzdem was gefunden hat…)

Tipp:

du kannst ein komplettes Zitat in Anführungsstrichlein bei http://www.google.de eingeben…dieses feine Suchmaschinchen findet fast immer etwas…

Hallo Uschi!
Vielen Dank für die schnelle Hilfe!
Hätt ich auch noch bei Google geschaut… Ich hab den Satz vorher schon durch Yahoo und Fireball geschickt, aber kein Ergebnis erhalten… (Werd wohl auf Google umsteigen)

Gruß,
Stefan

Und wer…
liebe Uschi,
deutsch uns das jetzt ein?

Wo sind die italofonen Foristen?

Ein bisschen versteh ich schon, aber …

Gruß Fritz

Carmen vielleicht???
Lieber Fritz,

vielleicht guckt sie ja rein und hilft uns Unwissenden :wink:

Gruß
Uschi

PS: es hat was mit nem Vogel (Taube) und fliegen zu tun, gelle?

Hoffentlich!

PS: es hat was mit nem Vogel (Taube) und fliegen zu tun,
gelle?

Ja, Uschi! Und die Geschichte wird von einer Oma ihren Enkeln erzählt.

Soviel kriegt man als Lateiner allemal noch raus.

Gruß Fritz

un po? di pazienza, per favore
Hallo Ihr Beiden!
Ich kann das Gedicht schon übersetzen. Hab im Moment keine Zeit
mehr, aber morgen nach der Schule werd ich mich drum kümmern, und
versuchen, eine möglichst poetische Übersetzung zu präsentieren.

Buona notte a tutti!

Gruß,
Stefan

Ich kann das Gedicht schon übersetzen.

Wunderbar, Stefan!
Und die Geschichte davor?
Würde mich mächtig freuen.
Ucceli? Was für Vögel sind das?
Fritz
und Gute Nacht

meinst du mich??(o.T.)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hier kommt Hilfe!

Vorrei essere un uccello
Vorrei essere un uccello
Per volare in alto nel cielo
Lasciando a terra le preoccupazioni e i nemici

Ich möchte ein Vogel sein
um hoch im Himmel zu fliegen
und auf der Erde Sorgen und Feinde zu lassen

Vorrei volare nell’immenso
Lontano dal concreto e dal materiale,
Vorrei volare nei sogni di una bambina innocente
Che ancora non ha scoperto
La crudeltà e la falsità del mondo,

Ich möchte im Unendlichen fliegen
weit weg vom Konkreten und Materielln
ich möchte in den Träumen eines unschuldigen kleinen Mädchens fliegen
die noch nicht die Bösheit ud Verlogenheit der Welt entdeckt hat

Vorrei essere un uccello
Una colomba forse,
Per portare la pace nel mondo ;
O meglio un usignolo
Che con il suo canto
Ridona gioia e amore
A quelle persone indurite dalla vita.

Ich möchte ein Vogel sein
vielleicht eine Taube, um Frieden in die Welt zu bringen
oder noch besser ein Nachtigall
der mit seinem Gesang
Freude und Lieden den Leuten wieder schenkt
die das Leben hart gemacht hat.

Vorrei essere tutto questo,
Ma la vita è concreta, è crudele
Non me lo concede ! ! !

Ich möchte all das sein
aber das Leben ist konkret und böse
und gönnt es mir nicht.

Ciao
Camilla
*diewenigzeithatundsehrschnellundunpoetischübersetzthat*

Ja :wink:
genau du bist gemeint…

Lieber Gruß
Uschi

Mille Grazie :smile:) (owT)

-)

Mein Übersetzungsversuch
Hi Uschi!
Here we go:

Ich möchte ein Vogel sein,
Um durch die Höhen der Lüfte zu fliegen
Und dabei alle Sorgen und Feinde auf der Erde zu lassen.
Ich möchte ins Unermeßliche fliegen
Weit weg von allem Festen und Materiellen,
Ich möchte in die Träume eines kleinen Mädchens fliegen,
Das noch nichts weiß
Von der Grausamkeit und Falschheit der Welt,

Ich möchte ein Vogel sein,
Eine Taube vielleicht,
Um den Frieden in die Welt zu tragen;
Oder besser noch eine Nachtigall,
Die mit ihrem Gesang
Freude und Liebe denen wieder gibt,
Die das Leben verhärtet hat.

All dies möchte ich sein,
Aber das Leben ist fest, ist grausam
Es gewährt es mir nicht.

Gruß,
Stefan

la voilà
Hallo Fritz!
Ich hab mich mal heftig ans Übersetzen gemacht und dabei zwei
Sachen herausgefunden (mal abgesehen davon, daß der Text der wohl
„literarischste“ ist, der mir je untergekommen ist): Die Fabel
hat ein etwas dummes Ende (vielleicht hab ich auch nur falsch
übersetzt…) und hat absolut gar nichts mit dem Gedicht zu tun
(um welche Vögel es sich handelt, ist nicht herauszufinden). Hier
aber die Übersetzung:

Eines Tages erzählte eine Oma ihren Enkeln eine Geschichte über
die Vögel:

_Die Vögel hatten das ständige Jagen satt und kamen mit dem
Schierling, einer giftigen Pflanze (die Vögeln nichts tut),
überein. Da es aber Winter war und sie nur Samen hatten, mußten
sie Tiere finden, die ihnen beim Pflanzen helfen würden. Sie
machten sich auf die Suche nach Tieren, die Zeit hätten.
Zuerst gingen sie zu den Maulwürfen. Die Vögel fragten sie,
obwohl sie ihnen gering erschienen (?). Also ließen es sich die
Maulwürfe erklären (?) und halfen ihnen. Aber sie wußten nicht,
was sie tun sollten und so erklärten ihnen die Vögel, daß sie
sich in die Erde graben und wieder herauskommen sollten, so daß
die Erde durchmischt würde, mehr Sauerstoff aufnehmen könnte und
somit fruchtbarer würde. Die Maulwürfe machten ihre Arbeit
zufrieden und glücklich, da sie wußten, daß Mutter Natur sie
dafür eines Tages entlohnen würde.

Danach trafen die Vögel auf die Hirsche, und auch die sagten ihre
Hilfe zu. Doch sie wußten nicht, wie sie es anstellen sollten und
die Vögel sagten: ?Ihr könntet mit euren Geweihen an die Bäume
stoßen, daß die Blätter hinunterfallen, die andere Tiere dann als
Dünger nehmen.? Sie gingen fröhlich ans Werk und waren zufrieden,
daß all die Arbeit von Tieren erledigt wurde. Dann suchten die
Vögel weiter und trafen Eichhörnchen, Siebenschläfer und Füchse.
Auch diese hatten nichts dagegen mitzuhelfen und stellten sich
zur Verfügung. Die Vögel sagten ihnen, daß sie ihre langen und
schönen Schwänze benutzen sollten, um die Blätter zu verteilen,
daß diese als Dünger dienen könnten. Die Vögel flogen weiter und
fanden zuletzt die Biber. Und auch diese waren einverstanden.
Aber auch sie fragten, was sie denn tun sollten. Und die Vögel
sagten, sie sollten Bäume fällen und damit auf dem Wasser einen
Damm bauen, so daß der Schierling Wasser bekäme. Die Biber waren
nicht sehr glücklich, weil sie dachten, daß der Plan nicht
aufginge, doch sie beruhigten sich (?).

Die Vögel wußten nicht, wer die Samen pflanzen könnte, und
entschieden sich, es selber zu tun. Sie fingen mit der Arbeit an:
Die Maulwürfe gruben, die Hirsche schüttelten die Blätter von den
Bäumen, dann verteilten die Eichhörnchen, die Siebenschläfer und
die Füchse diese; die Biber bauten unter großer Anstrengung einen
wunderschönen Damm und schließlich pflanzten die Vögel den
Schierling. Der Schierling wuchs schnell und einige Vögel
opferten sich auf und fraßen ihn, um dann zu den Bibern zu fliegen.
Sobald die Jäger sie erblickten, erschossen sie sie und nahmen
sie nach Hause, um sie zu verspeisen. Nach einer Stunde fand der
Briefträger sie alle tod vor. Diese Nachricht erschien in allen
Zeitungen und seitdem schießt kein Jäger mehr auf Tiere, sie
wurden sogar Freunde._

Ich bin für jedwede Verbesserungsvorschläge offen und dankbar.

Gruß,
Stefan

Danke Stefan und auch Camilla!
Das hat wirklich Freude gemacht!
Fritz