Perforation reißt, Spiegelreflexkamera

Hallo,

nach einer digitalen Phase hat mein Sohn die alte Spiegelreflex vom Opa entdeckt und experimentiert jetzt mal analog.

Es ist eine Revuefex T von Quelle, ca. 30 J. alt.

Eine mechanische Kamera, sie funktioniert noch recht gut aber leider ist mehrfach beim Filmtransport die Perforation gerissen. Es war immer so um das 25/26 Bild herum.

Eine Reparatur lohnt sich sicher nicht, man kann sich ja mit 24er Filmen helfen, aber was, wo kann ich mal probieren/testen?

Mein Sohn ist ausreichend alt (macht gerade Abi) und sensibel, es war keine rohe Gewalt im Spiel.

Ich (und er) bin für Tipps sehr dankbar.

Die ganzen Zusammenhänge zwischen Blende/Zeit usw. lernt er erst jetzt, die Digitalen haben ja alle Überlegungen abgenommen. Ich denke das ist eine gute Grundlage, auch wenn er sicher wieder auf Digital umsteigen wird.

Gruß Volker

Hallo Volker,

nach einer digitalen Phase hat mein Sohn die alte
Spiegelreflex vom Opa entdeckt und experimentiert jetzt mal
analog.

Es ist eine Revuefex T von Quelle, ca. 30 J. alt.

Eine mechanische Kamera, sie funktioniert noch recht gut aber
leider ist mehrfach beim Filmtransport die Perforation
gerissen. Es war immer so um das 25/26 Bild herum.

Hat er 36er oder 24er Filme verwendet ?

Eigentlich reisst die Perforation nur, wenn der Film zu Ende ist.
Oder das Filmende wird aus der Patrone herausgerissen.

Bei manchen Kameras, besonderst wenn der SPannhebel schwer geht, brauch man Übung zu spüren wann das Filmende erreicht ist.

Ich habe früher sehr viel fotografiert und gerade wenn man Serien-Aufnahmen macht, kann man schon mal den Film ausreissen.

Waren wohl echt viele AUfnahmen, manchmal versuche ich auch noch bei meiner Digi-Kamere den Film weiterzutransportieren :wink:

Ansonsten kommt nur noch in Frage, dass er zu viel Film beim Einlegen verbraucht hat.

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter,

leider waren es 36er Filme, bei 24er Filmen hätte man sich denken können woran es liegt.

Er nimmt jetzt halt 24er und hört nach dem 23 Bild auf.

Erfreulicherweise wird gerade ein Los dieser Filme für einen Spotpreis angeboten (Ablaufdatum 04/2007), kosten 0,50 Teuro incl. Entwicklung.

Da kann er wirklich experimentieren.

Abzüge braucht er nicht, da er sich die Negative einscannt und dann die Positive auf dem PC beurteilt.

Er möchte einfach ein Gefühl für die Beleuchtung, Blende, Zeit und deren Zusammenhänge entwickeln. Ein geringer Farbstich ist tolerabel.

Und für Hobby-Fotos kann man die Filme sicher noch recht lange benutzen.

Danke für Deine Antwort

Gruß Volker

Hallo,
beim Filmeinlegen den Film etwas spannen
also beim nullten Bild, den Rückspulhebel etwas drehen (richtung
Rückspulen) damit sich der zu locker aufgewickelte Film spannt und
nicht beim Transport in der Dose blockiert.
Wenn das nichts nützt hat die Kamera vermutlich einen Defekt bei der
Aufspulung die zieht dann mehr als der Vorschub freigibt. (je mehr
aufgespult ist desto größer der Radius desto mehr Zug, wenns eben
klemmt).

Ol

Hallo Volker,

Und für Hobby-Fotos kann man die Filme sicher noch recht lange
benutzen.

Vor allem wenn du sie im Kuehlschrank aufbewahrst halten sie sich noch laenger.

Gruss
Matti

Soll sich genügend Filme kaufen und in der Tiefkühltruhe einlagern…verwende heute noch Filme die seit 10 Jahren abgelaufen sind.

In der Originalverpackung min. 3h vorher rausholen, damit kein Kondenswasser drauf kommt.

Moin, moin,

hört sich ja nach einem eigenartigem Fehler an - da ich die Kamera nicht kenne, kann ich hier auch nur raten.

Wichtig wäre zu erfahren, ob die Perforation beim Spannen oder bei Rückspulen einreisst.

Möglichkeit 1: Es gab zu der Zeit ein paar Kameramodelle, an welchen man die Bilderanzahl des Films einstellen musste. Dass sollte Rüpel anscheinend davon abhalten, den Film aus der Patrone zu reissen. Scha mal nach, ob die Kamera eventuell eine solche Einstellung hat (bitte nicht mit dem DIN Wähler für Lichtempfindlichkeit verwechseln :wink: - einen entsprechenden Wähler für die Bildanzahl muesste sich dadurch auszeichnen, dass man dort eine „12“ auswählen kann. Da dies ansonsten 12,5 ASA entspricht (wenn ich mich recht erinnere), gehe ich davon aus, dass dies der Bildanzahl-Einsteller sein muss.

Möglichkeit 2: Wenn’s beim Rückspulen geschieht: Häufig springt der Knopf für die Freigabe der Rückspulung nach einer bestimmten Anzahl von Umdreheungen wieder automatisch heraus. Also den Knopf beim Zurückspulen festhalten.

Tipp3: Das Ding nehemen und zum lokalen Fotohändler gehen (falls dort wenigstens noch einer mit grauen Haaren hinterm Tresen steht).

VG

Dirk

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